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"RTL - Wir helfen Kindern"-Pate Alexander Klaws an der Elfenbeinküste: "Ich kämpfe dafür, dass 14.000 afrikanische Kinder ihr Augenlicht zurück bekommen!"

Köln (ots) - "Bořice ist fast blind und lässt sich trotzdem von seiner Krankheit nicht unterkriegen. Er und seine Familie haben fast nichts und strahlen trotzdem eine so große Lebensfreude aus", erklärt Alexander Klaws bei einem Besuch in den Slums von Abidjan, der Hauptstadt der Republik Elfenbeinküste. Als Pate von "RTL - Wir helfen Kindern" ist der Sänger und Musicalstar in das westafrikanische Land gereist, um mehr über das schwere Leben von Bořice zu erfahren. Der 13-Jährige ist das siebte und jüngste Kind einer armen Kakaobauernfamilie. Seine Mutter musste ihn aufgrund der militärischen und politischen Unruhen abgelegen und ohne medizinische Hilfe auf dem Land auf die Welt bringen. Der sogenannte "Graue Star" trübt die Sehkraft seiner Augen mit jedem Jahr mehr. Seine starke Sehschwäche ist der Grund, warum er nicht in die Schule gehen kann. "Bořice ist fröhlich, aufgeweckt und ein echt cooler Junge. Es ist furchtbar zu sehen, dass er wegen seiner Sehschwäche immer mehr zum gesellschaftlichen Außenseiter wird. Dabei könnte ein kleiner Routineeingriff sein Leben total verändern. Doch es fehlen hier in der Region nicht nur die finanziellen Mittel, sondern auch das medizinische Gerät. Die Eindrücke hier werden nicht spurlos an mir vorübergehen. Sie haben mich sehr nachdenklich gemacht. Für mich wäre es das Größte, wenn beim RTL-Spendenmarathon genug Gelder zusammenkommen würden, damit Bořice und viele andere betroffene Kinder hier ihr Augenlicht wiederbekommen könnten", erklärt Alexander Klaws, nach einem Besuch mit Bořice bei Augenarzt Dr. Ouattara im Universitätskrankenhaus Treichville.

Gemeinsam mit "RTL - Wir helfen Kindern" will Alexander Klaws mit dem Projekt "Lichtblicke für Kinder" die kinderaugenmedizinische Versorgung der Elfenbeinküste umfassend verbessern. An den Universitäts-Lehrkrankenhäusern von Bouaké und Treichville und in dem armenorientierten Krankenhaus El Rahpa soll je eine kinderaugenmedizinische Einheit gebaut und mit technischen Geräten und medizinischen Verbrauchsmaterialien ausgestattet werden. Zudem sollen Schulungsmaßnahmen des Fachpersonals durchgeführt werden. Durch die Aus- und Weiterbildung von medizinischem und pädagogischem Personal wird eine fachgerechte und systematische Diagnose und Behandlung von Sehbehinderungen und Blindheitsursachen bei Kinder in der Elfenbeinküste erstmalig möglich. Sehbehinderte Kinder werden gemäß ihren Bedürfnissen unterrichtet und erhalten damit einen Zugang zu schulischer Bildung. "Wir sind in Europa sehr privilegiert und haben ein funktionierendes, soziales Netz - wenn wir krank sind, können wir einfach zum Arzt gehen. Das kann die Mehrheit der Menschen hier leider nicht. Was ich in Afrika gesehen habe, werde ich nie vergessen. Wenn wir alle mithelfen und spenden, könnten hier in Zukunft 14.000 Kinder operiert werden und endlich zur Schule gehen! Bitte helfen Sie und spenden Sie beim RTL-Spendenmarathon", appelliert Alexander Klaws, der beim 20. RTL-Spendenmarathon am 19. und 20. November 2015 live im Studio von seinem neuen Freund Bořice und seinen Erlebnissen an der Elfenbeinküste berichten wird.

Hintergrundinformationen

In dem Land Elfenbeinküste (amtlicher deutscher Name: Republik Côte d'Ivoire) leben zirka 25 Millionen Menschen, davon 49 Prozent Frauen. 40 Prozent der Bevölkerung sind jünger als 15 Jahre. Die Hälfte der Menschen gilt als arm. Aufgrund soziopolitischer und militärischer Krisen ist diese Rate seit 1985 kontinuierlich angewachsen. Auf dem Human Development Index belegte das Land 2013 die Nummer 171 von 187. Die Geburtensterblichkeit liegt bei 0,06. In ländlichen Gegenden werden nur rund 45 Prozent der Geburten von geschultem Personal begleitet und 35 Prozent der Kinder unter fünf Jahren weisen ein verzögertes Wachstum auf. Viele Umstände, die Blindheit hervorrufen, haben mit dem allgemeinen Gesundheitszustand zu tun und 50 bis 60 Prozent der erblindeten Kinder sterben früh an den zugrunde liegenden Krankheiten.

Die Elfenbeinküste war über lange Jahre von sozio-politischer Instabilität geprägt - eine Situation, die in der Nachwahlkrise 2010 ihren Höhepunkt fand. Geschätzte 3.000 Menschen verloren in den Unruhen ihr Leben und etwa eine Million Menschen wurden meist in Richtung der Städte vertrieben. Das Ergebnis: Steigende Armutszahlen und drastische Verschlimmerung der Versorgung der Bevölkerung mit Wasser, Elektrizität, Medizin und Bildung.

Hilfswerk der Deutschen Lions e.V.

Das Projekt wird umgesetzt vom Hilfswerk der deutschen Lions e. V., das für die Lions in Deutschland in enger Partnerschaft mit der Christoffel Blindenmission weltweit Projekte zur Blindheitsbekämpfung organisiert und koordiniert. "We serve" ("Wir dienen") ist das Motto von Lions Clubs International (LCI). Mit fast 1,4 Millionen Mitgliedern weltweit ist LCI eine der größten Nichtregierungsorganisationen. Übergeordnetes Ziel ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Neben sozialen Zielen fördern Lions auch kulturelle Projekte und setzen sich für Völkerverständigung, Toleranz, Humanität und Bildung ein. Derzeit engagieren sich in Deutschland rund 52.000 Mitglieder in über 1.500 Clubs ehrenamtlich für die Gemeinschaft und für Menschen in Not. Schwerpunkte des Engagements sind die Förderung von Kindern und Jugendlichen sowie der weltweite Kampf gegen vermeidbare Blindheit und Armut.

Für die deutschen Lions koordiniert und organisiert das Hilfswerk der Deutschen Lions e. V. internationale Hilfsprojekte und Katastrophenhilfe, die Lebenskompetenzprogramme Lions-Quest "Erwachsen werden" und Lions-Quest "Erwachsen handeln" sowie den internationalen Lions-Jugendaustausch. Das HDL unterliegt der unabhängigen Kontrolle des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) und führt das DZI-Spendensiegel. Weitere Informationen: www.lions-hilfswerk.de

Christoffel Blindenmission

Die Christoffel-Blindenmission (CBM) zählt zu den größten und ältesten Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland. Sie fördert seit über 100 Jahren Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern. Die Aufgabe der CBM ist es, das Leben von Menschen mit Behinderungen zu verbessern, Behinderungen zu vermeiden und gesellschaftliche Barrieren abzubauen. Die CBM unterstützt zurzeit 672 Projekte in 65 Ländern. Weitere Informationen unter www.cbm.de.

"RTL - Wir helfen Kindern": Mehr als 133 Millionen Euro seit 1996 Seit 1996 engagiert sich RTL für Not leidende Kinder in Deutschland und der ganzen Welt. In zahlreichen Aktionen wird das ganze Jahr gesammelt. Sämtliche Kosten für Personal, Produktion und Verwaltung, die rund um die "Stiftung RTL - Wir helfen Kindern e.V." entstehen, trägt im Wesentlichen der Sender RTL Television. Auch die erwirtschafteten Zinsen dienen zur Deckung der bei der Stiftung anfallenden Verwaltungskosten. So kann die "Stiftung RTL - Wir helfen Kindern e.V." garantieren, dass jeder Cent der Spendengelder ohne Abzug bei den Kinderhilfsprojekten ankommt. Dafür stehen "RTL - Wir helfen Kindern" und der RTL-Spendenmarathon seit 1996. Jedes Jahr wird die Stiftung durch das Deutsche Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) geprüft und erhält Jahr für Jahr das begehrte DZI-Spendensiegel. In den vergangenen Jahren konnten so mehr als 133 Millionen Euro gesammelt werden. "RTL - Wir helfen Kindern" förderte damit weit mehr als 140 umfassende Kinderhilfsprojekte. Zehntausenden Kindern in Deutschland und aller Welt konnte so nachhaltig geholfen werden.

Mehr Infos unter: www.rtlwirhelfenkindern.de

Weitere Infos und Bilder zu diesem und anderen Projekten und Paten finden Sie unter http://kommunikation.RTL.de Rückfragen:

Pressekontakt:

RTL - Wir helfen Kindern
Maren Mossig
Tel. 0221 78870305
mossig@diepressetanten.de

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