Jahreszeiten Verlag, PETRA

"Ist Seltsam das neue Sexy?"
Jetzt in PETRA: Pudelmützen, Faltenröcke, Streberbrillen - immer öfter laufen Models im trendigen "Geek Chic" über die Laufstege

Titelcover PETRA 08.15 / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7202 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Jahreszeiten Verlag, PETRA"

Hamburg (ots) - In Paris, New York oder Berlin gehört er zum Straßenbild, auf Pinterest und Instagram wird er geteilt und favorisiert - jetzt erobert der Geek Chic aus den Sozialen Netzwerken auch die Laufstege der altehrwürdigen Häuser, berichtet PETRA, das Mode- und Beautymagazin Deutschlands, in einem Trend-Report in der aktuellen Ausgabe (ab dem 9.7. am Kiosk).

Zum Beispiel Gucci auf der Mailänder Modewoche: Die Models tragen Streberbrillen, großmütterliche Spitzenblusen und Clogs. Militärmäntel ersetzen die glamourösen Pelzjacken, die früher bei den Italienern zu sehen waren. Die plissierten Röcke enden auf Wadenhöhe, auf den zerzausten Modelköpfen sitzen Baretts - ist Seltsam jetzt das neue Sexy?

In jedem Fall kommt der schrullige Style im Internet gut an. Und genau dort möchten die Modelabels präsent und abertausendfach multipliziert sein. Der Geek Chic suggeriert ein gepflegtes Desinteresse für Schönheitsideale des Mainstreams. Als wären die Trägerinnen so damit beschäftigt, Apps zu programmieren, dass ihnen keine Zeit bleibt, vor dem Kleiderschrank herumzustehen. Nur hübsch ist langweilig, man will "tech-savvy" wirken.

Neben vielen jüngeren Designerinnen und Designern kündigte kürzlich sogar Donatella Versace an, die Ausrichtung ihres Hauses zu ändern. Auch sie spürt den Einfluss der sozialen Medien: "Wir haben das Archiv zugeschlossen, weil wir neue Interpretationen für das finden wollen, was Versace für uns ist", erklärte sie. "Die Zeiten haben sich geändert. Es geht darum, eine neue Sprache zu finden - besonders online."

Der große Fashion-Report "Ist Seltsam das neue Sexy?" ab dem 9. Juli in der aktuellen PETRA.

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