Jahreszeiten Verlag, PETRA

Hormone als Jungbrunnen - Young forever?

Hamburg (ots) - Jede Frau träumt von der ewigen Jugend: Zarte Haut, nicht die Spur einer Falte, Körper makellos. In der neuen Anti-Aging-Medizin gelten nach einem Bericht der Zeitschrift PETRA gezielt eingesetzte Hormone als das neue Wundermittel, die den Alterungsprozess verhindern sollen. Die meisten körpereigenen Hormone, die für die Regelung aller Stoffwechselfunktionen zuständig sind, werden mit zunehmendem Alter verringert produziert. Ziel der Anti-Aging-Medizin ist es, fehlende Hormone gezielt, individuell und kontinuierlich zu ersetzen. "Es muss genau die gleiche Hormonmenge zugeführt werden, die der Körper weniger produziert, bei Frauen wie Männern", sagt der Wiener Hormonspezialist Professor Dr. Johannes Huber. Er empfiehlt Hormontherapien ab cirka 40, wenn nicht schon eher ein Mangel durch Stress, Umweltgifte, schwere Infektionskrankheiten oder sehr früh einsetzende Wechseljahrebeschwerden vorliege. Dabei geht es nicht nur um das populäre Schönheitshormon Östrogen, sondern auch um in Deutschland bisher eher weniger bekannte oder zu anderen Zwecken eingesetzte Substanzen, wie das DHEA (Dehydroepiandrosteron). Aus ihm entstehen die Geschlechtshormone Testosteron, Östrogen und Progesteron. Jung halten soll auch die Vorstufe des DHEA, das Pregnenolan, das als Hirn-Turbo-Hormon gilt. Das Wachstumshormon HGH (human growth hormon), auch Somatotropin genannt, wird als "Allround-Kraftstoff" für alle Lebensfunktionen bezeichnet. Die Bielefelder Frauenärztin Dr. Iris Lipinska, die sich seit Jahren mit der Hormonforschung beschäftigt, warnt jedoch vor zu großen Erwartungen. Der natürliche Alterungsprozess lasse sich nur verlangsamen, nicht generell aufhalten. "Hormone sind hochwirksame, kompliziert arbeitende Medikamente, die von spezialisierten Fachleuten bei klar definiertem Mangel eingesetzt werden sollten", betont sie. Wieviel Wachstumshormon ein gesunder Erwachsener in welcher Altersstufe brauche, sei noch nicht endgültig erforscht. Die verschriebene Dosis sei unter Umständen falsch, die langfristigen Folgen seien noch unklar. In Deutschland gibt es laut PETRA inzwischen viele Ärzte, die sich auf eine bestimmte Hormontherapie spezialisiert haben. Die meisten verzichteten auf den Einsatz des Wachstumshormons vorerst ganz - wegen des unbekannten Risikos. "Wenn Sie wissen möchten, welches Hormon Ihnen wirklich fehlt, genügt eine Blutprobe, die Messung der Knochendichte, des Körperfettanteils und die Bestimmung der Freien Radikalen", heißt es in dem Bericht. Das gebe dem Arzt Auskunft über das biologische Alter. Danach werde vom Arzt ein individuelles Programm zusammengestellt. Es gebe synthetische und pflanzliche Hormone oder solche, die aus biologischen Bakterien im Labor gezüchtet werden. Die Diagnostik sollte etwa alle drei bis sechs Monate wiederholt werden, um eine ausgewogene, verträgliche Hormonversorgung ohne Schwankungen zu sichern. Diese Meldung ist unter Quellenangabe PETRA zur Veröffentlichung frei. ots Originaltext: PETRA Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: Media Consulting Jörg Mandt Tel.: 040 / 80 80 347-10 E-Mail: jmandt1@aol.com Original-Content von: Jahreszeiten Verlag, PETRA, übermittelt durch news aktuell

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