Jahreszeiten Verlag, PETRA

Thomas Kretschmann und der "lange Atem" in Hollywood
Mit "Scheiß-Filmen" für Privatsender in Deutschland finanzielle Basis für Amerika geschaffen

Hamburg (ots) - Zwei Jahre lang hat Thomas Kretschmann in Hollywood vergeblich auf eine Rolle gewartet, jetzt ist er im 2.-Weltkrieg-U-Boot-Drama "U-571" an der Seite von Matthew McConaughev und Ion Bon Jovi zu sehen. In einem Interview der Zeitschrift PETRA berichtet der 38-jährige Filmschauspieler, wie er es schließlich doch geschafft hat, in Amerika Fuß zu fassen. Zunächst habe er in Deutschland in Privatsender-Produktionen wie "Anna - im Banne des Bösen" mitgewirkt. Mit derartigen "Scheiß-Filmen" habe er sich die finanzielle Basis für Amerika geschaffen. "Ich konnte es mir leisten, die ganze Zeit für gute Projekte zur Verfügung zu stehen." Und er habe sich mit Geld vom deutschen Privatfernsehen sein erstes Haus in Kalifornien verdient. Über seine zunächst erfolglosen Casting-Besuche sagte Kretschmann, für ihn als Schauspieler sei es dabei völlig uninteressant gewesen, "ob ich eine Rolle nicht kriege, weil ich zu groß, zu dick, zu dünn oder zu blond bin". "Für mich ist entscheidend, dass ich jetzt zum fünften oder zehnten Mal einen Job nicht bekommen habe. Das nagt am Selbstbewusstsein." Kretschmann, der früher keine Kinder haben wollte, ist inzwischen zweifacher Vater. Gefragt, inwiefern die Kinder seine Welt verändert haben, antwortet der Schauspieler: "Ich habe das erste Mal wirkliche Liebe erfahren. Mit Frauen - mir geht es so - fragt man sich immer wieder: ´Wo bleibe denn ich in dieser Beziehung?´" Mit Kindern sei das völlig egal. Er wolle nur, dass die beiden glücklich sind. "Ich möchte alles dafür tun. Die Kinder tun mir gut." Er wolle zum Beispiel, dass sie ihn nie betrunken sehen. "Ich möchte nicht, dass sie enttäuscht werden. Die himmeln einen so an, dass darf man nicht verletzen." Seit er seine Kinder habe, habe er vor ganz vielen Sachen Angst. Es gebe plötzlich 100 Sachen am Tag, "die einem auffallen und die bedrohlich für dein Kind sind". Das fange mit der Treppe an, die sie herunterfallen können. Häufigste Todesursache für Kinder in Los Angeles sei zum Beispiel das Ertrinken im Pool. Diese Meldung ist unter Quellenangabe PETRA zur Veröffentlichung frei. ots Originaltext: Petra Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: Media Consulting Jörg Mandt Tel.: 040 / 80 80 347-10 E-Mail: jmandt1@aol.com Original-Content von: Jahreszeiten Verlag, PETRA, übermittelt durch news aktuell

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