Jahreszeiten Verlag, PETRA

Glücklichsein wird ein bisschen leichter
Forscher aus aller Welt sind Spielregeln des Glücks auf der Spur

    Hamburg (ots) - Glücklichsein wird jetzt ein bisschen leichter, da Forscher aus aller Welt den Spielregeln des Glücks auf der Spur sind. Das berichtet die Zeitschrift PETRA in ihrer September-Ausgabe. Allein in Deutschland entstünden derzeit 20 Doktorarbeiten zu diesem Thema. In Amerika herrsche auf dem Büchermarkt ein regelrechter Boom der Happyness-Fiebeln. Psychologen, Philosophen, Soziologen und selbsternannte Glücksgurus wollen erklären, warum manche Menschen glücklicher sind als andere.  PETRA gibt einen Überblick über die wichtigsten Psychotrends und Studien. "Die meisten Menschen sabotieren ihr Glück mit falschen Erwartungen", zitiert die Zeitschrift den US-Psychologen und Glücksforscher David Myers. Sie wollten nicht einfach nur glücklich sein, sondern am besten noch ein bisschen glücklicher als die anderen. "Und das ist deshalb so schwierig, weil wir die anderen für glücklicher halten als sie es tatsächlich sind", sagt Myers, der in den vergangenen Jahren mehrere tausend Testpersonen interviewt hat.

    Dabei stellte der Glücksforscher fest, dass Reichtum und Schönheit als wichtige Glückskomponenten gelten. Zwar glaubten nur wenige, dass sie eine Glücksgarantie lieferten, aber die meisten seien sicher gewesen, dass sie mit ein bisschen mehr von beidem ein besseres Leben hätten. Studien des US-Psychologen Ed Diener ergaben aber laut PETRA, dass schöne Menschen keineswegs ein häufigeres und höheres Glücksempfinden als "normal" aussehende haben. Und mangelnder Cash habe als Entschuldigung für Unglücklichsein ebenfalls ausgedient: Bei einer Befragung von Multimillionären sei herausgekommen, dass sich 37 Prozent von ihnen unglücklicher fühlen als der Durchschnitt der US-Bevölkerung. Trotzdem kommt es wohl den meisten Menschen immer wieder so vor, als ob "die anderen" mehr Glück haben. Martin Seligmann, Professor an der US-Universität Pennsylvania, weiss darauf eine Antwort: "Die Glücklichen gehen nur anders mit den Ereignissen um. Sie fragen nicht 'Warum?', sondern 'Wozu' ist das passiert. Menschen, die leichter lebten, hätten genauso viele oder wenige Tiefschläge wie andere. Aber sie bedauerten nicht lange ihr "Ach-so-böses-Schicksal". Sie fragen vielmehr, was sie jetzt tun könnten, wozu das gut, welche neuen, positiven Möglichkeiten sich dadurch für sie ergäben.

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