Jahreszeiten Verlag, PETRA

Junge deutsche Regisseure wagen den Aufstand im Theater

Hamburg (ots) - Lessing oder Schiller sind out - eine neue Generation von Theatermachern stürmt die Bühnen. Das berichtet die in Hamburg erscheinende Frauenzeitschrift "petra" in ihrer April-Ausgabe. Die Theater-Szene in Deutschland sei spannend geworden, es tobe ein Kampf "Bubis gegen Männer", berichtet das Magazin. Da seien die gerade 30jährigen Regisseure auf der einen Seite, die wollen "dass das Publikum den Weg zurückfindet - weg von der Mattscheibe, hin vor die Bühne". Und dabei sei alles erlaubt: Jugendliche Gewalt, Blut, Sex, Drogen - "unmittelbarer und härter als im Fernsehen". Die jugendlichen Theatergänger seien "ermüdet von dem hochgeistigen Kram, den ihnen Siebziger-Jahre-Größen wie Peter Stein und Claus Peymann" vorgesetzt hätten. Auf der anderen Seite stehen die Veteranen der Theater-Szene, die den Newcomern "zu viel Schmuddel" vorwerfen. Die meisten neuen Macher kämen aus kleinbürgerlichen Verhältnissen - Spießer, die sich auf der Bühne erst mal emanzipieren müßten - so die Meinung der Alt-Stars. Spannend sei das allemal, der Konflikt setze Energien frei - berichtet "petra". Da "donnern" Diskjockeys auf der Bühne, da stehen zwei echte Gewaltverbrecher auf der Plattform, die dann weglaufen, um "erst mal Polizisten zu ermorden". Die Stücke seien harter Stoff, den keiner mag. Aber: "Hingegangen sind sie alle". Auf den Bühnen in Berlin, Hamburg, Frankfurt und Wien sind die "Jungen Wilden" vor allem zu sehen. ots Originaltext: petra Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: Redaktionsbüro Jörg Mandt Tel.: 040 / 80 80 347-10 Original-Content von: Jahreszeiten Verlag, PETRA, übermittelt durch news aktuell

Themen in dieser Meldung


Das könnte Sie auch interessieren: