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"connect": Achtung! Gefälschte Handys und Zubehör im Umlauf

Stuttgart (ots) - Produktfälschungen Made in Fernost und Osteuropa nehmen auch in Deutschland immer mehr zu. Wie die Zeitschrift "connect" in der aktuellen Ausgabe (Nr.15, EVT 12. Juli 2001) berichtet, unterscheiden sich die kopierten Produkte von den Originalen nicht im Aussehen, sondern durch ihre mangelhaften technischen Qualitäten: Nachgebaute Akkus beispielsweise bieten kürzere Standby-Zeiten und gefälschte Antennen nerven mit dürftiger Empfangsqualität. Die gefälschten Handys gelangen meist in Einzelteile zerlegt in verschiedenen Sendungen über die Grenze und landen immer wieder in großen Mengen in den Hände der Zollfahnder. Lieferungen von 10.000 bis 20.000 Stück gelten normal. kürzlich entdeckten italienische Zollfahnder in einem Jumbo aus China entdeckten 60.000 gefälschte Handys, Akkus, Ohrhörer und Ladegeräte. Den Herstellern entsteht aber nicht nur ein wirtschaftlicher Schaden. Sie haben durch die Fälschungen auch neue Probleme mit unzufriedenen Kunden. Deswegen gehen sie gegen die Vertreiber der Plagiate vor. Ericsson versucht die Absatzmärkte auszutrocknen und wird beispielsweise auf Messen fündig. So hatten auf der CeBIT 1999 etwa 20 Aussteller gefälschte Ericsson-Produkte im Sortiment, in diesem Jahr aber nur drei. Motorola investiert stark in technische Lösungen, die das Fälschen der Produkte erschweren oder gar unmöglich machen sollen. Dennoch lässt sich das Übel kaum bei der Wurzel packen, denn Versuche, die Werkstätten in Fernost oder Osteuropa auszuheben, scheitern an den Behörden der jeweiligen Länder. "Ist man endlich so weit, haben die Kriminellen längst um die Ecke etwas neues aufgebaut", berichtet Ericsson-Rechtsexperte Dr. Ulrich Sick. Die Hersteller raten Kunden auf die Kennzeichnungen der Produkte zu achten. Bei den in Rom beschlagnahmten Handys fehlte etwa das CE-Zeichen. Auf dem Handy oder dem Zubehörteil, so die "connect", muss sich die Markenbezeichnung befinden. Die bloße Kennzeichnung "für/fits for/fits" reicht nicht. Ebenso sollte die Beschriftung auf den Produkten beachtet werden. Ist der Markenname falsch geschrieben oder durch einen anderen Schriftzug ausgetauscht, handelt es sich um ein Plagiat. ots Originaltext: connect Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für Rückfragen der Redaktionen: Frank Erdle, Redaktion "connect" Tel. 0711/182-1352, Fax 0711/182-1832 E-Mail: ferdle@connect-online.de Original-Content von: connect Telekomm.magazin, übermittelt durch news aktuell

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