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Service-Provider verschleppen Tarifsenkungen der Mobilfunkbetreiber gegenüber ihren Kunden /

Stuttgart (ots) - "connect": Einige Service-Provider passen ihre Gebühren nicht automatisch den sinkenden Tarifen an / Vertragskündigung wird teilweise zur Auflage gemacht Kunden von Mobilfunk-Service-Providern kommen nicht automatisch in den Genuss von sinkenden Tarifen der Netzbetreiber. Nach einem Bericht in der am Donnerstag erscheinenden Zeitschrift "connect" (Nr. 25./00, EVT 30.11.2000) müssen die Kunden einiger Service-Provider erst ihren Mobilfunkvertrag kündigen und anschließend einen neuen abschließen, wenn sie vom niedrigeren Tarifniveau profitieren wollen. Für einen solchen Vertragswechsel entstehen je nach Anbieter Gebühren zwischen 9,95 und 40 Mark. Und unter Umständen verlängert sich durch den Wechsel der Vertrag um weitere zwölf beziehungsweise 24 Monate. Laut "connect" kann das Ausbleiben der Tarifanpassungen teuer werden, gerade bei Verträgen mit 24 Monaten Laufzeit: So galten vor zwei Jahren in Normaltelefonierer-Tarifen wie Telly von T-D1 und Fun von D2 zur Hauptzeit Minutenpreise von 1,89 Mark. Inzwischen kostet dieselbe Gesprächsminute nur noch 99 Pfennig. Auf Anfrage von "connect" führen die Service-Provider rechtliche und technische Gründe für die ausbleibenden Tarifsenkungen an. Diese Argumentation ist nach Einschätzung des Magazins kaum überzeugend, da andere Provider derartige Bedenken offenbar nicht haben und Tarifsenkungen unverzüglich weiter geben. Das Magazin empfiehlt, sich vor Abschluss eines Provider-Vertrags nach den Konditionen für einen Tarifwechsel zu erkundigen und die Preisentwicklung im Blick zu behalten. ots Originaltext: connect Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen der Redaktionen: Frank Erdle, Redaktion "connect" Tel. 0711/182-1352, Fax 0711/182-1832 E-Mail: ferdle@connect-online.de Original-Content von: connect Telekomm.magazin, übermittelt durch news aktuell

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