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Kündigung von Handy-Verträgen nicht ohne triftigen Grund möglich

Stuttgart (ots) - "connect": Auch bei längerem Auslandsaufenthalt kommen Mobilfunk-Kunden nicht aus ihrem Vertrag / Vertragsauflösung im Todesfall Mobilfunk-Gesellschaften brauchen einen mehrmonatigen Auslandsaufenthalt nicht als Grund für die Kündigung eines Laufzeit-Vertrages zu akzeptieren. Darauf weist die Zeitschrift "connect" in ihrer am Donnerstag erscheinenden Ausgabe hin (Nr. 23/00, EVT: 2. November 2000). Nach der geltenden Rechtsprechung haben Handy-Besitzer nur dann eine Handhabe, ihren Vertrag vor Ablauf der Mindestlaufzeit zu kündigen, wenn besondere Umstände bestehen. Allerdings wird die Frage, ob besondere Umstände vorliegen, von den Richtern streng ausgelegt: Der Verlust eines Handys zum Beispiel reicht nach einer Entscheidung des Amtsgerichts Düsseldorf (Az.: 235 C 8761/99) als Grund für die Vertragsaufhebung nicht aus. Will sich ein Handy-Besitzer vorzeitig von der Grundgebühr befreien, bleibt ihm nur die Abtretung des Vertrags an Dritte. Anders sieht es beim Tod des Mobilfunkkunden aus: Hier ist ein sofortiger Kündigungsgrund gegeben - unabhängig davon, ob dies im Vertrag oder den AGBs vorgesehen ist. ots Originaltext: "connect" Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen Frank Erdle, Redaktion "connect" der Redaktionen Tel. 0711/182-1352, Fax 0711/182-1832 (ab 30.11.2000): E-Mail: ferdle@connect-online.de Original-Content von: connect Telekomm.magazin, übermittelt durch news aktuell

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