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Prepaid-Cards: Günstiger Einstieg und Vertragsfreiheit haben ihren Preis
"connect": Freiheit von Grundgebühren und Mindest-Laufzeiten steht höherer Tarif gegenüber
Geräte für Nutzung mit anderen Mobilfunk-Karten gesperrt

Stuttgart (ots) - Prepaid-Cards sind der Renner der Saison: Schon zu Paket-Preisen ab 69 Mark inklusive Gesprächsguthaben und Einsteiger-Handy locken die Mobilfunk-Anbieter Kunden, denen der Mobilfunk-Spaß bislang zu teuer war. Derartige Angebote kommen an, wie das Beispiel D2 zeigt, wo sich inzwischen schon rund zwei Drittel der Neukunden für eine Prepaid-Card entscheiden. Wie die Zeitschrift "connect" in ihrer am Montag (17.4.00) erscheinenden Ausgabe berichtet, müssen Nutzer für die Freiheit von Grundgebühren und Mindest-Vertragslaufzeiten allerdings eine Reihe von Einschränkungen und vor allem höhere Gebühren in Kauf nehmen. So lohnt sich eine Prepaid-Card besonders für Nutzer, die in erster Linie erreichbar sein wollen und hauptsächlich am Wochenende telefonieren. Ansonsten kann es unter dem Strich schnell teurer werden, als mit einem regulären Vertrag. Vor der Entscheidung für eine Prepaid-Karte lohnt es sich laut "connect" daher, im Freundes- und Bekanntenkreis zu erfragen, welches Netz vorwiegend genutzt wird. Wer häufig dieselbe Nummer wählt, ist mit D2 Call Ya oder D1 Xtra Card gut bedient: Für eine Wunsch-Rufnummer werden ganztägig nur 39 Pfennig und am Wochenende nur 15 Pfennig pro Minute berechnet. Ansonsten unterscheiden sich die Prepaid-Gebühren der vier Netzanbieter nicht: Sie liegen tagsüber bei 1,69 Mark, abends und nachts 69 Pfennigen sowie am Wochenende bei 15 Pfennigen. SMS-Nachrichten kosten zwischen 29 (E-Plus) und 39 Pfennig (alle übrigen) und können nur im Bündel "auf Vorrat" gekauft werden. Schwierig wird es, wenn der Käufer mit einer Prepaid-Karte auch im Ausland telefonieren möchte. Diese Möglichkeit bieten nur D1 Xtra Card und D2 Call Ya, und zwar nur bei Volljährigen, nach vorheriger Registrierung und Erteilung einer Bankeinzugserlaubnis - Bonität vorausgesetzt. Hinsichtlich der Qualität der Handys muss sich der Käufer laut "connect" darüber im Klaren sein, dass es sich angesichts der niedrigen Paket-Preise nur um Geräte mit einfacher Ausstattung handelt. Sie entsprechen oft nicht dem neuesten Stand. Wichtig: Durch den SIM-Lock-Code akzeptieren diese Modelle lediglich die Prepaid-Cards des jeweiligen Anbieters, so dass sie nicht mit anderen Karten betrieben werden können. Dies ist erst nach einer Freischaltung seitens des Netzanbieters möglich, die erst nach zwei Jahren kostenlos erfolgt und ansonsten mit bis zu 200 Mark zu Buche schlägt. ots Originaltext: connect Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen: Frank Erdle, Redaktion "connect" Tel. 0711/182-1352, Tel. 0711/182-1832 E-Mail: ferdle@connect-online.de Original-Content von: connect Telekomm.magazin, übermittelt durch news aktuell

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