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SWR: Edgar Reitz erhält Sonderpreis beim Robert Geisendörfer Preis 2005 für „Heimat“-Trilogie, eine ARD-Produktion unter Federführung des SWR

Baden-Baden (ots) - Edgar Reitz erhält mit dem Sonderpreis der Jury des Robert Geisendörfer Preises für die „Heimat“-Trilogie eine Auszeichnung für sein herausragendes Wirken in Film und Fernsehen. Die letzte Staffel der „Heimat“-Reihe, eine ARD-Produktion unter Federführung des Südwestrundfunks (SWR), wurde zum Jahreswechsel 2004/2005 unter großem öffentlichen Interesse im Ersten ausgestrahlt. SWR- Fernsehdirektor Bernhard Nellessen gratulierte Edgar Reitz zu der Auszeichnung: „Edgar Reitz hat Filmgeschichte geschrieben. Mit dem Sonderpreis der Jury des Robert Geisendörfer Preises wird er verdient für sein Lebenswerk gewürdigt. Ihm ist mit „Heimat“ ein Meisterwerk gelungen. Er hat es auf erzählerisch spannende und handwerklich exzellente Weise geschafft, Fiktion und deutsche Zeitschichte zu verbinden.Wir sind stolz darauf, dass der SWR Edgar Reitz in seinem außergewöhnlichen Projekt „Heimat“ bestärkt hat und ihm den nötigen kreativen Freiraum gegeben hat.“ Insgesamt umfassen die drei Staffeln 30 Folgen und über 50 Stunden Film. Sie zeichnen nahezu ein Jahrhundert deutscher Geschichte nach, beginnend mit dem Ende des Ersten Weltkrieges bis zur Jahrtausendwende. Im Mittelpunkt der weit verzweigten Familien-Saga steht das abgelegene fiktive Dorf Schabbach im Hunsrück. Edgar Reitz schloss die Reihe 2004 mit „Heimat 3 – Chronik einer Zeitenwende“, einer ARD-Koproduktion unter Federführung des SWR, ab. „Edgar Reitz brachte mit der „Heimat“-Trilogie das fiktive Dorf Schabbach in die deutschen Wohnzimmer und verankerte es in der Filmgeschichte und im Herzen von Millionen begeisterter Zuschauer“, bekräftigte Bernhard Nellessen. Am 5. September 2005 wird Edgar Reitz nun bei der Verleihung des 22. Robert Geisendörfer Preises in Berlin der Sonderpreis der Jury überreicht. Edgar Reitz sei eine herausragende Persönlichkeit in der deutschen Film- und Fernsehlandschaft, unterstrich SWR- Fernsehdirektor Nellessen. „Er ist ein Vorbild des Branchennachwuchses und Wegbereiter neuer spannender Filmformate. Mit der „Heimat“-Trilogie, einer besonderen Verschmelzung von Authentizität und Fiktion, hat er in unnachahmlicher Weise Weltgeschichte und regionale Geschichte in einer Spielhandlung miteinander verbunden.“ Der Robert Geisendörfer Preis, der Medienpreis der Evangelischen Kirche, wird seit 1983 jährlich für herausragende publizistische Leistungen deutscher Hörfunk- und Fernsehsender verliehen. Der Preis wird an sechs Hörfunk- und Fernsehproduktionen in drei Kategorien vergeben, die einen besonderen Beitrag zur gesellschaftlichen Kommunikation geleistet haben. Darüber hinaus hat die Jury die Möglichkeit, einen undotierten Sonderpreis für exemplarische publizistische und künstlerische Leistungen zu vergeben. SWR-Pressestelle Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Wolfgang Utz, Tel.: 07221 / 929 - 2785. Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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