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Vier SWR Produktionen gewinnen Diakonie Journalistenpreis 2017

Vier SWR Produktionen gewinnen Diakonie Journalistenpreis 2017
SÜDWESTRUNDFUNK Journalistenpreis der Diakonie 2017 Hermann Abmayr erhält für seine Reportage "Harte Arbeit - schlechter Lohn. Wie Menschen abgehängt werden"" den Diakonie Journalistenpreis 2017. Erstsendung in ...

Baden-Baden/Stuttgart (ots) - Auszeichnungen für Berichterstattung über soziale Themen / Preisverleihung am 20. September 2017 in Stuttgart

Vier SWR Produktionen erhalten den Diakonie Journalistenpreis 2017. Mit den Preisen zeichnet die Diakonie in Baden und Württemberg Autoren für herausragende publizistische Leistungen in der Berichterstattung über soziale Themen aus. Die Autoren des SWR werden für zwei Fernseh- und zwei Hörfunkbeiträge ausgezeichnet: Im Rahmen des SWR Themenabends "Armut in Deutschland" erhält Hermann Abmayr den Preis für seine TV-Reportage "betrifft: Harte Arbeit - schlechter Lohn. Wie Menschen abgehängt werden" und Kai Diezemann den "Sonderpreis Kinderarmut" für seinen Film "Abgehängt! Diezemanns Reisen ins arme Deutschland", jeweils im SWR Fernsehen. Johanna Bentz erhält den Preis für ihr von SWR2 produziertes Radiofeature "Freiwillige Abschiebung. Ein Feature über Balkanflüchtlinge und ihre erzwungene Rückkehr", Sebastian Krämer in der Kategorie Hörfunkkurzbeitrag für seine Hörfunkreportage "Vom Rollstuhl in den Beiwagen", die auf SWR4 Baden-Württemberg gesendet wurde.

TV-Reportage

Hermann Abmayr wird ausgezeichnet für seine TV-Reportage "betrifft: Harte Arbeit - schlechter Lohn. Wie Menschen abgehängt werden" (12. April 2017 im SWR Fernsehen). Der Film begleitet eine verzweifelte Zeitarbeiterin, Leiharbeiter in der Automobilindustrie und eine Soloselbständige, die versuchen, mit ihren prekären Arbeitsverhältnissen über die Runden zu kommen. Ein gelungener Überblick über das System der Leiharbeit und die Funktionsweise der Leiharbeitsfirmen. Eindrucksvoll werde das Thema über Protagonisten geschildert; beeindruckt habe die Jury die filmische und grafische Aufbereitung des Beitrags, heißt es in der Mitteilung der Diakonie. Die Redaktion hatte Tilman Achtnich.

Hörfunkreportage

Johanna Bentz wird ausgezeichnet für ihr ARD Radiofeature "Freiwillige Abschiebung. Ein Feature über Balkanflüchtlinge und ihre erzwungene Rückkehr", das am 23.11.2016 in SWR2 gesendet wurde. Die Autorin hat nach Ansicht der Jury eine schlüssige Reportage über Flüchtlinge gefertigt, die freiwillig in ihre Heimat zurückgehen. Johanna Bentz gelang es, die Rolle des beobachtenden Journalisten zu wahren, obwohl sie zunehmend persönlich in die Geschichte der Protagonisten verstrickt wurde. Die Redaktion hatte Wolfram Wessels.

Kurzbeitrag Hörfunk

Der Preis für den Hörfunk-Kurzbeitrag geht an Sebastian Krämer für seine Hörfunkreportage "Vom Rollstuhl in den Beiwagen", die auf SWR4 Baden-Württemberg lief (16. Juli 2016). In einem kurzen Format gelang es ihm, dem Zuhörer Einblick in das Seelenleben behinderter Menschen zu geben. Der Beitrag lebe von unglaublichen Emotionen der behinderten Menschen, die von Motorradfahrern im Beiwagen ihrer Maschinen mitgenommen werden. Ein ergreifender und mitreißender Beitrag zugleich, heißt es in der Jury-Begründung. Sonderpreis Kinderarmut Der "Sonderpreis Kinderarmut" geht an Kai Diezemann. Das SWR Fernsehen zeigte am 12. April 2017 seinen Beitrag "Abgehängt! Diezemanns Reisen ins arme Deutschland", ein Film von Kai Diezemann und Christiane Henningsen. Diezemann spricht mit armen Menschen und Experten. Wie fühlt sich Armut in Deutschland 2017 an? Der Autor arbeitet heraus, wo die größten Armutsrisiken in Deutschland liegen und wie vor allem Familien immer weniger von ihrem eigenen Einkommen ohne zusätzliche Sozialleistungen leben können. Redaktion: Jürgen Flettner und Thomas Michel.

Die Jury

Die Jury des Diakonie Journalistenpreises besteht aus Redakteuren von Zeitung, Funk und Fernsehen, Wissenschaftlern sowie Vertretern der Diakonie. 119 Beiträge wurden in diesem Jahr eingereicht. Die Verleihung findet am 20. September 2017 in Stuttgart statt. Es werden Preisgelder von insgesamt 13.500 Euro vergeben. Der Preis wird auch 2018 wieder ausgeschrieben.

Weitere Informationen zu den Produktionen unter www.swr.de

Fotos zu den Filmen unter www.ARD-foto.de

Pressekontakt:

Bruno Geiler, Tel.: 07221 929 23273, bruno.geiler@swr.de 
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