SWR - Südwestrundfunk

"Zur Sache Baden-Württemberg", 6.7.2017: Das Rettungsgassen-Dilemma - wenn die Helfer steckenbleiben
Ehe für alle - ist der Trauschein noch zeitgemäß, 20:15 Uhr, SWR Fernsehen in Baden-Württemberg

Das Rettungsgassen-Dilemma - wenn die Helfer stecken bleiben Gaffer und Autofahrer, die keine Rettungsgasse bilden, erschweren es Einsatzkräften oft, schnell zu einem Unfallort zu kommen. So auch bei dem schweren Busunglück auf der A9 in Bayern. Was kann man dagegen tun? "Die Leute wissen einfach nicht, wie sie die Rettungsgasse bilden ...
Länge: 00:25 Minuten

Stuttgart (ots) - Clemens Bratzler moderiert das landespolitische Magazin des Südwestrundfunks (SWR).

Zu den geplanten Themen gehören:

Ehe für alle - ist der Trauschein noch zeitgemäß?

Knapp 40 Prozent der Ehen in Baden-Württemberg wurden im vergangenen Jahr geschieden, in Deutschland "trauen" sich nur noch halb so viele wie vor 60 Jahren. Ist die Ehe noch zeitgemäß? Der Staat begünstigt Zweierbeziehungen mit Trauschein durch rechtliche und steuerliche Vorteile. Die Grüne Jugend hält das für ungerecht und fordert einen "Pakt des Zusammenlebens". In dieser Alternative zur Ehe müssten die Partner rechtlich genau so gestellt sein wie Eheleute. Die Ehe als Institution werde den heutigen Lebensverhältnissen nicht mehr gerecht, auch nicht, wenn sie sich jetzt als "Ehe für alle" geöffnet habe. Gast im Studio ist Moritz Heuberger aus Heidenheim an der Brenz, Bundessprecher der Grünen Jugend.

Vor Ort in Stuttgart - warum die Ehe für viele wichtig ist

Heiraten ist bei den Jüngeren wieder angesagt, erfährt SWR-Reporterin Alix Koch auf dem Standesamt in Stuttgart. Für einen frisch vermählten Ehemann ist klar: " Ich möchte mich positionieren, nach außen zeigen, dass ich zu ihr gehöre". Nach 50 Jahren Ehe feiert ein Paar goldene Hochzeit und sagt: Wer heiratet, übernimmt auch Verantwortung für den anderen, in guten wie in schlechten Zeiten.

Das Rettungsgassen-Dilemma - wenn die Helfer stecken bleiben

Gaffer und Autofahrer, die keine Rettungsgasse bilden, erschweren es Einsatzkräften oft, schnell zu einem Unfallort zu kommen. So auch bei dem schweren Busunglück auf der A9 in Bayern. Was kann man dagegen tun? "Die Leute wissen einfach nicht, wie sie die Rettungsgasse bilden können", sagt Wolfgang Goethel von der DRK Rettungswache Bruchsal. Viele fordern noch härtere Strafen, sogar Haftstrafen, für Gaffer.

Pöbeln, Spucken, Ausrasten - Tatort Bus und Bahn

Lokführer werden geohrfeigt, Kontrolleure geschubst und bedrängt, Zugbegleiter beleidigt und bespuckt. 2016 haben Übergriffe auf Mitarbeiter der Deutschen Bahn bundesweit um 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Auch im Land gibt es mehr Gewaltdelikte im öffentlichen Nahverkehr. Die Bahn-Gewerkschaften EVG und GDL fordern verstärkte Sicherheitsmaßnahmen. 500 zusätzliche Sicherheitskräfte, Schutzhunde und sogenannte Bodycams setzt die Deutsche Bahn ein. Die Videokameras laufen bei sensiblen Einsätzen zur Beweissicherung mit. Können mit diesen Maßnahmen vermehrte Gewaltausbrüche gestoppt werden?

SWR-Wahlumfrage - Schwarz-Grün im Bund?

Seit zwölf Jahren regiert Angela Merkel, sie könnte am 24. September zum vierten Mal Bundeskanzlerin werden. Oder schafft es die SPD mit Herausforderer Martin Schulz? Wo landet die wiedererstarkte FDP? Wie werden Bündnis 90/Die Grünen und die Alternative für Deutschland (AfD) nach ihren sehr guten Ergebnissen bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg nun im Bund abschneiden? Wer wird nach der Wahl regieren? Die repräsentative Umfrage des Berliner Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag des Südwestrundfunks (SWR) und der Stuttgarter Zeitung zeigt ein Meinungsbild. Gast im Studio ist Edda Markeli, landespolitische Korrespondentin des SWR.

"Zur Sache Baden-Württemberg"

Das SWR-Politikmagazin "Zur Sache Baden-Württemberg" mit Clemens Bratzler berichtet über die Themen, die das Land bewegen. Vor-Ort-Reportagen, Hintergrundfilme, Studiointerviews und Satirebeiträge lassen politische Zusammenhänge verständlich werden. In der "Wohnzimmer-Konferenz" diskutieren jeden Donnerstag drei Baden-Württemberger/innen via Webcam von ihrem Wohnzimmer aus live über aktuelle politische Themen. Das letzte Wort bleibt dem Ministerpräsidenten des Landes vorbehalten - computeranimiert und mit der Stimme des SWR3-Comedychefs Andreas Müller.

Zitate mit Quellenangabe "Zur Sache Baden-Württemberg" frei.

Informationen unter www.SWR.de/zur-sache-baden-wuerttemberg.

Mediathek: Nach der Ausstrahlung sind die Sendung und deren einzelne Beiträge unter www.SWRmediathek.de und unter www.SWR.de/zur-sache-baden-wuerttemberg zu sehen.

Pressefotos bei www.ARD-foto.de.

Pressekontakt:

Katja Matschinski, 
Telefon 0711 929 11063,
katja.matschinski@SWR.de
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