SWR - Südwestrundfunk

SWR Doku Festival gestartet
Festivalpräsentation mit Staatssekretärin Petra Olschowski und Wolfgang Kreißig, Präsident der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg

Dieses Festival findet erstmals vom 28. bis zum 30. Juni 2017 in Stuttgart statt. Der Südwestrundfunk, die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, die Norbert Daldrop Stiftung für Kunst und Kultur, die Stuttgarter Zeitung und das Haus des Dokumentarfilms vergeben den Deutschen Dokumentarfilmpreis 2017 für besonders herausragende ...

Stuttgart (ots) - Seit gestern Morgen, 28. Juni, 11 Uhr laufen die Filme, gestern Abend gab es im Metropol-Kino Stuttgart den offiziellen Startschuss für das erste SWR Doku Festival. Zur Festivalvorstellung wurde der mit dem Emmy gekürte Dokumentarfilm "Krieg der Lügen - Curveball und der Irak-Krieg" unter Beisein von Regie (Matthias Bittner) und Produktion (Paul Zischler) gezeigt. Petra Olschowski, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg betonte im Interview mit Moderator Denis Scheck die Wichtigkeit des Dokumentarfilms, denn er zeige, welche Geschichten hinter den Schlagzeilen stecken.

Wolfgang Kreißig, Präsident der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg wünscht sich, dass die hochkarätigen Inhalte der Dokumentarfilme prominenter im Programmschema gezeigt würden. Ines Aufrecht von der Wirtschaftsförderung Stuttgart ist überzeugt, dass Bollywood und Hollywood nicht das wären, was sie sind, wenn nicht Firmen aus Stuttgart das Know-How liefern würden. Auch heute und morgen sind noch bemerkenswerte Produktionen zu sehen, am morgigen Freitag wird überdies der Deutsche Dokumentarfilmpreis verliehen. Das Festival findet im Metropol-Kino und im Haus der Katholischen Kirche statt.

Filme für Jeden

Das SWR Doku Festival ist ein Publikumsfestival mit Filmen sowie Diskussionen über Filme. Gezeigt werden zeitgeschichtliche Dokus, Porträts, Reportagen, Essays und Transmediaprojekte. Die Kinos und die Doku-Lounge im Atrium des Hauses der Katholischen Kirche sind dabei Orte der Begegnung zwischen Regisseuren, Produzenten, Redakteuren und Studierenden mit ihren Zuschauern. Auch "Dokville", der jährliche Branchentreff des Hauses des Dokumentarfilms, ist in das Festival integriert.

Deutscher Dokumentarfilmpreis

Zusammen mit der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg und dem Haus des Dokumentarfilms vergibt der SWR seit 2003 den Deutschen Dokumentarfilmpreis, ab diesem Jahr jährlich. Der Deutsche Dokumentarfilmpreis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird von SWR und MFG gestiftet. Das Haus des Dokumentarfilms vergibt einen Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro. Erstmals dabei ist die Norbert Daldrop Förderung für Kunst und Kultur: Mit 5.000 Euro ist ihr Preis für Dokumentationen über Künstler oder die Herstellung von Kunst dotiert. Über diese Preise entscheidet eine Jury aus sieben Repräsentanten aus verschiedenen Bereichen der Filmschaffenden, der Filmhochschulen und der Kultur. Ebenfalls zum ersten Mal fördert die Stuttgarter Zeitung den Deutschen Dokumentarfilmpreis: Ihr Preis der "STZ Leserjury" ist mit 4.000 Euro dotiert. Die Leitung des Festivals hat Goggo Gensch, langjähriger Autor und Redakteur beim SWR.

Pressekontakt:

Pressekontakt SWR: Daniela Kress, Telefon 07221 929 23800, E-Mail:
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