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Deutsch-Polnischer Journalistenpreis für SWR2

Deutsch-Polnischer Journalistenpreis für SWR2
Deutsch-Polnischer Journalistenpreis - Conrad Lay Der Deutsch-Polnische Journalistenpreis in der Kategorie Hörfunk geht in diesem Jahr an SWR2-Autor Conrad Lay für sein Feature "Eine Stadt, die sich nicht mehr fremd ist. Breslau - Wroclaw: Drei Generationen erzählen". © SWR/privat, honorarfrei - Verwendung gemS§ der AGB im engen ...

Baden-Baden (ots) - Auszeichnung für das Feature "Eine Stadt, die sich nicht mehr fremd ist. Breslau - Wroclaw: Drei Generationen erzählen" von Conrad Lay / zum Nachhören auf www.SWR2.de Der Deutsch-Polnische Journalistenpreis in der Kategorie Hörfunk geht in diesem Jahr an SWR2-Autor Conrad Lay für sein Feature "Eine Stadt, die sich nicht mehr fremd ist. Breslau - Wroclaw: Drei Generationen erzählen". Eine 26 Jahre junge Frau, ein 61-jähriger Busfahrer und Unternehmer und ein 84-jähriger jüdischer Überlebender berichten von der höchst wechselvollen Geschichte der Stadt, der die Schrecken der Vergangenheit eingebrannt sind und die für Polen lange Zeit eine "fremde Stadt" war. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Sieger im Wettbewerb um den 20. Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis sind gestern (31.5.) im Rahmen der Deutsch-Polnischen Medientage im Winny Dworek in Górzykowo bei Zielona Gora (Grünberg) geehrt worden. Das Gewinnerstück steht zum Nachhören und Herunterladen auf www.SWR2.de/hoerspiel.

Jurymitglied Dorota Zyn-Horbaczewska in ihrer Laudatio: "Es ist eine außergewöhnliche Kunst, die Geschichte von Generationen als erzählerische Großaufnahme zu zeigen. Conrad Lay hat aus Einzelheiten den Grundstoff dieser Erzählungen gewoben. Einzelheiten sind dem Menschen wie auf den Leib geschneidert, denn sie ermöglichen es ihm, die Wahrheit zu erkennen. Der Autor geht tief unter die Oberfläche der Ereignisse und deckt eine schwierige, von Geistern der Vergangenheit gekennzeichnete Geschichte der Stadt Wroclaw auf, die mit den verwickelten Schicksalen der Wandernden aus Ost und West zusammenhängen." Das Feature war am 10. Januar 2016 in SWR2 zu hören. Die Redaktion hatte Walter Filz.

Der Deutsch-Polnische Journalistenpreis wird von den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, dem Freistaat Sachsen, den drei Woiwodschaften Lebuser Land, Niederschlesien und Westpommern sowie der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und der Robert Bosch Stiftung vergeben. Er trägt den Namen des Publizisten, Bürgerrechtlers und ersten demokratisch gewählten Premiers Polens nach der Wende Tadeusz Mazowiecki.

Audio zum Nachhören und Herunterladen: www.SWR2.de/hoerspiel Pressefoto des Preisträgers zum Download auf www.ARD-Foto.de

Pressekontakt:

Oliver Kopitzke, Tel. 07221 929 23854, oliver.kopitzke@SWR.de 
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