SWR - Südwestrundfunk

"Generation Erdogan" - im Herzen türkisch, wo bleibt Deutschland?
Gast Birgül Akpinar (CDU) in "Zur Sache Baden-Württemberg", 16.3.2017

Mit dem Bau von Moscheen, dem Islamunterricht oder der doppelten Staatsbürgerschaft sollte die Integration der Deutschtürken gefördert werden. Doch derzeit scheinen deren Herzen eher für die Türkei als für Deutschland zu schlagen. Ist die Integration missglückt? Zu Gast im Studio ist Birgül Akpinar. Die 39-Jährige ist Mitglied im ...

Stuttgart (ots) - "Generation Erdogan" - im Herzen türkisch, wo bleibt Deutschland / Kampfplatz Straße in "Zur Sache Baden-Württemberg", 16.3.2017

Clemens Bratzler moderiert das landespolitische Magazin des Südwestrundfunks (SWR) am Donnerstag, 16. März 2016, 20.15 bis 21 Uhr im SWR Fernsehen in Baden-Württemberg.

Zu den geplanten Themen gehören:

"Generation Erdogan" - im Herzen türkisch, wo bleibt Deutschland?

Mit dem Bau von Moscheen, dem Islamunterricht oder der doppelten Staatsbürgerschaft sollte die Integration der Deutschtürken gefördert werden. Doch derzeit scheinen deren Herzen eher für die Türkei als für Deutschland zu schlagen. Ist die Integration missglückt? Zu Gast im Studio ist Birgül Akpinar. Die 39-Jährige ist Mitglied im CDU-Landesvorstand. Ihrer Meinung nach ist die Loyalität zu Deutschland mit dem Doppelpass nicht garantiert. Sie fordert von Deutschen mit Migrationshintergrund ein klares Bekenntnis zum Grundgesetz. Nur dann könne Integration gelingen.

Vor Ort - warum die Verbitterung groß ist

SWR-Reporterin Alix Koch erfährt, dass sich deutschtürkische Erdogan-Unterstützer zum Teil nicht ernstgenommen fühlen. "Die Türkei wird überall schlecht dargestellt. Erdogan kann tun, was er will - alles wird negativ kommentiert", ärgert sich eine Studentin. Sie hat einen deutschen Pass, im Herzen sei sie aber Türkin. Wie in Deutschland mit der Türkei und den Türken umgegangen werde, mache ihr Angst.

Kampfplatz Straße - mit Hammer und Messer im Handschuhfach

Laut einer Studie des Deutschen Verkehrssicherheitsrats wurde fast jeder zehnte befragte Autofahrer schon tätlich angegriffen. Dabei kommen auch Waffen und andere gefährliche Gegenstände zum Einsatz. Der Esslinger Verkehrspsychologe Horst Verheyden therapiert Autofahrer, die wegen Alkohol- und Drogenproblemen oder aggressivem Verhalten im Straßenverkehr auffällig wurden. Seiner Meinung nach ist die Straße ein Spiegelbild der Gesellschaft. Der Druck wachse, die Nerven lägen immer schneller blank und der Aggression werde immer öfter am Steuer Luft gemacht.

Gipfel-Treffen in Baden-Baden - Baugrube auf, Baugrube zu

Im Vorfeld des G20 Finanzministertreffens in Baden-Baden wird die Großbaustelle am Leopoldsplatz zugeschüttet, um Rettungs- und Fluchtwege zu ermöglichen. Nach dem Treffen wird die Baustelle wieder aufgerissen. Die Maßnahme kostet 90.000 Euro. Nun muss Oberbürgermeisterin Margret Mergen (CDU) den Bürgerinnen und Bürgern erklären, wie diese Situation entstand.

Ministerien im Streit - Biber schießen oder managen?

Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) schlägt vor, Biber einzufangen oder zu erschießen, um die von ihnen verursachten Schäden in der Landwirtschaft zu minimieren. Ein besseres "Bibermanagement" fordert hingegen Umweltminister Franz Untersteller (Grüne). Für Umwelt-Staatssekretär Andre Baumann eignet sich die Jagd auf Biber nicht, den Konflikt zwischen Mensch und Tier zu lösen. Die Biberbeauftragte für den Bezirk Freiburg, Bettina Sättele, schlägt vor, dem Biber räumliche Grenzen zu setzen und ihn dort in Ruhe zu lassen.

Ein Jahr AfD im Landtag - die "Alternative", die auszog, um "auszumisten"

Die AfD trat vor einem Jahr mit dem Anspruch an, verkrustete Strukturen aufzubrechen und auszumisten. Auffällig wurde die Landtagsfraktion im vergangenen Jahr jedoch durch ihre Teilung und Wiedervereinigung, den Ausschluss eines Abgeordneten sowie den derben Ton ihrer Parlamentarier. Was wurde aus ihrem Vorhaben, eine Alternative zu den etablierten Parteien zu sein?

"Zur Sache Baden-Württemberg"

Das SWR-Politikmagazin "Zur Sache Baden-Württemberg" mit Clemens Bratzler berichtet über die Themen, die das Land bewegen. Vor-Ort-Reportagen, Hintergrundfilme, Studiointerviews und Satirebeiträge lassen politische Zusammenhänge verständlich werden. In der "Wohnzimmer-Konferenz" diskutieren jeden Donnerstag drei Baden-Württemberger/innen via Webcam von ihrem Wohnzimmer aus live über aktuelle politische Themen. Das letzte Wort bleibt dem Ministerpräsidenten des Landes vorbehalten - computeranimiert und mit der Stimme des SWR3-Comedychefs Andreas Müller.

Zitate mit Quellenangabe "Zur Sache Baden-Württemberg" frei.

Informationen unter www.SWR.de/zur-sache-baden-wuerttemberg. 
Mediathek: Nach der Ausstrahlung sind die Sendung und deren einzelne 
Beiträge unter www.SWRmediathek.de und unter 
www.SWR.de/zur-sache-baden-wuerttemberg zu sehen. 
Pressefotos bei www.ARD-foto.de. 

Pressekontakt:

Katja Matschinski, Telefon 0711 929 11063, katja.matschinski@SWR.de

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