SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweis von Dienstag, 18. Juni 2002 (Woche 25)

    Baden-Baden (ots) -
    Dienstag, 18. Juni 2002 (Woche 25)/17.06.2002
    
    21.45    Blickpunkt Europa
                 Moderation: Ute Brucker
    
    Die Themen:
    
    Die Fünf aus Turje - Vom Dorfsterben in Russland
    48 Häuser gab es mal in Turje, einem Dorf bei Smolensk in
Westrussland. Die Häuser sind noch da, nicht mehr aber die Menschen.
Nur noch fünf Bewohner hat Turje, die jüngste ist 75. Kein fließend
Wasser, kein Telefon, der nächste Arzt 30 Kilometer entfernt. Man
nennt diese Dörfer in Russland "Wartedörfer". Wenn die letzten fünf
Bewohner einmal nicht mehr sind, wird das Dorf völlig leer sein und
von der russischen Verwaltung gestrichen werden. Turje ist eines von
rund 200 Dörfern in der Gegend von Smolensk, die dabei sind, ihr
Leben auszuhauchen.
    
    Der Heilige von San Giovanni Rotondo - Wie die Italiener Padre Pio
als Wunderheiler verehren
    Es ist die bisher größte Heiligsprechungsfeier in Rom. Johannes
Paul II spricht Padre Pio heilig, den Kapuzinermönch und Wunderheiler
aus dem süditalienischen San Giovanni Rotondo. Francesco Forgione,
wie der Pater mit bürgerlichem Namen hieß, war zu seinen Lebzeiten
dem Vatikan eigentlich suspekt, er galt als Schwindler. Johannes Paul
II soll es angeblich gewesen sein, der  die Trendwende im Vatikan
herbei führte. Heilig gesprochen wird Padre Pio wird für seine
Wunderheilungen, konkreter Anlass ist die Heilung des jungen Matteo
Colella von einer Hirnhautentzündung. Matteo soll jedoch bei weitem
nicht der einzige Geheilte sein. Antonio Miglionico zum Beispiel,
Enkel eines Busunternehmers aus San Giovanni Rotondo, wurde im Alter
von sechs Monaten angeblich geheilt.
    
    Das Zentrum der Vertriebenen - Vom Streit über eine Gedenkstätte
für Europas Vertriebene
    Breslau oder Berlin? Polen will Breslau. Der deutsche Bund der
Vertriebenen will Berlin. Die Polen argumentieren, Breslau sei der
bessere Ort, weil das "ein Museum der Katastrophe und ein Zeichen der
Erneuerung unseres gemeinsamen Europas" wäre. Der Bund der
Vertriebenen hält dagegen, bei diesem Zentrum handele es sich nicht
um ein deutsch-polnisches, sondern auch ein deutsch-tschechisches,
deutsch-ungarisches oder deutsch-rumänisches Problem. Deswegen
Berlin. Genau deswegen Breslau, so wieder die Polen, denn dort seien
die Vertreibungen Pommerns, Schlesiens, des Sudetenlands der Ukraine
bestens zu dokumentieren.
    
    Royal Hospital - Londons Altenheim für Militärveteranen
    
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