SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweise von Dienstag, 2. Juli 2002 (Woche 27) bis Freitag, 26. Juli 2002 (Woche 30)

    Baden-Baden (ots) -
    Dienstag, 2. Juli 2002  (Woche 27)/13.06.2002
    
    Geändertes Thema beachten!
    
    11.30    Fliege
                 Wunderkinder
    
    
    Freitag, 5. Juli 2002  (Woche 27)/13.06.2002
    
    Zusätzlichen Untertitel beachten!
    
    21.45    Nachtcafé
                 Gäste bei Wieland Backes
                 Alles aus Liebe?
                 Zwischen Hingabe und Obsession
    
    "Krone des Lebens, Glück ohne Ruh', Liebe bist Du".
    Die Kraft der Liebe ließ Goethe einst große Literatur verfassen,
die Kraft der Liebe war es aber auch, die einen Verehrer der
Schauspielerin Jodie Foster 1981 zum Attentäter auf US-Präsident
Ronald Reagan werden ließ.
    Die Liebe, so viel ist klar, setzt unerwartete Kräfte im Menschen
frei und provoziert die wunderbarsten, die wunderlichsten, aber auch
die schrecklichsten menschlichen Leistungen. Aus Liebe wurden
Schlösser gebaut und Kriege geführt, durch Liebe werden Menschen
gerettet und Menschen verletzt. Wenn die Liebe das Handeln bestimmt,
wird mit dem Herzen gedacht und mit dem Hirn gefühlt. Die Vernunft
hat in den meisten Fällen das Nachsehen. Verrückt vor Liebe - und
dann? Die Karriere aufgeben aus Liebe, die eigene Persönlichkeit? Was
machen, wenn die Liebe des Lebens kriminell ist, was, wenn der
Liebste ans andere Ende der Welt ziehen muss? Und ist es wirklich
Liebe, die Menschen dazu bringt, dem Objekt der Anbetung
nachzustellen, auch wenn die Gefühle nicht erwidert werden? Wieland
Backes fragt bei seinen Gästen nach.
    
    
    Dienstag, 9. Juli 2002  (Woche 28)/13.06.2002
    
    Nachgeliefertes Thema beachten!
    
    11.30    Fliege
                 "Ich starte nochmal durch"
                 (Erstsendung: 14.02.2002, Das Erste)
    
    
    
    
    Freitag, 12. Juli 2002  (Woche 28)/13.06.2002
    
    Nachgeliefertes Thema beachten!
    
    11.30    Fliege
                 Wunderkinder
    
    
    Dienstag, 23. Juli 2002  (Woche 30)/13.06.2002
    
    13.55
                 Geheimnisvolle Welt
                 Dschungel
    
    Bei dem Begriff Dschungel denkt man an ein unzugängliches,
wucherndes Pflanzendickicht, an lauernde Schlangen, giftige Insekten.
Noch heute gehören Regenwälder zu den am wenigsten erforschten
Gebieten unserer Erde. Mehrere hunderttausend Pflanzen- und Tierarten
sind dort zu finden. Allein in Panama gibt es mehr Vogelarten, als in
ganz Nordamerika. Diese Artenvielfalt wird durch den mehrstöckigen
Aufbau des Dschungels ermöglicht. Er gleicht einem Hochhaus der
Natur. Die Blüten und Früchte der Pflanzen sind außergewöhnlich
formenreich, sie konkurrieren um die Aufmerksamkeit der Tiere. Seit
circa 60 Millionen Jahren gibt es die Regenwälder. Doch in unserem
Jahrhundert hat sich die Fläche der Regenwälder halbiert. Dabei ist
sie für unsere Umwelt und unser Klima unersetzlich, diese
"Geheimnisvolle Welt" des Dschungels.
    
    
    Dienstag, 23. Juli 2002  (Woche 30)/13.06.2002
    
    14.25
                 Bilderbuch Deutschland
        
                 Würzburg
    
    Würzburgs Charme ist vielfältig. Zwischen sanften Hügeln und
Weinbergen gebettet, geteilt durch den Main, begeistert allein schon
die Lage der Stadt. Als Barockmetropole bietet Würzburg dem Besucher
zahlreiche historische Baudenkmäler. Eine Festung hoch über der
Stadt, die fürstbischöfliche Residenz, weit über Deutschlands Grenzen
berühmt für die unvergleichlichen Fresken des italienischen Malers
Tiepolo, sowie ein Ensemble barocker Bürgerhäuser und Kirchen in der
Altstadt. Aber was wäre ein Aufenthalt in Würzburg ohne die
leiblichen Genüsse. Denn auch für guten Wein und die fränkische Küche
ist die Stadt berühmt.
    Das "Bilderbuch" führt durch die wechselvolle Geschichte
Würzburgs, durch die Zeit der Fürstbischöfe, die durch ihren
Kunstsinn die Stadt äußerlich geprägt haben. Die Festung Marienburg,
bis ins 18. Jh. Wohnsitz der Bischöfe und das Schmuckstück der Stadt,
die barocke Residenz bezeugen die Macht, die diese geistlichen Herren
über Jahrhunderte besaßen. In der katholischen Tradition lebt die
Stadt heute noch, auch wenn die Würzburger ihre kleine barocke
Wallfahrtskirche, das "Käppelle" mehr lieben als den großen Dom. Das
Käppelle ist ebenso, wie die Residenz und so manches Bürgerhaus vom
böhmischen Baumeister Balthasar Neumann erbaut.
    Das alltägliche Leben der Würzburger Bürger war immer schon
geprägt vom Main und vom Wein. Der Film führt zum letzten aktiven
Mainfischer, der heute noch die Restaurants der Stadt mit seinen
Fängen beliefert, und zu einem der vielen begabten Handwerker, einem
Silberschmied, bekannt wie viele in der Stadt für alte Techniken. Sie
alle haben ihr Können bei den jahrzehntelangen Renovierungsarbeiten
an der Residenz erlernt. Denn auch dieses Kapitel gehört zur
Geschichte Würzburgs: die Zerstörung im zweiten Weltkrieg. Zahllose
Brandbomben verwüsteten die Innenstadt im März 1945 zu 90 Prozent.
Augenzeugen berichten über dieses Inferno und die Veränderungen, die
der Wiederaufbau mit sich brachte.
    Weiter führt der Bilderbogen zu berühmten Söhnen der Stadt, zu
Konrad Röntgen, der in Würzburg lehrte und seine bahnbrechende
Entdeckung der Röntgenstrahlen machte. Zu der Firma König & Bauer,
1817 in Würzburg gegründet von Friedrich König und Andreas Bauer, in
der bis heute Druckmaschinen für die ganze Welt hergestellt werden.
Kaum jemand weiß, dass die meisten großen Zeitungen der Welt, die
meisten Währungsnoten auf Maschinen aus Würzburg gedruckt werden.
    
    
    
    
    Mittwoch, 24. Juli 2002  (Woche 30)/13.06.2002
    
    13.55    Geheimnisvolle Welt
        
                 Elefanten
    
    Elefanten gehören zu den größten und schwersten Landtieren und
spielen eine große Rolle in vielen Kulturen und Religionen. Sie
wurden als Götter verehrt, waren Spielzeug und wurden als
Lastenträger in Krieg und Frieden eingesetzt. Mit seiner Nase kann
ein ausgewachsener Elefant höher in die Baumwipfel reichen als eine
Giraffe. Seine Haut kann bis zu zweieinhalb Zentimeter dick werden.
Eine der kleinsten Elefantenrassen lebte auf Sizilien. Sie war nur
eineinhalb Meter groß. Doch die Gier der Menschen nach Elfenbein hat
den Elefanten schon immer zugesetzt. Und so gehören sie auch heute
immer noch zu den gefährdeten Tieren.
    
    
    Donnerstag, 25. Juli 2002  (Woche 30)/13.06.2002
    
    13.55
                 Geheimnisvolle Welt
        
                 Fische
    
    Der größte Teil der Erde ist mit Wasser bedeckt. Dort ist das
Reich der Fische, die sich den unterschiedlichsten Gewässertypen
angepasst haben, von den heißen afrikanischen Sodaseen bis zur
Dunkelheit am Grunde des Ozeans, in der die Tiefseefische
Leuchtorgane tragen. Selbst im eisigen Wasser der Antarktis überleben
Fische dank eines "natürliches Frostschutzmittels" in ihrem Blut.
    Für den "König der Fische", den Lachs, gelten keine Grenzen
zwischen Süß- und Salzwasser. Er durchwandert unermüdlich die
Gewässer und findet mit Hilfe seines Geruchssinns und
Orientierungsvermögens seinen Geburtsort wieder. Viele fallen Anglern
und Bären zum Opfer. Aber Fische sind nicht immer wehrlos: Einige
tragen Giftstacheln und andere verteilen Stromschläge oder blasen
sich auf. Wieder andere überleben dank ihrer vorragenden Tarnung. Es
gibt sogar Fische, die nicht nur im Wasser munter sind, sondern die
ihren Verfolgern auf dem Luftweg entgehen.
    
    
    Freitag, 26. Juli 2002  (Woche 30)/13.06.2002
    
    13.55    Geheimnisvolle Welt
        
                 Vögel
    
    Vor 150 Millionen Jahren, als große Flugsaurier die Lüfte
beherrschten, schlüpfte Archaeopteryx, der Urahn der Vögel, aus dem
Ei. Seine "große Erfindung" war die Feder, die stabiler war als die
Flughäute der fliegenden Reptilien. Heute leben circa 500 Milliarden
Vögel in 8.500 Arten auf der Erde, zu Wasser und in der Luft. Ihre
Knochen sind hohl, um so Gewicht zu sparen. Das Herz schlägt bis zu
zehnmal schneller als das des Menschen, ihre Körpertemperatur ist die
höchste unter den Warmblütern. Entsprechend groß ist auch ihr
Appetit, ein kleiner Vogel frisst pro Tag sein eigenes Gewicht in
Insekten. Ihre Flugleistung aber ist höchst unterschiedlich. Ein
Fasan hebt nur mit größter Kraftanstrengung ab, ein Kolibri schwebt
mühelos mit bis zu 80 Flügelschlägen pro Sekunde vor einer Blüte, und
die Seeschwalben fliegen jedes Jahr vom Nordpol bis zum Südpol und
zurück.
    
    
    
ots Originaltext: SWR
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