SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweise von Dienstag, 2. Juli 2002 (Woche 27) bis Freitag, 19. Juli 2002 (Woche 29)

    Baden-Baden (ots) -
    Dienstag, 2. Juli 2002 (Woche 27)/11.06.2002
    
    22.15    Zeichen der Zeit
                 Preiskampf über den Wolken -
                 Billig-Airlines eroberen den Reisemarkt
                 Ein Film von Wolfgang Dürr
    
    In der Presse wirden die größer werdende Armada der so genannten
"Billig-Flieger" als "Luft-Piraten" oder als "Linienbusse der Lüfte"
bezeichnet. Mit Ticketpreisen, die eher jenen der S-Bahnen für die
Fahrt in die nächste größere Stadt gleichen, befördern
Billig-Airlines immer mehr Deutsche nach Italien, Frankreich oder
England. Etwa für elf Euro nach Südfrankreich. Während die
etablierten Fluggesellschaften nach den Anschlägen des 11. September
2001 in die Krise flogen, glänzten die "Billig-Flieger" mit
Zuwachsraten von bis zu 20 Prozent. Die irische "Ryanair" fliegt von
der ehemaligen US-Airbase Hahn im Hunsrück mittlerweile zu elf Zielen
in Europa. Die deutsche "Germania" versucht, der Lufthansa auf der
Strecke Frankfurt-Berlin mit knapp kalkulierten Preisen Paroli zu
bieten. Der britische Carrier "Easyjet" hat eine Kaufoption auf die
Deutsche British Airways erworben und wird höchstwahrscheinlich 2003
in den innerdeutschen Flugverkehr eingreifen.
    
    Derzeit haben die Billig-Flieger einen Marktanteil von etwa vier
Prozent. Allerdings haben sie ein Fünftel des Kuchens ins Auge
gefasst, eine Position, wie sie die so genannten Low-Cost-Airlines in
den USA bereits heute innehaben. Doch die billigen Flugtickets haben
auch Auswirkungen auf das Reiseverhalten der Deutschen. Die Zahl der
Tagesreisen nimmt zu. Zum Einkaufen nach Mailand? Da sind 38 Euro für
Hin- und Rückflug sehr förderlich. Kinderreiche Familien, die jeden
Euro zweimal umdrehen müssen, können sich plötzlich Kurzurlaube in
Südfrankreich leisten. Wie aber ist es möglich, einen Ticketpreis von
neun Euro anzubieten? Leidet die Sicherheit bei den Billig-Airlines?
Wie reagieren die etablierten Fluggesellschaften auf die
Herausforderung und wie verändert sich das Reiseverhalten der
Deutschen? Antworten gibt "Zeichen der Zeit".
    
    
    Sonntag, 14. Juli 2002 (Woche 29)/11.06.2002
    
    12.00    Du bist schön, meine Freundin
              
                 Porträt des Mailänder Doms
    Ein Film vonRaimund Ulbrich
    
    Mitten im Herzen von Mailand, dort wo alle Welt sich trifft, wo es
Tag und Nacht laut und hektisch zugeht, liegt weißglänzend und
majestätisch ruhig der Dom dieser geschäftigen Stadt. Er ist die
größte Kathedrale jenseits der Alpen. Erbaut vor über 600 Jahren zur
Ehre Mariens und zum Ruhm der Stadt Mailand, fasziniert der Duomo
heute noch unzählige Besucher.
    
    
    
    
    Montag, 15. Juli 2002 (Woche 29)/11.06.2002
    
    21.45    Doktor verzweifelt gesucht
                 Ärztemangel in Deutschland
                 Ein Film von Vera Schmidberger
    
    Deutschlands Medizinernachwuchs verliert die Lust am Traumberuf im
weißen Kittel. "Das finde ich irgendwie krass", sagt die Marburger
Medizinstudentin Suse, "wir sollen uns mal in den Dienst der
Gesundheit der Menschen stellen, aber wir deformieren uns selber ganz
gut dabei, psychisch wie körperlich." Die junge Frau bringt damit die
Befindlichkeit vieler eigentlich hochmotivierter junger Leute auf den
Punkt. Zu viel hören die künftigen Ärzte von teilweise
menschenverachtenden Arbeitsbedingungen in den Kliniken, zu viel
hören sie von brutalen Hierarchien, Mobbing und von immer mehr
Bürokratie. Der Arbeitsplatz Krankenhaus steht mittlerweile in einem
schlechten Ruf. So schlecht, dass einige der künftigen Ärzte
schlichtweg Angst haben vor dem, was sie nach dem Studium im Alltag
erwartet.  Die Folgen für das Gesundheitswesen sind fatal. Immer mehr
Medizinstudenten brechen ihr Studium ab. Immer größer wird zugleich
die Zahl derer, die zwar ihr Examen ablegen, danach aber nicht als
Ärzte arbeiten wollen. Auch die Ärzte, die bereits im Beruf stehen,
flüchten aus dem Medizinbetrieb und suchen sich angenehmere und
zugleich besser bezahlte Jobs in der Wirtschaft oder der
Gesundheitsverwaltung. Ärztemangel ist kein Schreckensszenario,
sondern Realität. Überall suchen Krankenhäuser händeringend nach
Personal. Es fehlen Chirurgen, Anästhesisten, es mangelt an guten
Leuten quer durch die Hierarchie vom jungen Assistenten bis hin zum
Chefarzt. Und die prekäre Lage vieler Kliniken spiegelt sich auch bei
den niedergelassenen Ärzten wider. In ganzen Landstrichen in
Ostdeutschland sterben die Hausärzte aus.
    
    
    Mittwoch, 17. Juli 2002 (Woche 29)/11.06.2002
    
    15.10
                 Der Doktor und das liebe Vieh
        
                 Es trifft einen jeden
    
    Nachdem nun auch Tristan im Skeldale Haus sein Unwesen treibt und
kräftig bei der ohnehin großzügig gehandhabten Buchführung mithilft,
stimmt diese überhaupt nicht mehr. Siegfried entschließt sich
deshalb, eine Sekretärin einzustellen. Leider erweist sich Miss
Harbottle als nicht so pflegeleicht wie erhofft. Insbesondere
Siegfried bekommt bereits bei der Vorstellung der Dame sein Fett weg.
Es ist dieses besonders schwer entzifferbare Gekrakel welches den
Unmut Miss Harbottles hervorruft - selbstverständlich ist es
Siegfrieds Handschrift.
    
    So langsam lebt sich James in Darrowby ein und hat die Farmer
überzeugen können, dass er zumindest genau so viel von Tiermedizin
versteht wie sie. Als er eines Tages von Mr. Alderson gerufen wird,
um ein krankes Kalb zu behandeln, trifft James der Pfeil Amors in
Gestalt von Helen, der Tochter des Hauses. Von Stund an sucht James
jede Gelegenheit in ihrer Nähe zu verweilen, auch wenn er noch sein
Nachtgewand trägt.
    
    Während Siegfried so langsam an Miss Harbottle zu verzweifeln
beginnt, behandelt James den Hund Tricky Woo, der wieder einmal wegen
Überfütterung seinem letzten Stündchen entgegen zu sehen scheint.
James kann Mrs. Pumphrey davon überzeugen, daß Tricky stationäre
Behandlung braucht. Er nimmt das Tier mit nach Hause und Tricky darf
für ein paar glückliche Tage Hund unter Hunden sein. Allein die
vielen Anrufe von Frauchen sind bisweilen doch etwas nervig.
    
    So langsam aber sicher wird es kritisch für Miss Harbottle. James
und Tristan sind ob ihres strengen Regimes alles andere als
begeistert und als Siegfried eines abends zu wenig Geld in der
Handkasse findet, ist es am nächsten Morgen fast um sie geschehen.
Schreiend rennt Sie aus dem Zimmer.
    
    
    
    
    Donnerstag, 18. Juli 2002 (Woche 29)/11.06.2002
    
    15.10
                 Der Doktor und das liebe Vieh
        
                 Kälberliebe
    
    Die Tierärzte bekommen es Mr Dents wildem Schwein zu tun. Ein
Ohrhämatom muss behandelt werden. Beim ersten Versuch versagt
Siegfried, beim zweiten James. Tristan macht einen Ausflug mit dem
Kirchenchor. James rettet Mr. Coopers beste Milchkuh die mitten im
Bach anscheinend im Sterben liegt mit einer Kalziumspritze. Als Extra
erhält er hierfür ein paar Würstchen. Beim Verzehr derselben kommt
Siegfried eine Erleuchtung. Er wird ab sofort Schweine halten und
Tristan darf die Arbeit übernehmen. Mrs Harbottle nimmt einen Anruf
Mr. Heatons entgegen, bei dem ein Schaf seziert werden soll.
Siegfried versteht allerdings Mr. Seaton der gar keine Schafe hat.
Als das Missverständnis auffliegt, wird James zum Schuldigen erklärt.
    
    
    Freitag, 19. Juli 2002 (Woche 29)/11.06.2002
    
    15.10
                 Der Doktor und das liebe Vieh
        
                 Aus der Übung
    
    August 1937: Tristan rät James, das Treffen mit Helen zu einem
unvergesslichen Ereignis zu machen und schlägt Ihm vor, zum Tanztee
ins Renniston zu fahren. Auf einer seiner Fahrten sieht James am
Straßenrand einen herrenlosen Hund, dessen Pfoten blutig sind. Er
nimmt ihn mit in die Praxis, behandelt ihn und übergibt ihn Schwester
Rose, die ein privates kostenloses Tierasyl eingerichtet hat. Mrs.
Rose tauft den Hund auf den Namen "Piep". Der lang ersehnte Abend ist
da. James holt Helen in einem viel zu kurzen Anzug ab. Es regnet wie
aus Kübeln. Auf der Fahrt ins Renniston bleibt James in einer Kurve
wegen eines Reifenschaden stehen. Beim Aussteigen tritt er in eine
Pfütze. Helen überredet James, Schuhe ihres Vaters anzuziehen was
später zu einigen Belustigungen im Renniston führt. Dort erst einmal
angekommen begegnet James Siegfried. Dieser ist eigentlich auf dem
Weg seine Mutter zu besuchen was nichts anderes bedeutet, als das er
sich wieder mal mit einem jungen Mädel trifft.
    
    James trifft zufällig Helen und nimmt all seinen Mut zusammen. Er
lädt sie nochmal zu einem Treffen ein. Überraschend sagt diese zu. Es
ist Samstag der 20. August 1937. Der Tanzabend der Jungbauern steht
an. Vorab gehen Tristan und James mit ihren Begleiterinnen Connie und
Brenda in einem Pub etwas trinken. Völlig betrunken kommen sie später
in Pulton an. James kann nicht einmal mehr Helen richtig erkennen,
als Sie vor Ihm steht. Als James versucht Conny zu helfen, kommt es
wieder mal zu einer Katastrophe. Beide fallen direkt vor den Augen
Helens zu Boden. Enttäuscht wendet diese sich von James ab.
    
    
    
ots Originaltext: SWR
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