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Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweis von Dienstag, 4. Juni 2002 (Woche 23)

Baden-Baden (ots) - Dienstag, 4. Juni 2002 (Woche 23)/31.05.2002 21.45 Blickpunkt Europa - Das Reportagemagazin Moderation: Ute Brucker Die Themen: Mühsamer Kampf - Umweltpolizei jagt rumänische Wilderer im Donaudelta Petre Chirilov will nicht mehr. Obwohl er dürfte. Chirilov ist legaler Fischer mit Lizenz im weitverzweigten Delta der Donau im Rumänien. Aber die weit verbreitete Wilderei und die korrupten Behörden haben ihm die Fischerei verleidet. Er sagt, dass die Fisch-Wilderei mindestens ebenso viele Fische im Donaudelta vernichtet, wie die legale. Rumäniens Behörden jagen nach illegalen Fischern, mehr recht als schlecht. 50 Engel für die Königin - Die "Hell's Angels" auf der Jubiläumsparade für die Queen Für jedes Jahr Regentschaft ein "Angel": fünfzig Mitglieder der britischen Motorradgruppe "Hell's Angels" werden am Dienstag vor der Queen paradieren. "Ich tue das für England", sagte einer, den sie "Snob" nennen - weil er aus dem feinen Londoner Stadtteil Kensington stammt. Rund 200 Millionen Menschen werden die Feiern zum 50. Thronjubiläum wohl im Fernsehen verfolgen. Diesen Zuschauern will man das Gefühl vermitteln, so der Buckingham-Palast, dass das Jubiläum den Oberen Zehntausend vorbehalten bleibt. 30.000 gegen Spanien - Gibraltar wehrt sich gegen eine Annäherung an Spanien Fast 300 Jahre lang ist Gibraltar nun britisch. Und es sieht ganz so aus, als könnte das auch so bleiben. Trotz nun monatelanger Gespräche zwischen London und Madrid über eine Einigung in Sachen Gibraltar geht nichts vorwärts. Zuletzt hat am vergangenen Montag der spanische Regierungschef Aznar den Parteivorsitzenden der britischen Konservativen wegen deren starren Haltung ausgeladen, der britische Außenminister Straw sprach davon, eine Lösung könne sich noch Jahre hinziehen. Denn selbst wenn sich London und Madrid einigen, müssten die 30.000 Bewohner Gibraltars zustimmen. Und die wollen nicht. 8.000 Kandidaten für das Parlament - Noch nie kandidierten so viele Menschen für die französische Nationalversammlung Der Schock der Präsidentschaftswahlen sitzt noch in den französischen Knochen - oder sitzt er da überhaupt noch? Die französische Linke jedenfalls scheint nichts aus ihrem Desaster vom April gelernt zu haben. Statt geeint in den Wahlkampf zu den französischen Präsidentschaftswahlen vom 9. und 16. Juni zu ziehen, sind sie wieder zersplittert. Der linke Nationalist Chévènement weigert sich, mit den Sozialisten zu gehen, zahlreiche Splitterkandidaten machen auf eigene Faust, zum Beispiel der junge Jean-Christophe Picard aus Nizza. Über 8.000 Kandidaten insgesamt. Der bürgerlichen Rechten wird ein Sieg prophezeit - trotz des starken Front National. ots Originaltext: SWR Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stephan Reich, Tel.: 07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285. Fax 07221 929-2013 Internet: pressestelle@swr-online.de Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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