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"Debüt im Dritten": Staffel 2016 ab 12.11. im SWR Fernsehen

Werner Schmidt (Michael Lott),lebt seine Allmachtsphantasien beim nächtlichen Sprengen von Autos aus. Das führt zu einer Kettenreaktion und zum Chaos im geordneten Leben.. Weitere Informationen unter http://www.presseportal.de/nr/7169
Länge: 00:25 Minuten

Baden-Baden (ots) - Eine Woche voller Debüts: Ausstrahlung von "Schmidts Katze", "Dolores", "Und morgen mittag bin ich tot", "Nachspielzeit" und "Dessau Dancers" / 12. bis 19. November

Ab kommenden Samstag ist es soweit. Die diesjährige Staffel der SWR Nachwuchsreihe "Debüt im Dritten" wird ausgestrahlt und präsentiert innerhalb einer Woche fünf thematisch und stilistisch sehr unterschiedliche Spielfilme. Zu Beginn werden die schräge schwäbische Komödie "Schmidts Katze" und der ungewöhnliche Liebesfilm "Dolores" am 12.11. direkt hintereinander ausgestrahlt, gefolgt vom Kurzfilmprogramm aus der Debütwerkstatt. Am Montag, 14.11., erzählt "Und morgen mittag bin ich tot" ergreifend und herzerwärmend vom Willen zu sterben, am Mittwoch 16.11. folgt mit "Nachspielzeit" ein moderner Heimatfilm aus Berlin-Neukölln. Den Abschluss der 31. Staffel von "Debüt im Dritten" bildet am Samstag, 19.11., der schwungvolle Breakdance-Film "Dessau Dancers".

Explosives Hobby

Mit Situationskomik und pointierten Dialogen erzählt Regisseur Marc Schlegel nach einem Drehbuch von Stephanie Töwe von Werner Schmidt (Michael Lott), Allerweltstyp in der schwäbischen Provinz, der seine Allmachtsphantasien beim nächtlichen Sprengen von Autos auslebt. Das heimliche Hobby löst eine Kettenreaktion aus, die zum Chaos im geordneten Leben führt - und die Chance für romantische Gefühle eröffnet. In weiteren Rollen spielen u. a. Christiane Seidel und Michael Kessler. Eine Produktion von FFL Film- und Fernseh-Labor Ludwigsburg in Koproduktion mit dem SWR.

"Schmidts Katze", Samstag, 12. November, 20:15 Uhr, SWR Fernsehen

Hyperrealistisches Abbild wird magische Realität

Autor Sebastian Feld und Regisseur Michael Rösel adaptieren in "Dolores" stilistisch eigenwillig die gleichnamige Graphic Novel um einen Modellbauer und seine Leidenschaft für die Filmdiva Dolores. Als er entdeckt, dass er magischen Einfluss auf deren Leben ausüben kann, wird aus seiner Bewunderung gefährliche Besessenheit. Der unscheinbare Georg ist plötzlich Herr über Leben und Tod. Es spielen Udo Schenk, Franziska Petri, Mona Petri und Alexander Hörbe. Eine Produktion der Schwabenlandfilm in Koproduktion mit dem SWR. "Dolores", Samstag, 12. November, 22:50 Uhr, SWR Fernsehen

Kurz und existentiell

In "Kryo", "Cornerstorys", "Die Stille", "Fleisch" und "Metalophobia" beeindruckt der Filmnachwuchs mit existentiellen Geschichten in verknappter Form.

Kurzfilmprogramm, Samstag, 12. November, ab 23:20 Uhr, SWR Fernsehen

Letzte Reise

Die junge Lea hat nicht viele Optionen für ihr Leben. Doch wenigstens ihr Sterben will sie selbstbestimmt entscheiden. Leas Entschluss und was er bei ihrer Familie auslöst, stehen im Mittelpunkt des ersten Spielfilms von Frederik Steiner, zu dem Barbara te Kock das Drehbuch schrieb. Liebevoll erzählt, ist der Film manchmal todtraurig, anrührend, herzerwärmend und von grimmigem Humor. Liv Lisa Fries, für ihre Darstellung mehrfach ausgezeichnet, beeindruckt als lebensmüde Lea. In weiteren Rollen sind Lena Stolze, Sophie Rogall, Kerstin de Ahna und Max Hegewald zu sehen. Eine Koproduktion der Peter Heilrath Filmproduktion mit Andreas Bareiss Pictures, Goldkind Pictures, SWR und ARTE.

"Und morgen mittag bin ich tot", 14. November, 20:15 Uhr, SWR Fernsehen.

Moderner Heimatfilm aus Neukölln

In "Nachspielzeit" geht es Autor und Regisseur Andreas Pieper um Gentrifizierung in Berlin-Neukölln, um die Frage, wem die Stadt gehört und wie der junge Cem seinen Platz in ihr behaupten kann. Getrieben von dem Willen, sein Leben anders anzugehen als sein angepasster Vater, will der Deutsch-Türke Cem seinen Kiez gegen Nazis und Spekulanten verteidigen und schert sich dabei nicht allzu sehr um Regeln und Gesetze. Mehmet Atesci, Friederike Becht und Frederick Lau spielen die Hauptrollen in der Koproduktion der Lichtblick Media mit dem SWR und ARTE.

"Nachspielzeit", Mittwoch, 16. November, 22:00 Uhr, SWR Fernsehen

Ein Tanzfilm über Revolution und Liebe

Wie der Breakdance fast sozialistisch wurde: Jan Martin Scharf entfaltet mit seinem Film, den er nach einem Drehbuch von Ruth Toma inszenierte, den Konflikt zwischen Individuum und Kollektiv in der DDR der 80er. Eine Gruppe von Dessauer Jugendlichen versucht, den Geist und die Moves des Breakdance in der DDR zu leben und gerät in die erstickende Umarmung des Regimes, das den "akrobatischen Schautanz" für sich entdeckt. Boogiefilm und Senator Film produzierten in Koproduktion mit dem SWR.

"Dessau Dancers", Samstag, 19. November, 22:50 Uhr, SWR Fernsehen

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