SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Dienstag, 21. Mai 2002 (Woche 21)

Baden-Baden (ots) - 23.50 Alpha - Sichtweisen für das Dritte Jahrtausend (7/8) Kommunikation Ein und dieselbe Nachricht enthält immer mehrere Botschaften. Deshalb ist zwischenmenschliche Kommunikation so oft von Missverständnissen geprägt. Jeder kennt das Gefühl. Man glaubt, über das gleiche zu sprechen, und redet dabei glatt aneinander vorbei. "Alpha" zeigt auf, wie unser subjektives Bild von der Wirklichkeit, unserer Erwartungen und Meinungen die Kommunikation prägen. Welche Rolle spielen unsere Wahrnehmung, unser Denken und unser Selbstbild für eine gelungene Kommunikation? Wie beeinflusst unser Auftreten und unser Verhalten die Gesprächssituation, und welche Assoziationen lösen wir damit bei unserem Gegenüber aus? Alles, was wir tun, ist Kommunikation, und jedes Verhalten ist eine Botschaft an die Außenwelt und beeinflusst diese wiederum - ob wir wollen oder nicht. Kommunikation ist also ein Wechselspiel, an dem jeder teilnimmt. Paul Watzlawick, Psychotherapeut und Kommunikationsexperte, hat dies auf einen Nenner gebracht: "Man kann nicht Nicht-Kommunizieren." Experten: Vera F. Birkenbihl, Nikolaus B. Enkelmann, Prof. Dr. Matthias Varga von Kibéd. Donnerstag, 23. Mai 2002 (Woche 21) Geändertes Thema für BW beachten! 18.15 Familien-Rat (BW) Grillen - gesunder Genuss auf glühenden Kohlen Donnerstag, 23. Mai 2002 (Woche 21) Geändertes Thema für BW beachten! 00.25 Familien-Rat (WH) (BW) Grillen - gesunder Genuss auf glühenden Kohlen Dienstag, 28. Mai 2002 (Woche 22)/06.05.2002 23.50 Alpha - Sichtweisen für das Dritte Jahrtausend (8/8) Kreativität "Alpha" erklärt, dass Kreativität die schöpferische Kraft ist, in einem Bereich etwas Neues entstehen zu lassen. Kreativität heißt aber auch, etwas zu finden, was bereits im Menschen angelegt ist - das wir aber ausgeblendet oder vergessen haben. Kreativität ist die Kraft, die uns ungewohnte Situationen bewältigen lässt und Veränderungen überhaupt erst möglich macht. Damit ist sie ganz entscheidend für Fortschritt und Wandel. Gezeigt wird, wie kreatives Potential aktiviert wird, und untersucht, wieso Kreativität eine zentrale Sinnquelle in unserem Leben ist. Weil Kreativität immer auch mit Problemlösung zu tun hat, steht fest: Unsere Zukunft ist untrennbar mit der menschlichen Kreativität verknüpft. Experten: Vera F. Birkenbihl, Dr. Andreas Novak, Prof. Dr. Matthias Varga v. Kibéd, A. Karl Schmied, Kay Hoffman Samstag, 1. Juni 2002 (Woche 23) Korrektur beachten! 11.05 (VPS 11.10) Dr. Kildare: Unter Verdacht Spielfilm USA 1939 (bis 12.30) weiter wie mitgeteilt Samstag, 1. Juni 2002 (Woche 23) 18.00 Fahr mal hin Wasser, Wald und Wüstensand - Das Mainzer Umland Ein Film von Roland Schell "Fahr mal hin" nimmt die Zuschauer heute ins Mainzer Umland mit, dorthin, wo Rheinhessen am untypischsten ist. Denn nur hier gibt es mit dem Lennebergwald ein größeres zusammenhängendes Waldgebiet. Und im überwiegend trockenen Rheinhessen sorgen der Rhein mit seinen Altarmen sowie einige zufließende Bäche für Wasser. Und mit dem Mainzer Sand, dem Rabenkopf und den Sandflächen am Laubenheimer Ried hat die Natur Biotope direkt am Rande von Industriegebieten hinterlassen: Steppenwüsten mit einer Fauna und Flora, wie sie erst wieder im Kaukasus zu finden sind. Ein weiteres Charakteristikum des Mainzer Umlandes sind die üppig ausgestatteten barocken Dorfkirchen mit Altären und Figuren aus Mainzer Kirchen, die im Zuge der Säkularisierung aufgelöst worden sind. Die Jugendstil-Wasserwerke bilden ebenfalls ein Kuriosum der Gegend - bislang weitgehend unbeachtete technische Denkmäler. Bodenheim, die "größte Straußwirtschaft von Mainz", lockt täglich mit einem reichhaltigen gastronomischen Angebot. Der Lennebergwald bietet als "grüne Lunge von Mainz" vielfältige Freizeitangebote. Das Mainzer Umland, kein klassisches Touristenziel, überrascht bei näherem Blick mit vielen Kostbarkeiten. Samstag, 1. Juni 2002 (Woche 23) 21.50 Die Samstagsreportage Hilfe, Vierlinge - Eins will immer was Eine Reportage von Martina Treutter "Hilfe, Vierlinge", sagte Helga Arndt zu ihrem Mann vor knapp zwei Jahren, als sie von ihrem Glück erfuhr. 200 Euro geben die Arndts jetzt im Monat allein für Gläschennahrung aus. Vierlinge, das heißt, viermal Windeln, viermal Strampler und Lätzchen, viermal Aufmerksamkeit. Ein Kind hat immer die Hosen voll. Ruhe ist für Helga Arndt ein Fremdwort, Zeit für sich selbst ein Traum, Ausgehen eine Illusion. Sie ist schon froh, wenn sie abends die Nachrichten schauen kann. Naomi, Jenny, Fabio und Joel nehmen sie voll in Anspruch. Sieben Jahre lang waren Helga und Rainer Arndt kinderlos geblieben, trotz intensiver Bemühungen. Nach einer Hormonbehandlung wurde sie endlich schwanger. Ein SWR-Team begleitete die Arndts ein Jahr lang, von der Geburt in einer Tübinger Klinik bis zum ersten Geburtstag zu Hause in Bisingen. Sonntag, 2. Juni 2002 (Woche 23) 11.00 Literatur im Foyer Jorge Semprun - Leben und Überleben Die biografische Fiktion eines großen europäischen Erzählers Mit Jorge Semprun, Walter Haubrich, Wolfram Schütte u. a. Mit zwanzig Jahren war der spanische Antifaschist Jorge Semprun in das KZ Buchenwald gekommen. Im Winter 1944 musste er, um zu überleben, ‚sterben'. Davon erzählt Sempruns neuestes Buch: "Der Tote mit meinem Namen". Er beschreibt aber nicht nur diese Episode in seinem Überlebenskampf, er durchdringt erzählend Gegenwart und Vergangenheit und setzt auch denen ein Denkmal, die nicht die Kraft hatten, zu überleben, die sich aufgegeben hatten, den so genannten Muselmanen. Semprun, der Kommunist und Antifaschist war, später spanischer Kulturminister wurde und Friedenspreisträger des deutschen Buchhandels, zählt zu den großen europäischen Erzählern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit Semprun diskutieren über sein Buch: Franziska Augstein (Süddeutsche Zeitung), Walter Haubrich (FAZ-Korrespondent in Madrid), Sigrid Löffler (Literaturen, Berlin), Wolfram Schütte (der langjährige Literaturchef der Frankfurter Rundschau). Leitung der Diskussion: Martin Lüdke Donnerstag, 6. Juni 2002 (Woche 23) Nachgeliefertes Thema für BW beachten! 18.15 Familien-Rat (BW) Träumen - Was wir im Schlaf über uns lernen können Donnerstag, 6. Juni 2002 (Woche 23) Nachgeliefertes Thema für BW beachten! 00.35 Familien-Rat (WH) (BW) Träumen - Was wir im Schlaf über uns lernen können Freitag, 7. Juni 2002 (Woche 23) Geändertes Thema beachten! 21.45 Nachtcafé Gäste bei Wieland Backes Doppelleben Samstag, 8. Juni 2002 (Woche 24) Geändertes Thema beachten! 15.15 Nachtcafé (WH von FR) Gäste bei Wieland Backes Doppelleben Samstag, 8. Juni 2002 (Woche 24) 21.50 Die Samstags-Reportage Umständehalber zu verkaufen! - Menschen hinter Kleinanzeigen Eine Reportage von Raymond Ley Die Dinge waren einem lieb und teuer, man hat sie gehegt und gepflegt. Doch eines Tages rostete die Liebe oder es fand sich kein Platz mehr; weder auf der Kommode noch im Keller. Der Ausweg: eine Kleinanzeige. Alles wird wieder verkauft: Radios, Hund, Taufkleider, Fernseher, Heimorgeln, Mickymaus-Sammlungen, Schlauchboote, Couchtische und Rudergeräte. Vieles findet seinen neuen Nutzer, ob Klavier oder Fotoapparat. Der Autor machte Station bei Verkäufern und erfuhr die Geschichten hinter dem Verkauf. Das sind Lebensgeschichten, heitere, traurige, seltsame. Einer hatte sich allerdings entschlossen, gar nichts mehr wegzugeben. Haus und Garten wurden zum Museum. Sonntag, 9. Juni 2002 (Woche 24) 20.15 Sonntag lacht "Gesucht un gefunne" Aus dem "Theater Alte Werkstatt" Frankenthal Im Hause des Geschwisterpaares Wolltoben geht es ohnehin meistens hoch her. Da wird gestritten und gefrozzelt, dass es eine Pracht ist. Als aber dann das "Strohhutfest" naht, wird es noch turbulenter. Denn der Besuch, der sich ansagt, bringt auch noch privaten Sprengstoff mit: Liebeskummer, Unterkunftsprobleme. Der häusliche Segen hängt jedenfalls in dieser feinen, vor Wortwitz sprühenden Komödie, äußerst schief. Ob sich da am Ende alles in Wohlgefallen auflöst? Wahrscheinlich! Aber das Amüsante ist, diesen "Prozess" mitzuerleben. Dienstag, 11. Juni 2002 (Woche 24) Nachgeliefertes Thema für RP beachten! 21.00 Mensch! Alltag (RP) Im Namen der Dose Von Küchen-Perlen und Tupper-Tanten Ein Film von Marion Mück-Raab Donnerstag, 13. Juni 2002 (Woche 24) Nachgeliefertes Thema für BW beachten! 18.15 Familien-Rat (BW) Heiße Tipps für coole Kindermahlzeiten Donnerstag, 13. Juni 2002 (Woche 24) 21.00 Fahr mal hin Das Eifeler Burgenland - Auf Kreuzrittertour zwischen Prüm und Sauer Ein Film von Sabine Glaubrecht Kreuz und quer durch die Eifel auf den Spuren eines Kreuzritters - das ist die "Route Gottfried von Bouillon". Dieser Gottfried war französischer Kreuzritter und obwohl er nie durch die Eifel gezogen ist, haben sich Burg- und Schlossbesitzer in seinem Namen zusammengetan und bieten nun spannende Einblicke in ihre Gemäuer zwischen Mosel, Sauer und Prüm. Als "echte Eifeler" denken sie grenzüberschreitend, die Route führt zu belgischen und Luxemburger Nachbarn. Alte Mauern voller Geschichte, ganz unterschiedliche Landschaften, das ist die reizvolle Mischung dieser Kreuzrittertour. Viele der Burgen sind bewohnt. Ihre Besitzer öffnen gerne die Tore für Besucher und erzählen vom Kampf um den Erhalt der alten Gemäuer oder sogar vom Wiederaufbau. In manchen Burgen kann der Besucher über Nacht bleiben - ein Hotel oder eine Jugendherberge sind darin eingerichtet. Die Route verläuft nicht gradlinig von einem Monument zum nächsten. Zur Wahl stehen in der Eifel mehr als 30 Burgen, Schlösser und Klöster. Die Auswahl von "Fahr mal hin" führt von der Mosel an die belgische Our im ersten Teil. Im zweiten Teil geht es vom Eifel-Flüsschen Prüm an die Sauer und nach Luxemburg. Was sich im Schatten einer Burg entwickelt hat, kommt dabei nicht zu kurz. Ein Handwerkerdorf und eine Künstlerkolonie, eine Schmugglerkneipe und ein Pilgerweg. Ein Blick in Keller, Küchen und Katakomben gibt schließlich Auskunft über die Geheimnisse einer klaren Brühe, der Bouillon, oder die eines schwarzen Johannisbeerlikörs. Donnerstag, 13. Juni 2002 (Woche 24) Nachgeliefertes Thema für BW beachten! 00.35 Familien-Rat (WH) (BW) Heiße Tipps für coole Kindermahlzeiten Freitag, 14. Juni 2002 (Woche 24) Nachgeliefertes Thema beachten! 12.30 Mensch! Alltag Im Namen der Dose Von Küchen-Perlen und Tupper-Tanten Ein Film von Marion Mück-Raab Freitag, 14. Juni 2002 (Woche 24) Geändertes Thema beachten! 21.45 Nachtcafé Gäste bei Wieland Backes Europa Freitag, 14. Juni 2002 (Woche 24) 23.50 Lange Nacht: "75 Jahre Nürburgring" Der Nürburgring feiert Geburtstag. 75 Jahre alt wird eine der berühmtesten Rennstrecken der Welt. Die Sportredaktion hat aus diesem Anlass die alten Filme über Triumphe und Tragödien an der Nordschleife aus den Archiven geholt. Mehr als vier Stunden lang können die Zuschauer den Originalkommentaren aus den 30er, 50er, 60er und 70er Jahren lauschen. Noch einmal zeigen die Formel-1-Helden vergangener Jahre ihr Können: Rosemeyer, von Brauchitsch, Stuck, Caracciola, Fangio, Jim Clark oder Jackie Stewart. "Grüne Hölle" nannten die Fahrer das Kurvenlabyrinth in der Eifel und einige von ihnen bezahlten ihre waghalsige Fahrt in dieser Hölle mit ihrem Leben. Niki Lauda hingegen hat seinen schrecklichen Unfall schwerverletzt überlebt. Nach diesem Unfall war klar, die Nordschleife hat für die Formel 1 ausgedient. Es begann die Ära der neuen, modernen und sicheren Grand Prix-Strecke. Und auch diese Ära hat schon ihren Helden. Einmal im Jahr verfällt die Eifelregion dem Schumifieber. Durch die Sendung führen SWR-Sportchef Michael Antwerpes und Hans-Joachim Stuck. Stuck, genannt "Striezel", war mehrmals als Tourenwagenfahrer am Ring erfolgreich und hat die "Grüne Hölle" auch als Formel-1-Fahrer kennen gelernt. ots Originaltext: SWR Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stephan Reich, Tel.: 07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285. Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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