SWR - Südwestrundfunk

SWR Fernsehen Programmhinweise und -änderungen von Freitag, 14.10.16 (Woche 41) bis Mittwoch, 23.11.16 (Woche 47)

Baden-Baden (ots) - Freitag, 14. Oktober 2016 (Woche 41)/13.10.2016

22.00 Nachtcafé

Die SWR Talkshow Gäste bei Michael Steinbrecher Wie die Liebe lange hält

Die eine große Liebe - und die für immer, davon träumen die meisten Paare. Doch die wenigsten bleiben ein Leben lang zusammen. Denn die Erwartungen an einen Partner werden immer höher. Er sollte alle gewünschten Eigenschaften besitzen, um eine märchenhafte Beziehung zu ermöglichen. Doch nach den rosaroten Wolken ziehen die ersten Gewitter auf. Statt Durststrecken gemeinsam zu überwinden, schauen sich viele nach dem nächsten, neuen Glück um. Denn noch nie war es so leicht und unkompliziert, einen neuen Partner kennenzulernen. Heute reicht ein Handy mit der passenden Kontaktbörsen-App und schon rauschen im Sekundentakt liebes- und beziehungshungrige Gesichter vorbei. Bei Nichtgefallen wird einfach weggeklickt und weitergesucht. In guten wie in schlechten Zeiten - was früher ein Versprechen fürs Leben war, ist heute für viele oftmals nur noch eine Floskel. Auch der kleine Seitensprung als verlockende Abwechslung aus der Ehe-Tristesse ist nur noch einen Mausklick entfernt. Geben Paare heutzutage zu schnell auf? Oder ist das Liebesideal "für immer und ewig" nicht mehr zeitgemäß? Wenn dauerhafte Partnerbindungen immer mehr Ausnahme als die Regel sind, welche Auswirkungen hat das auf die Gesellschaft?

Vor 31 Jahren gab Schauspielerin Saskia Vester ihrem Mann das Ja-Wort. Damals versprach sie ihrer großen Liebe: Wir halten zusammen, in guten wie in schlechten Zeiten. Deshalb kam es für die zweifache Mutter nie in Frage, die Segel zu streichen. Auch wenn es Momente gab, in denen es ordentlich gekracht hat: "Ich glaube, dass Beziehungen heutzutage viel zu schnell aufgegeben werden."

"Von wegen Langzeitliebe. Genau das gelingt jungen Leuten überhaupt nicht mehr", stellt Michael Nast fest. In seinem Bestseller "Generation Beziehungsunfähig" beschreibt er diese als bindungsscheu, selbstbezogen und optimierungssüchtig. Seit seinem Bucherfolg gilt der 41-Jährige, der bis heute auf der Suche nach der großen Liebe ist, als "Sprachrohr seiner Generation".

Noch nie konnte eine Frau alleine die Bedürfnisse von Ingo Oberhofer befriedigen: "Monogamie ist eine Fiktion. Wer mir erzählen will, dass es eine Beziehung gibt, in der absolute Treue herrscht, dem glaube ich kein Wort." Dennoch hielt seine Ehe 25 Jahre. Denn für den Wahlösterreicher sind klare und ehrliche Ansagen das Wichtigste.

"Die Liebe ist austauschbar geworden. Untreue ist die Regel und nicht die Ausnahme", so Prof. Wilhelm Schmid. Die Gründe sieht der Philosoph unter anderem darin, dass Beziehungen - anders als in vergangenen Zeiten - nicht mehr durch äußere Einflüsse wie Religion, Familie oder Gesellschaft zusammengehalten werden. Der Glücksforscher selbst ist seit 33 Jahren in zweiter Ehe verheiratet.

Bernhard und Magda Bauer feierten vor kurzem ihre Goldene Hochzeit. Als ihr Liebesleben mit Anfang 60 einzuschlafen drohte, belebten sie ihre Leidenschaft füreinander durch Sexshop- und Swingerclub-Besuche wieder. Mit Erfolg: "Wir führten viele offene Gespräche über unsere Phantasien. Seitdem ist unser Zusammenleben noch inniger geworden."

Samstag, 05. November 2016 (Woche 45)/13.10.2016

Geänderten Programmablauf beachten!

10.15 (VPS 10.25) Nachtcafé (WH von FR) Die SWR Talkshow Gäste bei Michael Steinbrecher

11.40 Mit dem Zug durch Spaniens Norden

Erstsendung: 16.06.2012 in SWR

(bis 12.25 - weiter wie mitgeteilt)

Mittwoch, 09. November 2016 (Woche 45)/13.10.2016

Tagestipp

21.00 Drama Lehrling Aller Anfang ist schwer Folge 1/2

Manchmal wissen sie nicht, ob es weitergeht mit ihrem Geschäft und dem Handwerk, für das es jeweils steht, denn es fehlt der Nachwuchs. Metzger Stefan Tix aus Prüm in der Eifel, Bäckermeister Werner Licht von der Mosel, Sattler Erwin Schuchardt aus Ettlingen: Sie alle haben dasselbe Problem, sie finden kaum mehr Lehrlinge. Wer will schon um drei Uhr aufstehen, um in einer heißen Backstube zu stehen, wer bei einer Schlachtung Schweineblut und Gedärme auffangen oder acht Stunden lang Leder zuschneiden? Klassische Lehrberufe sind nicht mehr attraktiv, so scheint es. Diese Betriebe versuchen dennoch, Lehrlinge zu bekommen, auszubilden und dann auch als Mitarbeiter zu halten. Wird das den drei Meistern gelingen? Werden Ausbilder und Lehrlinge miteinander zurechtkommen? Die SWR Autoren Gudrun Thoma und Sebastian Schütz haben die Handwerksbetriebe ein Jahr lang mit der Kamera besucht und zahlreiche junge Leute kennengelernt, die eine Lehre angefangen, aber auch wieder abgebrochen haben. So gab es viele Neustarts, aber auch Zweifel - bei Meister wie Lehrlingen - tapferes Durchhalten, Schummeleien bei der Biografie und kleine Fluchten zu beobachten. In Teil 1 starten die ersten Auszubildenden in ihr neues Leben im Handwerksbetrieb.

Mittwoch, 16. November 2016 (Woche 46)/13.10.2016

21.00 Drama Lehrling

Wer hält durch? Folge 2/2

Manchmal wissen sie nicht, ob es weitergeht mit ihrem Geschäft und dem Handwerk, für das es jeweils steht, denn es fehlt der Nachwuchs. Metzger Stefan Tix aus Prüm in der Eifel, Bäckermeister Werner Licht von der Mosel, Sattler Erwin Schuchardt aus Ettlingen: Sie alle haben dasselbe Problem, sie finden kaum mehr Lehrlinge. Wer will schon um drei Uhr aufstehen, um in einer heißen Backstube zu stehen, wer bei einer Schlachtung Schweineblut und Gedärme auffangen oder acht Stunden lang Leder zuschneiden? Klassische Lehrberufe sind nicht mehr attraktiv, so scheint es. Diese Betriebe versuchen dennoch Lehrlinge zu bekommen, auszubilden und dann auch als Mitarbeiter zu halten. In Teil 2 haben die Auszubildenden schon einige Zeit in den Handwerksbetrieben verbracht. Jetzt stellt sich ihnen, aber auch ihren Ausbildern, die Frage: Wer hält durch, wer schafft die Lehre bis zu einem Abschluss? Die SWR-Autoren Gudrun Thoma und Sebastian Schütz haben die Betriebe wieder besucht und nachgeschaut, was aus den vielen hoffnungsfrohen oder auch holprigen Anfängen geworden ist.

Mittwoch, 23. November 2016 (Woche 47)/13.10.2016

21.00 Tiergeschichten

Filmstars in Pelz und Federn Erstsendung: 27.12.2012 in BR

Ob ein Küken das Zeug zum Filmstar hat oder ein Hängebauchschwein zur Rampensau taugt, erkennt Christoph Kappel auf den ersten Blick. Die vierbeinigen Talente trainiert der Schwabe auf seinem kleinen Hof in Allershausen. Dort lebt und arbeitet er mit über hundert Mitbewohnern ganz unterschiedlicher Spezies: Hund, Katze, Vogel und Maus existieren friedlich nebeneinander. Filmtiertrainer war für Christoph Kappel schon als Kind sein Traumberuf. Anfang der 80er Jahre öffneten sich für ihn und seine Tiere die Pforten zur Münchner Filmstadt Geiselgasteig. Heute sind sie für viele Produktionsfirmen tätig. Seine tierischen Filmstars haben schon mit Hannelore Elsner, Christine Neubauer und Heiner Lauterbach vor der Kamera gestanden. Viele bekannte Filmtiere, wie etwa Hausmeister Krauses Dackel Bodo, wurden von Christoph Kappel trainiert. Die oft stressgeladenen Arbeitsbedingungen am Set halten Kappel nicht davon ab, liebevoll und verantwortungsbewusst mit seinen Schützlingen umzugehen. In jahrzehntelanger Berufserfahrung entwickelte er eigenwillig sanfte und artgerechte Trainingsmethoden für die kleinen und großen Darsteller in Pelz und Federn. Er begegnet Tieren auf Augenhöhe, kommuniziert mit ihnen in ihrer Sprache und motiviert sie spielerisch. So gelingt es ihm, nicht nur erstaunliche Talente bei Tieren zu fördern, er sorgt damit auch immer wieder für Spaß und Lebensfreude bei Mensch und Tier.

Pressekontakt: Svenja Trautmann, Tel 07221/929-22285, svenja.trautmann@SWR.de

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