SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweise von Montag, 13. Mai 2002 (Woche 19) bis Montag, 03. Juni 2002 (Woche 23)

Baden-Baden (ots) - Montag, 13. Mai 2002 (Woche 19) Thema beachten! 14.00 Yo!Yo!Kids Thema des Tages: Ich spiele ein außergewöhnliches Instrument - Harfe, Kontrabass, Saxophon Montag, 13. Mai 2002 (Woche 19) Text beachten! 21.00 Teleglobus Dick & Doof von Laos Am Hofe dar nur der Harlekin die Wahrheit sagen und diese Weisheit gilt bis heute, soweit es sich um oligarchische Gesellschaften handelt. Laos ist so ein Land, das bis heute seine Medien auf sozialistischer Parteilinie hält. Nur Gruppen wie der Re-Lao-Zirkus und seine Clowns können in Stadt und auf dem Land Kritisches unters Volk bringen. Eine Angelegenheit für Leute mit rhetorischem Fingerspitzengefühl, machen doch Politiker in Vientiane schon aus Kinofilmen Staatsaffären. So intervenierte der laotische Botschafter beim thailändischen Königshof, als im letzten Jahr eine historische Schnulz e über eine Thai-Amazone gedreht werden sollte die im Jahre 1826 ins damalige Siam einfallende laotische Truppen besiegt haben soll. An sich eine staatlich aufgeblasene Schmonzette. In Laos Ernst der sozialistischen Parteiführung. Die Clowns des Re-Leo-Zirkus' setzen deshalb bei ihren Sticheleien auf Witz und Situationskomik. Die Gruppe wurde während des Bürgerkriegs gegründet. Damals kämpfte die linke Pathet Lao ("Land Laos") gegen die vom Westen unterstützten Königstruppen. Amerika bombardierte von 1964 bis 1973 ohne Kriegserklärung weite Regionen des Landes. Die Artisten traten in Höhlen und in Dörfern auf, um für die Revolutionäre und ihre Bewegung zu werben. Die meisten von ihnen hatten zuvor eine klassische Künstlerausbildung in Moskau und in Hanoi erhalten. 1975 danke der König ab, die Pathet Lao kam an die Macht. Ein Witz besagt, dass die Königstreuen nur deshalb besiegt wurden, weil sie keinen Zirkus besaßen. Rosige Zeiten brachen für den Re Lao-Zirkus dennoch nicht an, da die Bedeutung der Komiker und Artisten für die Partei abnahm. Madame Somchit, die Direktorin, kämpfte mit ihrer Truppe verbissen ums Überleben. Erst mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion und den folgenden Jahren einer vorsichtigen Öffnung des Landes gen Westen ist das Interesse wieder größer. Als humoristische Einlage verkleidet können die immer noch rigiden Zustände im armen Laos aufs Korn genommen werden. Lokale Berühmheiten sind die beiden Clowns des Zirkus geworden. Der eine ist ein hagerer Lulatsch, der andere ein kleiner Pummel. Genannt Dick und Doof von Laos. Der Film von Christian Gramstadt und Georg P. Müller zeigt die Geschichte, die aktuelle Situation und das Umfeld des Zirkus und seine Stellung als "kritische Öffentlichkeit" im neuen Laos. Montag, 13. Mai 2002 (Woche 19) Text beacjtem! 22.15 Saldo Das Wirtschaftsmagazin Thema unter anderen: Karriere-Pille auf Rezept: Erfahrung und Wissen scheinen heutzutage im deutschen Arbeitsalltag wenig gefragt. Was in den Unternehmen zählt, sind die Jungen und Dynamischen. Doch jetzt verspricht die Medizin den Alten eine neue Chance. Das Stichwort heißt Anti-Aging. Durch Bewegung, Nahrungsergänzung und Hormontherapie soll die biologische Uhr zurückgedreht werden. Was in den USA längst Alltag ist, hält jetzt auch in Deutschland Einzug. Und der Traum von der ewigen Jugend lässt die Kassen klingeln. Doch was ist dran an den Versprechen der Anti-Aging Medizin? Moderation: Karin Lambert-Butenschön Montag, 13. Mai 2002 (Woche 19) Text beachten! 22.45 London - Architektur der Jahrtausendwende Ein Film von Gaby Imhof-Weber London ist eine der aufregendsten Architekturstädte der Welt. Über 22 Quadratkilometer entlang der Themse erstreckt sich Europas größtes Stadtsanierungsprojekt, die Umgestaltung der Docklands, des alten Hafengebietes in eine Büro- und Wohnlandschaft für das nächste Jahrtausend. Englands Stararchitekten wie Norman Foster, Richard Rogers und Nicholas Grimshaw erläutern ihre neuesten Bauten und Projekte. Zu den herausragenden Beispielen gehören die Zentrale von Lloyds, Waterloo International Terminal, Financial Times Printing Building, Embankment, The Ark, Reuters oder der Sainsbury Wing der National Gallery. Dabei steht immer wieder eine Frage im Mittelpunkt des Films, wie man zu einer Architektur mit klarer, überzeugender Ausdruckskraft zurückkehren kann, ohne unzeitgemäß zu sein? Und wie kann man die Architektur in den Städten menschlicher machen? Mittwoch, 15. Mai 2002 (Woche 19) Thext beachten! 13.30 Spiele der Welt Hornussen in der Schweiz Film von Sabine Willkop Aus dem Schweizer Emmental stammt dieses urtümliche Schlag- und Abfangspiel. Seit dem 17. Jahrhundert ist da Hornussen im Emmental feste Sitte und wird dort bis heute eifrig gespielt. Wo die Ursprünge des Hornussen liegen, ist nicht ganz klar. Möglicherweise handelt es sich um ein altes Kriegsspiel, das auf die Germanen zurückgeht. In der ganzen Schweiz hat man schon sehr früh dem Hornussen ähnliche Spiele gespielt, auch wenn die Spielnamen in den Quellen differieren. Es ist ein Wettkampf auf freiem Feld, der in seinen Grundzügen etwas an das amerikanische Baseball erinnert. Eine kleine Plastikscheibe, der Hornuss, muss von der einen Mannschaft möglichst weit ins Spielfeld geschlagen und von den Gegnern abgefangen werden. Der Hornuss darf nicht auf den Boden kommen, sonst erhält die abfangende Mannschaft, die Abtuer, einen Strafpunkt, eine sogenannte "Nummer". Die Mannschaft mit den wenigsten Nummern gewinnt, bei Gleichstand siegt das Team, das den Hornuss insgesamt am weitesten schlagen konnte. Heute haben sich auch Frauen einen Platz in der einstigen Männerdomäne erobert. Montag, 27. Mai 2002 (Woche 22) Text beachten! 20.15 50 Jahre Baden-Württemberg Dietz-Werner Steck präsentiert das Wohlfühlland Dietz-Werner Steck ermittelt seit zehn Jahren als TatortkommissarBienzle für den Südwestrundfunk Verbrechen. Jetzt macht er sich in ungewohneter Mission auf. Die Ermittlungsreise des Schauspielers Steck fürt ihn durch ein Land voller Kontraste. In Jagsthausen erfährt er das Phänomen, warum das Land im Südwesten bundesweit die meisten Freilichttheater beherbergt. Und mit dem ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog, der inzwischen auf Schloß Jagsthausen sein neues Zuhause hat, ergründet er die Vielfalt der Laienkultur. Im Kontrast dazu steht die Stuttgarter Staatsoper. Dreimal wurde sie als bestes deutsches Opernhaus ausgezeichnet. Dietz-Werner Steck hat sowohl in Jagsthausen als auch in Stuttgart Theater gemacht. Nächste Station ist Mannheim. Hier ermittelt nicht nur der Fernsehkommissar. Auch die echte Polizei hat schon bei Deutschlands derzeit erfolgreichstem Popmusiker vorgesprochen. Xavier Naidoo hatte sich gelegentlich eine Marihuanazigarette genehmigt, bevor er den Drogen abschwor. Xavier Naidoo und seine "Söhne Mannheims" stürmen mit ihren pseudoreligiösen Songs die Hitparaden. Was wäre Baden-Württemberg ohne seine Küche und ohne seine Weine? In keinem deutschen Bundesland verteilen Restaurantkritiker mehr Sterne, nirgendwo ist die einfache regionale Küche so vielfältig. In einer Wurstküche in Eppingen geht Kommissar Bienzle alias Steck der Sache auf den Grund. Montag, 03. Juni 2002 (Woche 23) Themen beachten! 20.15 Infomarkt - Marktinfo Moderation: Sabine Gaschütz / Wolf-Dieter Ebersbach Die Themen: Zahnbehandlung: Zum Bohren nach Mallorca Vermieterstress: Wenn der Mieter nicht zahlt Tiefkühlkost: Gefahr im Supermarktregal? ots Originaltext: SWR Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stephan Reich, Tel.: 07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285. Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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