SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweise von Freitag, 26. April 2002 (Woche 17) bis Samstag, 27. April 2002 (Woche 18)

    Baden-Baden (ots) -

    Freitag, 26. April 2002 (Woche 17)/24.04.2002
    
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    23.15    Nachtkultur
                 Die Kultur-Illustrierte
                    Moderation: Markus Brock
    
    Das "hässliche Entlein"  -  Barbra Streisand zum 60. Geburtstag:
Vom hässlichen Entlein zum Weltstar. Barbra Streisand ist wohl die
einzige Schauspielerin, die diese Wandlung nicht nur selbst
durchgemacht, sondern auch in einer Rolle verkörpert hat. Als Funny
Brice in "Funny Girl" eroberte sie ab 1964 zunächst das New Yorker
Broadway-Publikum und wiederholte den Erfolg 1968 in der
gleichnamigen Leinwandadaption an der Seite von Omar Sharif. Für ihre
schauspielerische Leistung wurde sie damals mit dem "Oscar" und dem
"Golden Globe" ausgezeichnet. In Brooklyn geboren, wuchs Barbra
Streisand mit zwei Geschwistern in ärmlichen Verhältnissen auf. Schon
während ihrer Schulzeit wollte sie Schauspielerin werden. Dank ihrer
außergewöhnlichen Stimme gewann sie 1963 einen Talentwettbewerb, der
ihr den Weg auf die Bühne ebnete. Nach "Funny Girl" sorgte sie 1969
auch in der Bühnen- und Filmfassung von "Hello, Dolly!" für Furore.
Damals hatte sie bereits einen Zehnjahresvertrag mit der Plattenfirma
CBS in der Tasche, der sie zur Millionärin machte. Doch sie blieb
ihrer zweiten Leidenschaft treu. Zu ihren wichtigsten Filmen zählen,
"Is' was Doc", "So wie wir waren" und "Yentl", mit dem sie 1984 ihr
Debüt als Regisseurin und Drehbuchautorin feierte. In der letzten
Zeit ist es ruhig geworden um Barbra Streisand. Vor zwei Jahren
erhielt sie den Golden Globe für ihr Lebenswerk und kündigte
gleichzeitig ihren Abschied als Sängerin an. Am 24. April feiert sie
ihren 60. Geburtstag. Verena Knümann gratuliert.
    
    Der "Meister der halben Sätze"  -  Erinnerung an den Kabarettisten
Werner Finck: Auch die Bretter, die mancher vor dem Kopf trägt,
können die Welt bedeuten. Das Publikum liebte seinen hintergründigen
Humor, Dieter Hildebrandt ließ sich von ihm inspirieren und er selbst
bezeichnete sich einmal als professionellen Eulenspiegel. Am 2. Mai
wäre der deutsche Kabarettist Werner Finck 100 Jahre alt geworden.
1925 bekam er sein erstes Engagement als Schauspieler in Bunzlau.
Vier Jahre später zog er nach Berlin, wo er das sehr erfolgreiche
Kabarett "Katakombe" mitbegründete, das er bis 1935 leitete. Nachdem
er den Nationalsozialisten durch seine zeitkritischen Texte
unangenehm wurde, inhaftierten sie ihn im Konzentrationslager
Esterwegen. Vor einer erneuten Haft konnte er sich 1939 nur durch die
freiwillige Meldung zum Kriegsdienst retten. Nach Kriegsende widmete
sich Werner Finck seiner alten Leidenschaft. Er trat als Kabarettist
auf, leitete die "Mausefalle" in Stuttgart und gründete eine
satirische Wochenzeitschrift. Anfang der 50-er Jahre wagte er den
Schritt ins Fernsehen, arbeitete als politisch-satirischer
Mitarbeiter beim NWDR und begann erneut mit der Schauspielerei.
Alexander Wasner erinnert an den Kabarettisten.
    
    Das " Fest für alle Sinne"  -  50 Jahre Schwetzinger Festspiele:
Vor 50 Jahren begann nicht nur die Geschichte des Landes
Baden-Württemberg, sondern auch die eines der bedeutendsten Festivals
des Landes, der Schwetzinger Festspiele. Ins Leben gerufen wurde das
Kulturereignis vom früheren SDR als Rundfunkfestival und steht seit
1998 unter der Schirmherrschaft des SWR. Umrahmt vom historischen
Ambiente des Schwetzinger Schlosses, einem der schönsten
Rokokotheater Deutschlands, und seiner prächtigen Gartenanlage,
entwickelte sich das Festival mit seinem anspruchvollen Repertoire im
Laufe der Jahre zu einem Kulturereignis von internationalem Rang.
Unter der berühmten "Schwetzinger Dramaturgie" wurden Opern
wiederentdeckt, waren erstklassiges Ballett und Schauspiel zu
bewundern und weit über 1000 Kammerkonzerte mit internationalen Stars
zu hören. Große Namen wie Sir Georg Solti, Yehudi Menuhin oder
Georgette Dee gaben sich hier schon die Ehre und inzwischen werden
die Konzerte sogar in Japan gesendet. Ute Hoffarth blickt anhand von
Zeitzeugen, historischen und aktuellen Aufnahmen auf ein halbes
Jahrhundert Festspielgeschichte zurück.
    
    Der "Archipel Sehnsucht"  -  Bilder und Reportagen aus der Südsee:
Die Zeitschrift GEO hat drei Teams losgeschickt, um die noch
unbekannten Flecken des Archipels zu entdecken. Es war eines der
aufwendigsten Projekte in der Geschichte des Reisemagazins. 123 Tage
lang durchkreuzten die sechs Autoren in Begleitung von zwei
erfahrenen Weltumseglern den Pazifik. Sie entdeckten den
geheimnisvollsten und abgelegensten Teil Ozeaniens, der noch von
jahrhundertealten Sitten, Riten und Gebräuchen bestimmt wird. Das
Buch "Archipel Sehnsucht" schildert die abenteuerlichen Touren, die
vom Vanuatu-Archipel über die Salomonen bis zu den Trobriand-Inseln
führten. Die Autoren erzählen von Geisterhaien und Ahnenkrokodilen,
von Menschen, die noch den Wert des Muschelgeldes kennen, und von der
großen Leidenschaft der Südsee-Insulaner, der berauschenden
Kava-Wurzel. Anna Kienzle über ein noch weitgehend unbekanntes
Paradies.
    
    
    Samstag, 27. April 2002 (Woche 18)/24.04.2002
    
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    11.00    Südwest extra
                 Festakt 50 Jahre Baden-Württemberg
                 in der Staatsoper Stuttgart
    
    Das Land Baden-Württemberg feiert in einem offiziellen Festakt
sein 50-jähriges Bestehen. Der SWR überträgt live aus dem Opernhaus
der Württembergischen Staatstheater Stuttgart die feierliche
Veranstaltung mit folgenden Rednern: Bundespräsident Rau,
Ministerpräsident Teufel, Ralf Dahrendorf und Landtagspräsident
Straub. Umrahmt wird die Veranstaltung, die bis ca. 13.15 Uhr dauert,
vom Radiosymphonieorchester Stuttgart. Moderation: Jacqueline Stuhler
    
    Nach dem  Ende der Feierlichkeiten im Opernhaus geht es direkt zum
Empfang im Landtag, wo Michael Zeiß mit Gästen und Prominenten aus
Politik und Gesellschaft das Land  und seine Geschichte Revue
passieren lässt. Unter die zahlreichen Besucher im Stuttgarter
Landtag mischt sich Reporter Klaus Jancovius und berichtet über
Stimmung und Programm vor Ort.
    
    
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