SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR)
Mittwoch, 24. April 2002 (Woche 17) - Dienstag, 07. Mai 2002 (Woche 19)
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Baden-Baden (ots) - Mittwoch, 24. April 2002 (Woche 17) 11.30 Fliege Ich verzeihe meinen Eltern Donnerstag, 25. April 2002 (Woche 17) Text beachten! 21.45 Sonde - Wissen im Dritten Tiere in der Stadt - Nachbarn mit Fell und Federn Moderation: Ingolf Baur Lärm, Gestank und wenig grün, so sehen die meisten Städte von innen aus - von Natur keine Spur. Doch in der Asphaltwüste findet sich mehr Leben, als man glauben sollte: Zwischen Häuserblocks und Straßenkreuzungen tummeln sich Spezialisten, Tiere die sich an die Umwelt der Spezies Mensch gewöhnt haben. Sittiche als exotischer Schmuck unserer Parks genauso wie die Wildschweine im Stadtwald. Doch nicht alle Nachbarn mit Fell und Federn sind friedlich: Wenn Tauben oder Krähen scharenweise einfallen, hinterlassen sie, was auch der Mensch nicht leiden kann. Und ein Kabel zerfressender Marder kann für den Autofahrer nicht nur lästig, sondern eine echte Gefahr sein. Freitag, 26. April 2002 /Woche 17) 21.45 Nachtcafé Gäste bei Wieland Backes Fußball lieben - Fußball hassen Folge 12/20 "Der Ball ist rund und muss ins Eckige" - so viel verstehen alle von Fußball. Doch dann scheiden sich die Geister. Für die einen ist es das großartigste Spiel auf Erden, für die anderen eine stinklangweilige sinnlose Veranstaltung. Fußball existiert seit Jahrtausenden, die Leidenschaft für ihn ist weltweit verbreitet - unabhängig von Alter, Herkunft und Nationalität. Genauso alt wie das Spiel selbst ist das Drumherum: Da wird stundenlang über die richtige Taktik gefachsimpelt, die Spieler werden bejubelt oder verdammt, und manche erkennen gar im Fußball das Sinnbild für das Leben. Zu den negativen Seiten des Spielgeschehens gehören Gewalt von betrunkenen Hooligans mittlerweile genauso wie der Millionenpoker um Spielergehälter und die Übertragungsrechte im Fernsehen. Was macht die Faszination Fußball aus? Woher kommt die Begeisterung für die Männer in den kurzen Hosen? Wie können erwachsene Menschen zu weinenden Nervenbündeln werden, nur weil am Ende jemand daneben schießt? Darüber diskutiert Wieland Backes mit seinen Gästen: Hansi Müller: Nicht nur beim VFB, sondern auch in der Nationalmannschaft und anderen europäischen Vereinen ist er eine Legende. Mehrfach hat er auf dem Titelbild der "Bravo" für Furore gesorgt. Seine Erfolge in 15 Jahren Profifußball, wie beispielsweise der EM-Titel 1980, können sich sehen lassen. Für ihn ist Fußball mehr als Sport, er vermittele Werte wie Respekt, Zusammenhalt und Disziplin. Ob als TV-Experte oder Ex-Mediendirektor beim VfB Stuttgart - von der "Droge Fußball" kommt Müller nicht los. Ulrike Winkelmann: Die Journalistin der "taz" kann sich den Emotionen auf und um den Rasen nicht entziehen, weint mit und empfindet dies als die ultimative Erniedrigung. Und: Sie ist neidisch auf den Fußball, weil die Männer mehr Gefühle in diesen Sport als in ihre Partnerschaft investieren. Hellmuth Karasek: Der Literaturkritiker und Schriftsteller findet Fußball spannender als Theater. Ihn beeindruckt das komprimierte Miteinander im Stadion und das Elfmeterschießen, das er als "moderne Folter der Menschheit" bezeichnet. Für ihn gehört Fußball zu diesem Land seit der Weltmeisterschaft von 1954, dem Wunder von Bern, denn damit habe die Bundesrepublik zu sich selbst gefunden. Günther Koch: Durch seine eindringlichen Live-Reportagen im Radio entstehen Spielzüge im Kopf des Zuhörers, seine Reportagen wurden bereits mit dem Grimme-Preis gewürdigt. Der Lehrer bezeichnet sich selbst als fußballverrückt. Seine schwärzeste Stunde am Mikrofon erlebte er 1999, als er den 1. FC Nürnberg in die 2. Liga kommentieren musste. Oliver Kalkofe: Der Satikriker findet das Spiel stinklangweilig, kann sich aber stundenlang über die Äußerungen von Fußballern, Trainern und wichtigtuerischen Reportern amüsieren. Das distanzierte Verhältnis zum Fußball geht bei ihm tiefenpsychologisch auf ein traumatisches Kindheitserlebnis zurück: Bei der Wahl der Mannschaften blieb der kleine Kalkofe stets übrig. Rita Sartorius: Sie ist nicht nur Fan des SC Freiburg, sondern lebt geradezu für ihren Verein, der mittlerweile zu ihrer Zweitfamilie geworden ist. Vom individuellen Geburtstagskuchen für die Spieler bis zur Weihnachtseinladung für den Platzwart hat sich die Grundschullehrerin seit 1992 mit Leib und Seele dem Freiburger Fußball verschrieben. Sebastian Nübling: Der Theater-Regisseur hat das Stück "I Furiosi" inszeniert, in dem es um gewaltbereite Fußballanhänger geht. Zur Vorbereitung darauf suchte er den persönlichen Kontakt in den Fankurven der Stadien, wo Leidenschaft, aber auch Aggression herrschen. Sein Fazit: Beim Fußball muss es geradezu zu Ausschreitungen kommen, da der Sport selbst gewalttätig ist. Carlo Farsang: "Groundhopper" nennen sich Fußballfans, die Fußballspiele und Fußballstadien weltweit "sammeln". Und Carlo Farsang ist der ungekrönte König dieser Fußballabenteurer. Inzwischen hat er 102 Länder bereist und mehr als 1.000 Spiele gesehen. Außerdem brachte er es fertig, sich neun Fußballspiele in sechs Tagen in sieben verschiedenen Ländern anzuschauen. Demnächst geht es wieder los: zum Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft in Korea - mit der transsibirischen Eisenbahn. Mittwoch, 01. Mai 2002 (Woche 18) Geänderten Treffpunkt beachten! 18.15 Treffpunkt (RP) Reportage "Nie mehr 2. Liga" Mainz 05 im Aufstiegsfieber Reportage von Stefan Keber Freitag, 03. Mai 2002 (Woche 18) Thema beachten! 11.30 Fliege Menschen helfen Menschen (Erstsendung: 10.12.2001 ARD) Dienstag, 07. Mai 2002 (Woche 19) Thema beachten! 11.30 Fliege Das Geheimnis der Zwillinge Mittwoch, 08. Mai 2002 (Woche 19) Thema beachten! 11.30 Fliege Eulenspiegels Erben ots Originaltext: SWR Südwestrundfunk Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stephan Reich, Tel.: 07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285. Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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