SWR - Südwestrundfunk

Der Dokumentarfilm im Ersten ab 27.7. um 22:45 Uhr
"Schattenwelt BND", "Prinz Hollywood", "Ritterblut", "Leben am Limit" und "Titos Brille"

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Baden-Baden (ots) - In diesem Sommer bringt der SWR fünf Dokumentarfilme ins Erste: "Schattenwelt BND - Wieviel Geheimdienst braucht Deutschland?" von Rainald Becker und Christian H. Schulz thematisiert den krisengeschüttelten Geheimdienst und wird am 27.7. ausgestrahlt (Erstausstrahlung Arte am 19.7. um 20:15 Uhr). "Prinz Hollywood - Frederic von Anhalt" von Nicola Graef zeichnet ein Porträt des Selfmade-Adligen und wird am 17.8. gezeigt. "Ritterblut - Verliebt in einen Knacki" von Sigrid Faltin spürt einer schwierigen Liebesbeziehung nach und läuft am 31.8.. "Leben am Limit: Extremsportler" zeigt am 7.9., zu welchen Höchstleistungen Menschen fähig sind. "Titos Brille" von Regina Schilling erzählt humorvoll die Geschichte der Schauspielerin und Autorin Adriana Altaras und ihrer strapaziösen Familie und wird am 19.9. gesendet. Alle Filme werden um 22.45 Uhr im Ersten ausgestrahlt.

Arbeit im Verborgenen

Es ist eine gigantische Geheimbehörde, ein Dienst, der vollkommen im Verborgenen operiert: Der Bundesnachrichtendienst (BND). Doch die Behörde steckt tief in einer Vertrauenskrise. Ein Abhörskandal nach dem anderen erschüttert den Dienst. BND-Präsident Gerhard Schindler wurde vom Kanzleramt gezwungen, sein Amt zum 1. Juli aufzugeben. Wurde er geschasst, weil der BND Fehler machte oder ist er in Ungnade gefallen, weil er mehr Transparenz versprach? Gerhard Schindler war der erste BND-Präsident, der zugab, dass sein Dienst zu weit gegangen ist. Den Autoren Rainald Becker und Christian H. Schulz ist es gelungen, Gerhard Schindler nach seiner Entlassung für ihren Film "Schattenwelt BND - Wieviel Geheimdienst braucht Deutschland?" noch einmal zu sprechen. Die Autoren interviewten für ihren 90-minütigen Film unter anderem auch Peter Altmaier, Konstantin von Notz und Christian Ströbele. Im Zentrum steht die Frage: Wer bändigt diesen Spionagebetrieb mit seinen gewaltigen Abhöranlagen und seinem Datenhunger? "Schattenwelt BND - Wieviel Geheimdienst braucht Deutschland?" ist eine Produktion der Ventana-Film Berlin in Koproduktion mit SWR, RBB, DW in Zusammenarbeit mit Arte und wird am 27. Juli um 22:45 Uhr im Ersten gezeigt.

Lebenstraum Hollywood

"Ich wollte mir einen echten Hollywood-Star angeln". Mit dieser Absicht machte sich Prinz Frederic vor mehr als 30 Jahren auf den Weg nach Amerika. Heute lebt er seinen Traum im feinen Bel Air, in einem Anwesen, das immer noch der Geist des alten Hollywood umweht. Frederic von Anhalt sucht immer wieder das grelle Scheinwerferlicht. Was aber viele nicht wissen: Nacht für Nacht pflegt er seine schwerkranke Frau Zsa Zsa Gabor und dreht sie alle zwei Stunden. Und: Sein Weg nach Hollywood war weit. Hans-Robert Lichtenberg, so sein gebürtiger Name, musste als eines von fünf Kindern einer Familie aus Wallhausen im Hunsrück mit anpacken. Doch er will viel mehr und erreicht es auch. Er kommt zu Geld, verschafft er sich einen neuen Namen und einen Adelstitel. In Amerika trifft er Zsa Zsa Gabor, beginnt eine Beziehung mit ihr, heiratet sie schließlich und lässt sich von ihr die Welt zu Füßen legen. Als seine inzwischen 99-jährige Frau zum Pflegefall wird, holt er sie nach Hause, pflegt sie seit zehn Jahren nachts, nimmt Blut ab, dreht sie, füttert sie. Doch vor der Nachtschicht bei seiner Frau lebt er sein Hollywood-Dasein mit den berühmten Stars so intensiv weiter wie es möglich ist. Jeden Abend ist er unterwegs. "Prinz Hollywood - Frederic von Anhalt" ist eine Produktion von Lona Media im Auftrag von SWR, NDR, und RBB und wird am 17. August um 22:45 Uhr im Ersten ausgestrahlt.

Eine Liebe unter erschwerten Bedingungen

Marion (48) lebt in Norddeutschland. Sie ist Krankenschwester, geschieden, ihre Tochter studiert in einer anderen Stadt. Immer wieder hatte sie längere und kürzere Beziehungen. Jetzt ist sie schon seit längerem wieder allein. und möchte einen Mann, der "... noch Ritterblut in sich trägt und der ein gutes Herz hat..." Wenige Wochen später erfährt sie, dass viele Gefängnisinsassen Kontakt nach außen suchen. Über eine Website, die Kontaktanzeigen von Gefangenen veröffentlicht stößt Marion auf Rudi (48). Insgesamt 23 Jahre hat er wegen verschiedener Delikte hinter Gittern verbracht. Jetzt hat er noch knapp anderthalb Jahre im Gefängnis vor sich. Sie schreibt ihm einen kurzen Brief, es kommen zehn Seiten zurück. Nach mehreren Briefen besucht sie ihn in der Justizvollzugsanstalt Bruchsal. 600 Kilometer entfernt von ihrem Heimatort, acht Stunden Fahrt. Nach vier Besuchen und fast hundert Briefen sagen beide: Es ist Liebe. Wenn er entlassen wird, so beschließen die beiden, wird er zu ihr ziehen. Der Film begleitet das Paar über anderthalb Jahre, vom Gefängnis in die und in der Freiheit. Wie ist es, wenn Liebe, die hinter Gittern begann, auf Wirklichkeit stößt? Auf welche Probleme und an welche Grenzen stoßen die beiden? Der Film ist eine Produktion des SWR und wird am 31. August um 22:45 Uhr im Ersten ausgestrahlt.

Menschliche Höchstleistungen

Sie fliegen schroffe Felsklippen entlang, tauchen ohne Sauerstoffgeräte in die Tiefen des Meeres hinab und treten während unvorstellbar strapaziösen Radtouren den Beweis der ungeahnten Leistungsfähigkeit des menschlichen Körpers an. Moderne Helden unserer Zeit. Es sind Ausnahmeathleten im alles abverlangenden Feld des Extremsports. Der Film begleitet den französischen Weltmeister im Apnoetauchen, Guillaume Néry, den norwegischen Wingsuit-Flyer Halvor Angvik und den Extremradfahrer Gerhard Gulewicz aus Österreich bei ihren ehrgeizigen Kampf an der sportlichen Weltspitze und setzt sich intensiv mit ihren Lebenswelten auseinander. Anhand der Geschichten dieser drei außergewöhnlichen Männer wirft der Film in atemberaubenden Bildern einen eindrucksvollen Blick auf die immer extremer werdenden Ausprägungen unserer modernen Gesellschaft. Die Ausstrahlung ist am 7. September um 22:45 Uhr im Ersten. Der Film ist eine Produktion der Adrialpe-Media Filmproduktions GmbH, unterstützt durch das Österreichische Filminstitut, das ORF Film-/Fernsehabkommen und den Filmstandort Austria (FISA). Die Sendung ist am 19. September um 22:45 Uhr im Ersten.

Eine ungewöhnliche Familiengeschichte

Adriana Altaras will endlich die Geister der Vergangenheit abschütteln. Sie macht sich auf den Weg zu den Orten ihrer Kindheit und sucht die Spuren ihrer jüdisch-kommunistischen Eltern. Die Berliner Schauspielerin und Autorin lässt die Zuschauer mit ihrem selbstironischen und humorvollen Road-Movie an der Geschichte ihrer strapaziösen Familie teilnehmen. So ungewöhnlich ihr persönliches Familienleben auf den ersten Blick sein mag, so beispielhaft steht Adriana Altaras' Kindheit und Jugend für einen Großteil ihrer Generation der Nachkriegskinder - trotz eines prallen Lebens sind die Wunden aus der Vergangenheit der Eltern noch heute zu spüren. Auf den Spuren der Eltern Altaras' macht der Film eine Reise von Berlin über Gießen, Italien bis nach Zagreb, Split. Der Film macht die persönlichen Auswirkungen der Geschichte fühlbar. Die Lager, der Widerstand, die Schauprozesse, Flucht und Neuanfang im ehemaligen Jugoslawien haben das Leben der Altaras entscheidend geprägt. Mit jüdischem Witz, balkanischem Furor und deutscher Sturheit knöpft sich Adriana Altaras all jene vor, die ihr den Schlaf rauben. Vom General Tito zur mondänen Tante Jele, von der kroatischen Regierung bis zum Waldorf-Internat ihrer rastlosen Kindheit. Der Film ist eine Produktion von zero one film GmbH in Koproduktion mit SWR, unterstützt von Film- und Medienstiftung NRW, Medienboard Berlin-Brandenburg und Filmförderungsanstalt FFA. Die Sendung ist am 19. September 2016 um 22:45 Uhr im Ersten.

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