SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweise von 22. März 2002 (Woche 12) bis 24. März 2002 (Woche 13)

    Baden-Baden (ots) -
    Freitag, 22. März 2002  (Woche 12)
    
    23.15    Nachtkultur
                 Moderation: Markus Brock
    
    Die Themen:
    
    "Nach Hause telefonieren..." - Der Filmklassiker E.T. zurück im
Kino

    Wer kennt ihn nicht, den kleinen Außerirdischen E.T., der auf der Erde zurückgelassen wird und unter wahnsinnigem Heimweh leidet. 1982 war die anrührende Story über den süßen schrumpeligen Alien, der sich mit dem Erdenkind Elliot anfreundet der absolute Kinohit und ist der wohl erfolgreichste Film des amerikanischen Regisseurs Steven Spielberg. Pünktlich zum 20-jährigen Jubiläum wird E.T. ab 28. März erneut in den deutschen Kinos "nach Hause telefonieren". Die Originalfassung wurde restauriert und um bisher unveröffentlichte Szenen ergänzt, was den legendären Filmklassiker vermutlich wieder zum Kinorenner machen wird. Gleichzeitig zum Kinostart erscheint bei Schwarzkopf & Schwarzkopf das gleichnamige Buch. "E.T. - Der Außerirdische" enthält bislang Unbekanntes über den Film. Vom Drehbuch, der Entwicklung der Spezialeffekte bis hin zu den Masken von E.T. und dem Casting der Darsteller ist darin alles nachzulesen - illustriert mit rund 200 Fotos. Nikolai Vialkowitsch stellt die neue Kinofassung und das Buch vor.          Gezeichnet, geknetet, gepixelt - Das Beste aus der britischen Trickfilmszene

    Am 22. März ist es wieder soweit: Zum mittlerweile elften Mal öffnet das Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart seine Pforten und zeigt die Neuigkeiten der internationalen Animationsszene. Mit über 1000 Einreichungen aus mehr als 40 Ländern konnte das Festival bereits im Vorfeld einen Rekord verbuchen und reagierte prompt mit einer Erweiterung der Wettbewerbsprogramme. Insgesamt werden an sechs Festivaltagen 425 Animationsfilme präsentiert. Die erfolgreichste und lebendigste Trickfilmszene gibt es nach wie vor in London. Martina Klug hat einige Animationskünstler in ihren Studios besucht und hinter die Kulissen des Royal College of Art geschaut, der  weltweit ersten Adresse für den Trickfilm-Nachwuchs. Und last but not least berichtet sie über die Verleihung des "British Animation Award" - des englischen Oscars für den Trickfilm.          Es lebe das "Ready made" - Basel erinnert an Marcel Duchamp

    Marcel Duchamp (1887-1968) war ein genialer Künstler, dabei wollte er gar keiner sein. Dennoch wurde der Franzose weltberühmt, vor allem durch die Erfindung seiner "Ready mades" Anfang des 20. Jahrhunderts: Er löste banale Massenprodukte aus ihrem ursprünglichen Kontext heraus und erhob sie zum Kunstwerk. Sein legendäres "Fahrrad-Rad" z.B. war damals ein Kunstskandal. Schon 1912 sorgte er mit seinem abstrakten Gemälde "Akt, die Treppe herabsteigend" für einen Eklat. Als ihm, wie er selbst sagt, die Ideen für die Malerei ausgingen, wurde er Objektkünstler, emigrierte in die USA und schuf das Fundament der konzeptionellen Kunst. Duchamps Oeuvre nimmt in der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts eine zentrale Rolle ein. Für viele nachfolgende Künstler wurde er zur wichtigen Inspirationsquelle. Die aktuelle Ausstellung im Tinguely-Museum in Basel  konzentriert sich auf die Aspekte im Werk Duchamps, die das Schaffen Jean Tinguelys nachhaltig geprägt haben: Bewegung und Mechanisches, Optisches, Spiele und Humor und Ready-mades. Ergänzt wird die Ausstellung durch Maschinenskulpturen Tinguelys, die in direkten Bezug zu Duchamp gestellt werden. Simone Reuter hat die Ausstellung besucht.          Afrika rappt - Das neue musikalische Selbstbewusstsein Westafrika

    Mit dem Song "Boul Fale" wurde die senegalesische Hip-Hop-Band "Positive Black Soul" in ihrem Heimatland vor rund zehn Jahren über Nacht berühmt. Schon bald entwickelte sich der Titel, der so viel bedeutet wie "Tu das, was du selbst für richtig hältst" zum Schlachtruf einer ganzen Generation. Mittlerweile ist in Afrika eine eigene HipHop-Szene entstanden, die nun im Begriff ist, sich auch in Europa durchzusetzen. Mit dem Buch "Generation Boul Fale" hat der Hamburger Photokünstler André Lützen der Musikszene ein fotografisches Denkmal gesetzt, und der Journalist Jay Rutledge bündelt auf der CD "Africa Raps" 16 ausgewählte Hip-Hop-Tracks aus dem Senegal, Mali und Gambia. Ein 28-seitigen Booklet liefert außerdem interessante Hintergründe über die westafrikanische Rap-Szene.

    Frank Rother über die Generation "Boul Fale".
    
    
    Sonntag, 24. März 2002  (Woche 13)
    
    Nachgelieferten Gesprächsteilnehmer beachten!
    
    22.35    Wortwechsel
                 Jacqueline Stuhler im Gespräch mit Bruno Jonas
                 (Kabarettist)
    
    
    Sonntag, 24. März 2002  (Woche 13)
    
    Nachgelieferten Gesprächsteilnehmer beachten!
    
    04.45    Wortwechsel (WH)
                 Jacqueline Stuhler im Gespräch mit Bruno Jonas
                 (Kabarettist)
    
    
    
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