SWR - Südwestrundfunk

Voß: "Mit den Programmoptimierungen auf dem richtigen Weg"

Stuttgart/Kaiserslautern (ots) - Der Rundfunkrat des Südwestrundfunks (SWR) hat sich in seiner heutigen Sitzung am Freitag, den 8. März 2002, in Kaiserslautern, ausführlich mit aktuellen Themen des SWR, der Media-Analyse 2002 Radio I, der Programmreform Südwestfernsehen sowie mit der zukünftigen, strategischen Ausrichtung des Senders beschäftigt. SWR-Intendant Peter Voß wertete die Ergebnisse der Media-Analyse (MA) 2002 Radio I erneut als "großen Erfolg für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SWR-Hörfunks". Vor den Rundfunkräten würdigte er die große Leistung der Programmmacher, die trotz knapper werdender Mittel deutlich mehr Hörer erreicht hätten. Die erfreulichen Ergebnisse der MA seien den konsequenten und beharrlichen Bemühungen zur Optimierung des Programms zu verdanken. "Die Programme haben bewiesen, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk reformfähig ist. Wir sind auf dem richtigen Weg", so Voß. Das erstmals in der MA ausgewiesene innovative Jugendprogramm DASDING und das geplante neue Projekt Digital-Content-Wort, "das aus Vorhandenem ein anspruchsvolles und informatives Radioangebot formen werde", seien überlebenswichtige Bestandteile der strategischen Positionierung des SWR. Programmreform Südwestfernsehen Die Erfolge der Programmoptimierungen beim Hörfunk, so Voß, wolle der SWR jetzt auch mit der großen Programmreform des Südwestfernsehens fortsetzen. Im Mittelpunkt der Anstrengungen stünden dabei die drei "Grundwerte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks" Qualität, Image und Akzeptanz, für die die Zufriedenheit der Zuschauer ebenso wichtig sei wie die Quote. "Wir wollen mit der Reform nicht nur unser Programm attraktiver und wettbewerbsfähiger machen, wir müssen angesichts knapper werdender Mittel dieses Programm auch wirtschaftlicher herstellen", so Voß vor dem Aufsichtsgremium des Südwestrundfunks. In der Diskussion, so Voß, seien: - Eine Neuordnung des bisherigen Vorabends, den er als "Erste Prime-Time" bezeichnete. Hier werde die landesbezogene Information und Service im Vordergrund stehen. - Eine eventuelle Verlegung der "zweiten Nachrichtenschiene" in den späteren Abend, wodurch es möglich werde, in der "zweiten Prime-Time" nach der Tagesschau um 20.15 Uhr auch 90-minütige Formate, darunter auch Tatorte mit vorwiegend regionalem Bezug, zu senden. - Die Schaffung einer "dritten Prime-Time" vor Mitternacht, in der Talk-Formate, Magazine und neu zu gestaltende Themenabende ihren Platz finden könnten. Insgesamt werde man die Programmreform mit großem Verantwortungsgefühl, nicht zuletzt auch gegenüber den Mitarbeitern, vorantreiben und dann im Herbst in die Tat umsetzen. Als weitere Schritte nannte der SWR-Intendant eine weitergehende Information der Gremien am 11. April und dann die Präsention der Gesamtkonzeption in einer Sondersitzung des Fernsehausschusses am 24. Mai. Der Vorsitzende des Rundfunkrates, Hans Lambert, sagte im Namen des Gremiums der Geschäftsleitung des SWR seine Unterstützung zu. "Wir werden als Beratungsorgan unsere Meinung in den Prozess einbringen und damit zum Erfolg der Programmreform beitragen". Als neue Mitglieder begrüßte der Rundfunkrat Dr. Harald Augter, Präsident der IHK Rheinhessen, der zum 1. April den aus persönlichen Gründen ausscheidenden Kraft Waentig ablöst und Gisela Bill, die als Vertreterin des Landesfrauenbeirats Rheinland- Pfalz, Christine Gothe ablöst. Damit ist der Rundfunkrat mit 74 Mitgliedern wieder vollständig besetzt. Diesen Text finden Sie im Internet zum Herunterladen unter der Adresse: www.swr.de/presse/news/index.html ots Originaltext: SWR Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Claus Schneggenburger, Tel.: 0711/929-1030 oder an Ariane Pfisterer, Tel.: 0711/929-1103. Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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