SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): SWR-Wissenschaftsmagazin startet Reihe "Sonde im Weltall"
"Sonde"-Schwerpunkt im März mit "außerirdischen" Themen

Baden-Baden (ots) - Das Wissenschaftsmagazin "Sonde" des Südwestrundfunks (SWR) setzt sich im Monat März mit den "unendlichen Weiten" des Weltalls auseinander. In vier Sendungen berichtet das Südwest-Magazin in der Reihe "Sonde im Weltall" ab 7. März 2002, jeweils um 21.45 Uhr über Satellitentechnik, die Gefahren von Meteoriten, die Möglichkeit fremden Lebens im Weltall und neue Projekte der Raumfahrt, wie die neue Sonde "SMART 1". Den Auftakt der Reihe "Sonde im Weltall" macht ein aktueller Bericht über die Mission des größten europäischen Satelliten Envisat. Der am 1. März gestartete Umweltsatellit soll aus 800 Kilometer Höhe eine Fülle von Daten liefern, die die Entwicklung des Klimas und andere komplexe Umweltprozesse besser verstehen helfen. Envisat erkennt auch jedes noch so kleine Buschfeuer und Umweltsünder auf den Weltmeeren. Wesentliche Teile des Satelliten und der Trägerrakete Ariane V wurden in Deutschland gebaut, sein Start bedeutete so auch eine Bewährungsprobe für die deutsche Raumfahrtindustrie. "Sonde" berichtet am 7.März, ob alles nach Plan verläuft. In den vergangenen Jahren haben mehrere Sonden Kurs auf Asteroiden genommen. Der Einschlag eines dieser kosmischen Irrläufer auf der Erde könnte katastrophale Folgen haben. Sicher scheint heute, dass ein solches Ereignis vor vier Millionen Jahren zum weltweiten Aussterben der Dinosaurier führte. Ein "Sonde"-Team war dabei, als Geologen erstmals am Einschlagort auf der Yukatan-Halbinsel in Mexiko Bohrungen bis in die Tiefe des damaligen Einschlags niederbrachten, um näheres über die Katastrophe zu erfahren. Wie wahrscheinlich ist ein neuerlicher Einschlag eines größeren Meteoriten auf der Erde? Wird das Risiko nicht ernst genug genommen? Am Donnerstag, 14. März, versucht "Sonde", Antworten zu finden. Haben derartige Meteoriteneinschläge vielleicht einst Leben auf die Erde gebracht? Eine vielbeachtete Theorie geht davon aus, dass einfache organische Verbindungen die unwirtlichen Bedingungen im All Jahrtausende überstehen können und von irgendwo aus den Tiefen des Alls als "blinder Passagier" auf einem Meteoriten die Erde erreicht haben könnten. Wenn es aber solche Grundbausteine des Lebens im Universum gibt: Gibt es dann nicht auch anderswo höher entwickeltes Leben im All? Fast jeden Monat werden neue Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt. Ist es bei Milliarden von Sonnensystemen nicht sogar hochwahrscheinlich, dass es nicht nur auf der Erde zur Entwicklung von Leben gekommen ist? Am 21. März trägt "Sonde" die Indizien zusammen - und fragt auch, wie wahrscheinlich es ist, dass wir fremdes Leben - wenn es denn existiert - je entdecken. In den 60er Jahren war es der ehrgeizige Wettlauf zum Mond, der die Raumfahrt voranbrachte. Mehr als 30 Jahre nach der ersten Mondlandung sollen neue Sonden den Erdtrabanten besuchen. Die europäische Weltraumorganisation ESA etwa erhofft sich von "SMART 1" neue Erkenntnisse darüber, ob es auf unserem kosmischen Begleiter vielleicht doch Reste von Wasser gibt. Vor allem ist der Mond als möglicher Standort für eine Basisstation für Missionen zum Mars im Gespräch. Am 28. März stellt "Sonde" die Projekte vor - und geht auch der Frage nach, welchen Einfluss der Mond auf unser Leben (zum Beispiel den Schlaf) hat. Und nebenbei klärt das SWR-Wissenschaftsmagazin endlich die Frage, warum wir den Mond eigentlich in verschiedenen Phasen sehen - und warum er uns über dem Horizont größer erscheint als am Firmament. "Sonde" - Sendetermine: jeweils am Donnerstag um 21.45 Uhr im Südwestfernsehen: 7.3.: Envisat - Europas Umweltauge im All 14.3.: Bedrohung aus dem All - Kometen und Asteroiden auf Kollisionskurs mit der Erde? 21.3.: Sind wir allein im All? Auf der Suche nach den Außerirdischen 28.3.: Und ewig lockt der Mond - Erdtrabant im Fokus der Forscher ots Originaltext: SWR Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stephan Reich, Tel.: 07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285. Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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