SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweise von Montag, 25. März 2002 (Woche 13) bis Dienstag, 9. April 2002 (Woche 15)

Baden-Baden (ots) - Montag, 25. März 2002 (Woche 13) 20.15 Infomarkt - Marktinfo Moderation: Sabine Gaschütz und Wolf-Dieter Ebersbach Die Themen: Reinigung - Wenn es bei der Pflege zu Pannen kommt Second-Hand-Policen - Wer kauft gebrauchte Lebensversicherungen? Butter - Weshalb die Marken-Qualität nicht garantiert ist Samstag, 30. März 2002 (Woche 14) Geänderten Beitrag für BW beachten! 19.15 (VPS 19.14) Landesschau unterwegs Cola, Jeans und Rock'n Roll - Amerikas Spuren in den 50ern Dienstag, 2. April 2002 (Woche 14) 20.15 Reisewege Italien Im Golf von Salerno Am grünen Meer der Zitronenküste Ein Film von Birgitta Ashoff Im Rücken des Golfes von Neapel - am Südufer der sorrentinischen Halbinsel - eröffnet sich eine ungestüme Küste mit einem unvergleichlichen Formen- und Farbenspiel. Vor allem vom Meer aus betrachtet und in der Vogelschau ein atemberaubender Anblick: smaragdgrünes Wasser, bizarr zerklüftete Felsklippen, dunkelgrüne Macchie und Zitronengärten, leuchtende Kakteen und dunkle Pinien. In die fast fünfzig Kilometer lange extreme Steilküste haben sich in tiefen Felsnischen und versteckten Buchten arabisch anmutende, übereinandergeschachtelte Würfelhäuser gestapelt. Hoch oben in den schroffen Gebirgsausläufern der Monti Lattari sind über artistischen Hangbebauungen abgeschiedene Dörfer, ehemalige Piratennester, versteckt. Zwischen Salerno und der Insel Capri, die mit ihrem Kalkgestein geologisch zur Appenin-Formation des Festlandes gehört, betört eine Landschaft mit dem aufregendsten Steilufer des italienischen Mittelmeerraumes. Der gesamte Küstenstrich der 'Costiera Amalfitana' wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Viel besungen, oftmals gemalt und bedichtet war die 'Costiera Amalfitana' ein Höhepunkt der 'Grand Tour' im 19. Jahrhundert. Seitdem ist sie Sehnsuchtsziel für Reisende aus aller Welt, die in Amalfi, Ravello und auf Capri ihr Glück suchten, auf den Spuren berühmter Künstler und Politiker. Viele Filme wurden hier gedreht, Schmachtfetzen und Meisterwerke von Rossellini bis Fellini. Es scheint so, als wäre jeder Flecken dieser göttlichen Küste" abgelichtet und auf Leinwand gebannt. Dennoch sind hier immer noch Entdeckungen zu machen und die Menschen hier im südlichen Kampanien sind immer noch gelassen und gastfreundlich, obwohl ihr Land schon so lange das klassische Traumziel vieler Reisender ist. Dienstag, 2. April 2002 (Woche 14) Nachgeliefertes Thema beachten! 05.30 Teleglobus (WH) Gauner, Gräber und Gelehrte Die unendlichen Geschäfte mit dem Pharaonenerbe (Erstsendung: 25.02.2002) Mittwoch, 3. April 2002 (Woche 14) 23.25 Der große Gangster (The big shot) Spielfilm USA 1942 Regie: Lewis Seiler Drehbuch: Bertram Millhauser, Abem Finkel, Daniel Fuchs 20 Jahre hat der Gangster Duke Berne (Humphrey Bogart) hinter Gittern zugebracht. Nach seiner Entlassung vermag er nirgends Fuß zu fassen und geht auf das Angebot des zwielichtigen Rechtsanwalts Martin Fleming (Stanley Ridges) ein, für ihn einen Raubüberfall zu organisieren. Fleming ist mit der früheren Geliebten Dukes, Lorna (Irene Manning), verheiratet. Sie liebt Duke noch immer und hält ihn davon ab, an dem Verbrechen teilzunehmen. Der Überfall findet ohne Duke statt und gipfelt in einer blutigen Schießerei. Die voreingenommene Polizei setzt eine unsichere Tatzeugin unter Druck, bis sie Duke belastet. Duke zwingt Fleming, für ihn ein Alibi zu arrangieren. Doch als Fleming erfährt, dass Lorna ihn mit Duke betrügt, bringt er den unliebsamen Nebenbuhler durch einen hinterhältigen Trick hinter Gitter. Duke erhält eine lebenslängliche Gefängnisstrafe und nutzt die erstbeste Gelegenheit zur Flucht. Zusammen mit Lorna, die Fleming inzwischen verlassen hat, will er in Kanada ein neues Leben beginnen. Als Fleming erfährt, wo Duke und Lorna sich aufhalten, verrät er ihr Versteck an die Polizei. Mit knapper Not können die beiden entkommen, doch auf der Flucht wird Lorna von der Polizei erschossen. Samstag, 6. April 2002 (Woche 15) 11.00 Ivanhoe, der junge Ritter (Young Ivanhoe) Spielfilm USA 1994 Drehbuch: Frank Encarnacao, Ralph Thomas In der Abwesenheit von König Richard Löwenherz hat der normannische De Bourget die Macht in England an sich gerissen. Um seine Postion zu festigen, erzwingt De Bourget die Heirat mit der sächsischen Prinzessin Rowena. Erfolglos versucht der junge Sachse Ivanhoe den Normannen zu stoppen. Mit der Unterstützung des schwarzen Ritters, der sich als treuer Gefolgsmann von König Richard erweist, zieht Ivanhoe gegen De Bourget in die Schlacht. "Ivanhoe, der junge Ritter" ist ein spannender Abenteuerfilm. Sonntag, 7. April 2002 (Woche 15) 14.00 Rudi, benimm Dich! (Spielfilm BRD 1971) Drehbuch: Erich Tomek Eigentlich ist der Junggeselle Rudi Carnel (Rudi Carrell) ein begnadeter Kurzgeschichten-Autor. Doch statt seine Fantasie auf der Schreibmaschine auszuleben, betätigt Rudi sich in seiner Freizeit als passionierter Hobbyerfinder. Nach jahrelanger Bastelarbeit steht Rudi nun endlich vor dem großen Durchbruch. Rudi hat einen intelligenten Universalroboter entwickelt, und als die zahlungskräftige "International Electronic Company" ihr Interesse signalisiert, scheint auch die finanzielle Misere des Erfinders endlich vorüber zu sein. Unterwegs zum entscheidenden Verkaufsgespräch gerät der überschwängliche Rudi beim Einparken mit einem ziemlich unsympathischen Verkehrsteilnehmer in Streit. Der chaotische Erfinder ahnt nicht, dass er sich ausgerechnet mit Direktor Sebastian Hill (Gunther Philipp) angelegt hat, dem potenziellen Käufer des Roboters ... Sonntag, 7. April 2002 (Woche 15) 23.35 Girls Town Spielfilm USA 1996 Regie: Jim McKay Drehbuch: Jim McKay, Denise Casano, Anna Grace Ihre übergroße Latzhose und ihr loses Mundwerk nennt Patti (Lili Taylor) ihren "Stil", aber eigentlich schafft sie sich damit nur einen Schutzwall gegen die frustrierende Umwelt. Patti steht kurz vor dem High-School-Abschluss und träumt von einer eigenen Autowerkstatt, doch sie muss sich auch um ihren kleinen Sohn Tomy (Ramya Pratt) kümmern und wird von ihrem Ex-Freund und Kindsvater Eddie (John Ventimiglia) belästigt, der ihr statt finanzieller Unterstützung nur Schläge zukommen lässt. Verständnis findet sie bei ihren besten Freundinnen: der intellektuell angehauchten Emma (Anna Grace), die aufs College gehen will, und Angela (Bruklin Harris), die HipHop-Texte schreibt und ständig im Clinch liegt mit ihrer allzu fürsorglichen Lehrer-Mutter (Stephanie Berry). Als ihre Freundin Nikki (Aunjanue Ellis) sich umbringt, ist dies ein Schock für das Trio. Emma stiehlt Nikkis Tagebuch und findet heraus, dass ihre Freundin sich aus Scham über eine Vergewaltigung umbrachte. Allmählich sprechen die Freundinnen auch über ihre eigenen Erfahrungen mit männlicher Gewalt. Als Emma erklärt, dass auch sie vergewaltigt wurde, demolieren die drei Freundinnen das großkotzige Luxusauto ihres Peinigers. Anschließend räumen sie die Wohnung von Pattis Ex-Freund aus und versetzen seinen Fernseher, um mit dem Geld Babykleidung zu kaufen. Als Emma die Adresse von Nikkis Vergewaltiger herausfindet, konfrontieren sie ihn mit seiner Schuld. Jim McKays Spielfilmdebüt "Girl Town" ist kein anbiederndes Porträt jugendlichen Lifestylekultur, sondern eine kraftvolle und beklemmend realistische Filmcollage über die kleine Fluchten des Erwachsenwerdens und große Schicksalsschläge. Seine frische, unverbrauchte Spontaneität verdankt das selbstfinanzierte Low-Budget-Projekt der halsbrecherisch kurzen Drehzeit von nur zwölf Tagen, denen ein mehrmonatiger Workshop voranging, in dem die engagierten Darstellerinnen die Figuren selbst entwarfen. "Girls Town" verdichtet Schülerslang und Straßenatmosphäre zu einer realistischen Skizze jugendlicher Alltagserfahrung, ohne auf klischeehaft-moralische Antworten auszuweichen. Montag, 8. April 2002 (Woche 15) 22.15 Saldo Moderation: Tilman Achtnich Thema u. a.: Ärzte-TÜV - In der Gesundheitsreform muss die Qualität auf den Prüfstand Das deutsche Gesundheitssystem ist eines der teuersten der Welt, aber in anderen europäischen Ländern leben die Menschen länger und sind gesünder. Einer der Gründe dafür: Wenn der Arzt seine Ausbildung abgeschlossen hat, bleibt es ihm überlassen, ob er sich über medizinische Fortschritte und die Wirksamkeit neuer Medikamente informiert. In der Ärzteschaft gibt es teilweise riesige Wissenslücken. Hierzulande drückt die Pharmaindustrie sehr viel stärker neue, teuere Arzneimittel in den Markt, als die billigeren und ähnlich wirkungsvollen. Ein stärkerer Qualitätswettbewerb zwischen Ärzten würde eine Menge Geld sparen. Ärzte-TÜV - in der Gesundheitsreform muss die Qualität auf den Prüfstand. Mittwoch, 10. April 2002 (Woche 15) 23.25 Taxi in den Tod (A passion for murder) Spielfilm USA 1992 Regie: Neill Fearnley Drehbuch: Arne Olsen, John Alan Schwartz Der angesehene amerikanische Politiker Eric Weaver (Arne Olsen) ahnt nicht, dass seine schöne Geliebte Vanessa (Joanna Pacula) eine Undercover-Agentin ist, die ihn ausforschen soll. Weaver ist verheiratet; als er fürchtet, seine Affäre könnte publik werden, will er das Verhältnis beenden. Beim letzten Treffen geraten die beiden in heftigen Streit, und Weaver stürzt so unglücklich durch ein Fenster, dass er auf der Stelle tot ist. Entsetzt kontaktiert Vanessa ihren Vorgesetzten Quinn (Michael Ironside). Doch der will sie nunmehr als gefährliche Mitwisserin umbringen, da er sie illegal auf Weaver angesetzt hatte. Vanessa entkommt ihm zwar, weiß aber, dass sie fortan ihres Lebens nicht mehr sicher ist, wenn es ihr nicht gelingt unterzutauchen. Darum bietet sie dem Taxifahrer Ben Shorr (Michael Nouri) eine größere Summe dafür an, dass er sie zunächst nach Seattle bringt. Shorr verdient mit dem Taxi seinen Lebensunterhalt, hat aber schriftstellerische Ambitionen. Die attraktive junge Frau fasziniert ihn, außerdem reizt es ihn herauszufinden, warum sie auf der Flucht ist. So beginnt eine abenteuerliche Fahrt, auf der die beiden sich immer näher kommen. Quinn bleibt ihnen aber hart auf den Fersen und schreckt vor nichts zurück, um Vanessa zu beseitigen. Regisseur Neill Fearnley hat die Geschichte einer spektakulären Verfolgungsjagd sehr spannend und mit vielen überraschenden Wendungen inszeniert. Die Kamera-Arbeit von David Geddes besticht mit frostigen Winterbildern, die zu den erhitzten Gefühlen der Protagonisten effektvoll kontrastieren. Dienstag, 9. April 2002 (Woche 15) 22.15 Zeichen der Zeit Wie unfruchtbare Männer Väter werden Ein Film von Reinhild Dettmer-Finke Vier Jahre lang haben Jörg und Steffi versucht, ein Kind zu bekommen. Vergeblich. Die erschütternde Diagnose: Er ist unfruchtbar. Ein Schock und ein Tabu, besonders wenn es den Mann betrifft. Fälschlicherweis wird Unfruchtbarkeit immer noch mit Impotenz verwechselt. Bei jedem dritten Paar in Deutschland liegt es inzwischen an "ihm", wenn es mit dem Kinderwunsch nicht klappt. Wie geht man(n) mit der Diagnose um? Im Film sprechen Männer darüber, was es heißt, unfruchtbar zu sein, welche Sorgen und Probleme sich daraus ergeben, welche Hilfe die Fortpflanzungsmedizin verspricht. Hilfe, die allerdings auch mit extremen Belastungen und Risiken für die Frau und das spätere Kind verbunden sein kann. Wie steht es um die Männerheilkunde, die Andrologie in Deutschland? Der Film guckt führenden Andrologen über die Schulter und begleitet Paare wie Jörg und Steffi durch Höhen und Tiefen ihrer Wunschkindbehandlung. Eine Dokumentation nah am männlichen Empfinden. ots Originaltext: SWR Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stephan Reich, Tel.: 07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285. Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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