SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweise von Freitag, 22. Februar 2002 (Woche 8) bis Sonntag, 24. Februar 2002 (Woche 9)

    Baden-Baden (ots) -
    Freitag, 22. Februar 2002  (Woche 8)/20.02.2002
    
    23.15    Nachtkultur
                 Moderation: Markus Brock
    
    Die Themen:
    
    Der Country-Man aus Hollywood - Johnny Cash wird 70
      "Hello, I'm Johnny Cash" - Seine schlichte Konzertbegrüßung ist
ebenso legendär wie seine schwarze Kleidung. Am 26. Februar feiert
der "Man in Black" seinen 70. Geburtstag und kann auf eine
beeindruckende Karriere als Country-Sänger, Gitarrist, Schauspieler
und Entertainer zurückblicken. Die begann 1955 mit seiner ersten
Platte "Folsom Prison Blues", deren Songs heute allesamt Klassiker
sind. Ein Jahr später folgte "I Walk The Line", Cashs Lieblingssong
und seine bis heute bestverkaufte Platte. Nachdem ihm sein Erfolg als
Sänger und Songwriter nicht mehr genügte, verkaufte er sein Konzept
vom knallharten Country-Man auch in Hollywood, wurde zum Kino-Idol
und machte schließlich die "Johnny Cash-Show" zur Institution in
Sachen "Country & Western". Pünktlich zum 70. Geburtstag erscheint
ein neues Buch über den Country-Star Nr. 1. Franz Dobler schildert in
"The Beast in me - Johnny Cash" Cashs Anfänge als singender G.I. in
Oberbayern, seinen Aufstieg in Memphis, das triumphale Comeback in
den 90er-Jahren - legt aber auch seine Drogenexzesse und
musikalischen Desaster offen. Gleichzeitig erscheint bei
Trikont/Indigo die von Franz Dobler herausgegebene CD "A Boy named
Sue - Johnny Cash revisited". Frank Rother stellt beide vor.
    
    Zwischen Karlsruhe und L. A. - Die Welt des Schriftstellers
Patrick Roth
    Seit rund 25 Jahren lebt der 1953 in Freiburg geborene Autor
Patrick Roth in Hollywood, und nicht selten vermengen sich
Deutschland und Amerika in seinen Romanen. So tauchen in seinen
Geschichten immer wieder Schauplätze der alten Heimat auf, und
manchmal wechseln sich englische und deutsche Textpassagen in seinen
Erzählungen ab. Roth ist in der Filmindustrie ebenso zuhause wie in
der Literatur. Vielleicht hat er deshalb das Gespür für die Übergänge
zwischen Realität und Fiktion, zwischen dem Wirklichen und dem
Erfundenen, das seine Werke so typisch macht. Roths Stil ist von
atemberaubender Originalität und nimmt sich insbesondere solcher
Themen an, die andere Gegenwartsautoren nicht interessieren, zum
Beispiel in seinen "Bibelkrimis", in denen er in pathetisch
altertümlicher Sprache die Handlung in die Zeit um 40 n. Chr.
versetzt. Im Wintersemester liest Roth als Gastdozent an der Uni
Frankfurt, am Lehrstuhl für Poetik. Nikolai Vialkowitsch hat die
Gelegenheit genutzt, um den Autor zu treffen.
    

    Mystische Klänge, schrille Optik - Die Uraufführung der
Gutenberg-Oper in Mainz
    Seine Idee veränderte die Welt: Johannes Gutenberg schuf mit der
Erfindung des Druckverfahrens im Jahr 1445 das Fundament der modernen
Medienkommunikation. Nachdem die Stadt Mainz ihrem berühmtesten
Bürger vor zwei Jahren das Gutenberg-Jahr widmete, und er von
US-Wissenschaftlern zur "Persönlichkeit des Jahrtausends" gewählt
wurde, kommt jetzt verspätet am Mainzer Staatstheater die Oper "G"
zur Uraufführung. "G" zeigt Gutenberg in seiner entscheidenden
Lebensphase: Einst aus Mainz vertrieben, kehrt er nach vielen Jahren
aus seinem Straßburger Exil zurück, um seine Erfindung in die Praxis
umzusetzen. Dabei hat er nicht nur Geldsorgen, die ihn schließlich um
den Erfolg bringen, sondern auch die Liebe klagt ihr Recht ein. Die
Oper in zwei Akten wurde von Gavin Bryars komponiert. Der 59-Jährige
zählt zu den innovativsten Vertretern seiner Generation. Die
Bühnen-Künstlerin Rosalie zeichnet für die Ausstattung
verantwortlich, und Intendant Georges Delnon inszeniert. Roland
Schell war bei den Endproben vor Ort und hat Gavin Bryars getroffen.
    
    Männliche Schönheit, erotische Kämpfe - Toreros in der Arena
    Sie sind jung, athletisch und die Helden der Arenen. Stolze
Toreros, die - lediglich mit einem Stück roten Stoff bewaffnet -
gegen wütende Stiere kämpfen. Viele sehen den Volkssport als
grausame, fremde und vor allem blutige Tradition an, doch die
"Carrida" kann auch atemberaubend, spannend und ästhetisch wirken,
wie zum Beispiel in dem Bildband des Fotografen Ruven Afanador, der
die schönsten Stierkämpfer Spaniens und Südamerikas abgelichtet hat.
Schwarz-weiß und von höchster Qualität sind die großformatigen
Aufnahmen, die die Schönheit der Matadore in allen Varianten
präsentieren - neben sportlichen Körpern in barocken Kostümen zeigt
Afanador liebevoll in Szene gesetzte Accessoires und jede Menge Haut.
Frank Rother zeigt die schönsten Aufnahmen aus dem Bildband.
    
        
    Samstag, 23. Februar 2002  (Woche 9)/20.02.2002
    
    Geänderten Untertitel und 16:9-Format beachten!
    
    21.00    "Orte des Erinnerns"
                 Das Gefängnis
                 Landsberg und die Entstehung der Republik
                 Ein Film von Lutz Hachmeister
    
    
    Samstag, 23. Februar 2002  (Woche 9)/20.02.2002
    
    Geänderten Beitrag für RP beachten!
    
    21.50    (VPS 21.49)
                 Flutlicht extra (RP)
                 Ringen: Finale Deutsche Mannschaftsmeisterschaft
                 KSV Aalen - VfK Schifferstadt
                 Regie: Uwe Höpfner
                 (bis 22.20)
    
    weiter wie mitgeteilt
    
    
    
    
    Sonntag, 24. Februar 2002  (Woche 9)/20.02.2002
    
    22.35    Wortwechsel
        
                 Jacqueline Stuhler im Gespräch mit Rosi Mittermaier
    
    1976 schaffte sie das "Ski-Wunder" in Innsbruck - seitdem ist sie
die "Gold-Rosi". Rosi Mittermaier hat sich mit dem Gewinn der zwei
Gold- und einen Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen
unsterblich gemacht. Und das obwohl sie selbst von sich sagt: "Ich
war sieben Jahre meiner Karriere faul". Seit dem Ende ihrer
Ski-Karriere ist sie allerdings alles andere als faul. Ob als
Fernseh-Co-Moderatorin oder Schirmherrin der Kinder-Rheuma-Stiftung -
der Termin-Kalender ist dicht gedrängt.
    
    Rosi Mittermaier wurde am 5. August 1950 in München geboren. Sie
wächst auf der Winklmoosalm oberhalb von Reit im Winkl auf. Nach der
Schule absolviert sie eine Hotellehre und arbeitet als Hotelgehilfin
im elterlichen Betrieb mit. Schon als Dreijährige fängt sie an Ski zu
fahren und wird bereits als 14-Jährige zu Trainingskursen des
Deutschen Skiverbandes eingeladen. 1980 heiratet sie Christian
Neureuther. Mit ihm und den zwei Kindern lebt sie
Garmisch-Partenkirchen.
    
    
ots Originaltext: SWR
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