SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR)
Sonntag, 17. Februar 2002 (Woche 8) - Donnerstag, 7. März 2002 (Woche 10)

    Baden-Baden (ots) -

    Sonntag, 17. Februar 2002  (Woche 8)/
    23.40  Donaumusik 2001
                Video-Oper von Peider A. Defilla
    
    Mehr denn je wird der Komponist von heute zur Rechenschaft über
seine Arbeit genötigt, wird ihm die Frage nach der Gebrauchsfähigkeit
seiner Musik gestellt. Der durch die Realitäten (auch die des 11.
September 2001 und deren Folgen) in die Enge getriebene Komponist
(Michael Lentz) wird durch die Therapeutin (Ruth Geiersberger) immer
wieder auf neue, meist absurde, doch "praxisgerechte" Ideen gebracht,
bis dieser sich schließlich, immer gewalttätiger werdend, mit Hilfe
von Alberto Giacometti in die Malerei und Plastik flüchtet, begleitet
von Bombern und Kriegsgeschrei.
    
    Der Film befasst sich mit der Frage nach dem Sinn des Komponierens
in der Mediengesellschaft und beantwortet diese mit den Mitteln der
Collage. In der Video-Oper "Donaumusik" gibt es kein Bühnenbild,
keine Sänger oder Darsteller und kein Orchester, sondern
Video-Projektionen mit Mehrkanalton, die den gesamten Aufführungsraum
bespielen, und "Player", also "Interpreten", die mit den Medien
Stimme, Video und Computer agieren und aufeinander reagieren. Die
Uraufführung der Video-Oper "Donaumusik" erfolgte anlässlich der
Donaueschinger Musiktage 2001 im Sudhaus der
Fürstlich-Fürstenbergischen Brauerei. Mitwirkende waren
Ingeborg-Bachmann-Preisträger Michael Lentz sowie Ruth Geiersberger
(Stimme), Ulrich Müller und Zoro Babel (Klangregie), Friederika
Riechert, Reza Memari und Lucas Linke (Video und Computer).
    
    
    Montag, 4. März 2002  (Woche 10)
    
    Geänderten Beitrag für BW beachten!
    
    18.50  Treffpunkt (BW)
    bei ... Herzog Carl von Württemberg
    
    
    Montag, 4. März 2002  (Woche 10)
    
    Geänderten Beitrag für BW beachten!
    
    00.25  Treffpunkt (WH) (BW)
    bei ... Herzog Carl von Württemberg
    

    
    Montag, 4. März 2002  (Woche 10)
    
    Geänderte Gäste beachten!
    
    04.00 Wunschbox
    Zu Gast: Frank Cordes/Thorben (Talentbox)
    Moderation: Ingo Dubinski
    Folge 794
    
    
    Dienstag, 5. März 2002  (Woche 10)
    
    Geänderten Beitrag für BW und SR beachten!
    
    10.30 Treffpunkt (WH von MO) (BW und SR)
    bei ... Herzog Carl von Württemberg
    
    
    Mittwoch, 6. März 2002  (Woche 10)
    
    Geänderten Gast beachten!
    
    04.00 Wunschbox
    Zu Gast: Amadeus Barthoni
    Moderation: Ingo Dubinski
    Folge 802
    
    
    Donnerstag, 7. März 2002  (Woche 10)
    
    00.05  Der unsichtbare Aufstand
          (Etat de siège)
          Spielfilm F/I 1972
    
    Philip Santore (Yves Montand) ist ein US-Bürger, der zusammen mit
seiner Frau (Evangeline Peterson) in Montevideo lebt. Der
einflussreiche Diplomat gilt als Verkehrsexperte. Als Santore von den
Tupamaros entführt wird, reagiert das Militärregime mit massiven
Repressionen. Der Journalist Carlos Ducas (O. E. Hasse) recherchiert
den Fall und findet heraus, dass der entführte Amerikaner kein
harmloser Geschäftsmann ist. Santore ist ein hochkarätiger
Militärberater, der zuvor schon in Brasilien und Kolumbien tätig war.
Unter dem Deckmantel der Entwicklungshilfe unterstützt und optimiert
der F.B.I.-Agent den Polizeiapparat des uruguayischen Militärregimes.
Mit der Entführung Santores bezwecken die Tupamaros die Freilassung
der politischen Gefangenen in Uruguay. Als die Kernmannschaft der
Entführer von der Polizei aufgespürt wird, und die Regierung einen
Austausch der Gefangenen ablehnt, stimmen die restlichen Mitglieder
der Tupamaros darüber ab, ob Santore getötet werden soll.

    "Der unsichtbare Aufstand" ist ein bewegender Klassiker des
Politkrimis von Constantin Costa-Gavras, der mit "Z" und "Music Box"
dieses Genre stilbildend beeinflusste. Mit beklemmender
Eindringlichkeit schildert der Film soziale Missstände, Korruption
und den grausamem Polizei-Terror in Lateinamerika. Die Handlung
basiert auf einem authentischen Fall, der sich 1970 in Uruguay
ereignete, als sich der US-Agent Daniel Mitrione als
Entwicklungshelfer tarnte, in Wirklichkeit jedoch das diktatorische
Regime unterstützte. Durch die geschickte Besetzung der Rolle des
Polizeiberaters mit dem glühenden Sozialisten Yves Montand gerät "Der
unsichtbare Aufstand" zu einer spannenden Gratwanderung zwischen
Anklage und Rechtfertigung revolutionärer Gewalt.
    
    
ots Originaltext: Südwestrundfunk SWR
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