SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Samstag, 2. Februar 2002 (Woche 6)
(Woche 7)
(Woche 8)
(Woche 9)

Baden-Baden (ots) - 21.50 (VPS 21.49) Die Samstags-Reportage: Deutschland eiskalt - Vom Leben auf der Straße Reportage von Thomas Reutter 24 Uhr bei Minus 16 Grad. Auf dem Lüftungsschacht eines Bahnhofs wälzt sich Reporter Thomas Reutter hin und her. Die Kälte kriecht ihm langsam die Beine hoch, obwohl er auch im Schlafsack die Schuhe angelassen hat. Außerdem ist da die Angst vor pöbelnden Skinheads, die in ihm ein willkommenes Opfer sehen könnten. Auch Betrunkene und Hunde machen ihn unruhig. Auf einen, der am Boden liegt, hat man schnell gepinkelt. An Schlaf ist nicht zu denken. Um kurz vor zwei sucht er Zuflucht in einer Notunterkunft für Obdachlose. Eine Bleibe, die er mit vielen teilen muss - aber wenigstens ist es warm. Reporter Reutter im Selbstversuch -72 Stunden lang, so sein Auftrag, muss er als Obdachloser im Winter auf der Straße leben. Ohne Geld, ohne Scheckkarte, ohne Dach über dem Kopf; nur mit dem, was er tragen kann und was er sich tagsüber erbettelt hat. An seiner Seite ist Heinz, nach eigenen Angaben seit 15 Jahren ohne festen Wohnsitz. Heinz ist heute 51 Jahre alt und kennt alle Tricks und Kniffe der Berber. Er weiß, wie man "Platte macht" - also einen Platz zum Schlafen findet. Er führt den Reporter zu den Plätzen, an denen Schnorren - also Betteln - noch erlaubt ist. Winter sagt er, ist immer die härteste Zeit, und er freut sich auf den Frühling. Sonntag, 3. Februar 2002 (Woche 6) 10.00 Das musikalische Quartett Plattenprisma Die seit Jahren erfolgreiche Hörfunk-Raterunde ist jetzt zum ersten Mal auch im Südwestfernsehen sehen. "Wer war's? - Heifetz oder Oistrach, Kremer oder Kennedy, die Mullova oder die Mutter?" - mit nahezu kriminalistischem Spürsinn, aber auch mit viel musikalischem Feingefühl und Witz stellen sich Rainer Damm, Lotte Thaler, Jolyon Brettingham Smith und Karl-Dietrich Gräwe diese Frage. Im Mittelpunkt der heutigen Sendung steht das Violinkonzert op. 77 in D-Dur von Johannes Brahms. Voraussichtlich vier Mal im Jahr werden sich die vier Musikexperten künftig auch auf dem Bildschirm ein Stelldichein geben. Sonntag, 3. Februar 2002 (Woche 6) Nachgelieferten Gesprächsteilnehmer beachten! 00.05 Wortwechsel Thomas Reimer im Gespräch mit Ulrich Strunz (Erstsendung: 04.03.2001) Sonntag, 3. Februar 2002 (Woche 6) Nachgelieferten Gesprächsteilnehmer beachten! 04.45 Wortwechsel (WH) Thomas Reimer im Gespräch mit Ulrich Strunz Donnerstag, 7. Februar 2002 (Woche 6) Nachgelieferte Gäste beachten! 04.00 Wunschbox Zu Gast: Corinna May/Helmut F. Albrecht (Comedy) Moderation: Ingo Dubinski Folge 782 Freitag, 8. Februar 2002 (Woche 6) 21.45 Nachtcafé Gäste bei Wieland Backes Die Schwaben - beneidet und belächelt ? (Erstsendung: 16.11.2001) Liebenswert, humorvoll, erfolgreich - so sehen manche die Schwaben, während andere diesen Volksstamm mit engstirnig, spießig und kleinkariert in Verbindung bringen. Während die einen stolz auf die Wiege des Liberalismus verweisen, denken die anderen eher an komischen Kauderwelsch und Sparsamkeit. Was ist dran an den Schwaben-Klischees? Darüber diskutiert Wieland Backes mit seinen Gästen: Dietz-Werner Steck: Nicht nur als "Tatort"-Kommissar Bienzle verkörpert er den typischen Schwaben, auch im wahren Leben bekennt er sich durch und durch dazu. Er kann sich nicht im geringsten vorstellen, die Schwabenmetropole zu verlassen, denn dort findet er alles: schöne Landschaft, wirtschaftlichen Erfolg und Kultur. Herta Däubler-Gmelin: Die Bundesjustizministerin ist eine "aushäusige Schwäbin" und selbstverständlich ein Global-Player. Dabei steht sie voll zu ihrer schwäbischen Herkunft und ist stolz darauf. Mit ihrem schwäbischem Idiom zeigt sie, dass die Schwaben auch trotz ihres Dialektes ihren Weg in der weiten Welt erfolgreich gehen können. Prof. Hermann Bausinger: Er ist nicht nur selbst Schwabe, sondern kennt sich als Kulturwissenschaftler auch bestens mit ihrer Geschichte und Mentalität aus. Seinen Dialekt versteckt er nicht, da es einem Schwaben nicht möglich sei, seine Herkunft zu verleugnen. Fred Breinersdorfer: Allein schon den Dialekt findet der gebürtige Kurpfälzer entsetzlich. Er lebte fast genau zwanzig Jahre im Schwäbischen, bis er dieser Region überdrüssig wurde. Seine Schwabenliebe erlosch ungefähr zeitgleich mit Ende der Ära Späth und Rommel. Mittlerweile bezeichnet er die Schwaben als primitive kleingeistige Gesellen. Maren Kroymann: Die Schauspielerin und Kabarettistin lebt mittlerweile in Berlin, hat aber durch ihre Schulzeit in Tübingen eine enge Verbindung zum Ländle. Seine Bewohner schätzt sie als Querdenker, geistige Größen und konsequente Kämpfer. Hans-Peter Schütz: Der Stern-Redakteur macht den Pietismus für die schwäbische Geisteshaltung verantwortlich. Im Gegensatz zu den lebensfrohen und liberalen Badenern seien die Schwaben nicht in der Lage, offene Gespräche zu führen. Obwohl er mit einer Schwäbin zusammen lebt, lautet seine Erkenntnis: Die Schwaben sind ein unfreundliches Volk. Marcia Haydée: Seit 40 Jahren lebt sie im Ländle und möchte nicht mehr weg. Die Brasilianerin kommt mit der etwas eigenen Mentalität der Schwaben sehr gut zurecht. Nach 35 Jahren als Primaballerina und später als Direktorin am Stuttgarter Ballett sagt sie begeistert: "Das schwäbische Publikum ist das beste Publikum der Welt". Miriam Buhr: Hört man sie nur sprechen, ist man überzeugt, eine waschechte Schwäbin vor sich zu haben. Bekommt die Sprache ein Gesicht, sieht man eine Schwarzafrikanerin. Das Waisenkind aus Guinea wurde schon kurz nach der Geburt von einem Ehepaar aus Schwaben adoptiert und ist dort aufgewachsen. Friedhelm Steiff: Er ist der erfolgreichste "Schwabenpapa" der Welt. Der Großneffe von Margarete Steiff kann mit Fug und Recht behaupten, dass der Steiffteddy ein Globetrotter ist, der mittlerweile sogar in Tunesien produziert wird. Zunächst hatten dort die Arbeiter jedoch Schwierigkeiten mit dem schwäbischen Arbeitsstil - mittlerweile ist das kein Problem mehr. Samstag, 9. Februar 2002 (Woche 7) Geändertes Thema beachten! 04.45 (VPS 04.44) Ländersache extra (WH) Burger, Bomber und Blue Jeans - Wie die Amerikaner das Land veränderten (Erstsendung: 04.01.2002) Sonntag, 10. Februar 2002 (Woche 7) Korrigierten Untertitel beachten! 17.45 Eisenbahn-Romantik Nürnberger Spielwarenmesse 2002 Folge 444 Sonntag, 10. Februar 2002 (Woche 7) Nachgelieferten Gesprächsteilnehmer und Beginn nachfolgender Sendungen beachten! 00.05 Wortwechsel Gerhard Meier-Röhn im Gespräch mit Margit Sponheimer (Erstsendung: 13.02.1994) 00.50 SWR3 Elch-TV (BW und RP) Saartext (SR) 03.45 (VPS 04.00) Tele-Akademie (WH Vorwoche) 04.30 (VPS 04.45) Wortwechsel (WH) 05.15 Insel des Ätna weiter wie mitgeteilt Sonntag, 17. Februar 2002 (Woche 8) Nachgelieferten Gesprächsteilnehmer beachten! 22.35 Wortwechsel Jaqueline Stuhler im Gespräch mit Rosi Mittermaier Sonntag, 17. Februar 2002 (Woche 8) Nachgelieferten Gesprächsteilnehmer beachten! 04.45 Wortwechsel (WH) Jaqueline Stuhler im Gespräch mit Rosi Mittermaier Donnerstag, 28. Februar 2002 (Woche 9) Nachgelieferte Gäste beachten! 04.00 Wunschbox Zu Gast: Musical "Falco" Moderation: Ingo Dubinski Folge 792 Freitag, 1. März 2002 (Woche 9) Nachgelieferte Gäste beachten! 04.00 Wunschbox Zu Gast: Gui Roncaia/Christian Pighi Moderation: Ingo Dubinski Folge 519 (Erstsendung: 09.02.2000, Das Erste) ots Originaltext: SWR Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stephan Reich, Tel.: 07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285. Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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