SWR - Südwestrundfunk

SWR veröffentlicht ersten Produzentenbericht SWR vergibt 96 Prozent des Auftragsvolumens an unabhängige Produzenten

Stuttgart (ots) - Stuttgart. Der Südwestrundfunk (SWR) hat am heutigen Mittwoch, 23. September 2015 seinen ersten Produzentenbericht veröffentlicht. Er gibt einen Überblick über die Fernsehprogrammaufträge, die der SWR im Jahr 2014 alleine oder federführend für die ARD an Dritte vergeben hat. Demnach beläuft sich der Gesamtaufwand des SWR für Zahlungen aus Auftrags-, Ko- und Mischproduktionen im Jahr 2014 auf 49,39 Millionen Euro. Dabei entfallen 26,01 Millionen Euro auf Auftragsproduktionen, 14,59 Millionen Euro auf Koproduktionen und 8,79 Millionen Euro auf Mischproduktionen. Vom Gesamtaufwand für Zahlungen aus Auftrags-, Ko- und Mischproduktionen entfallen im Jahr 2014 insgesamt 2,04 Millionen Euro auf abhängige Produzenten und 47,35 Millionen Euro auf unabhängige Produzenten. Das bedeutet, dass der SWR 95,86 Prozent seines Auftragsvolumens an unabhängige Produzenten vergibt. Als unabhängige Produzenten gelten Produktionsfirmen, an denen der SWR keine unmittelbare oder mittelbare gesellschaftsrechtliche Beteiligung hält. Als abhängig im Sinne dieses Berichts gelten Unternehmen, an denen der SWR unmittelbar oder mittelbar gesellschaftsrechtlich beteiligt ist. Über die SWR Media Services GmbH hält der SWR Beteiligungen an der Bavaria Film GmbH und der Telepool GmbH mit den jeweils zugehörigen Gesellschaften sowie der inzwischen aufgelösten Maran-Film GmbH. Abhängige Produzenten, die im Jahr 2014 vom SWR beauftragt wurden, sind die beiden zur Bavaria Film GmbH gehörenden Gesellschaften Cumulus Media GmbH und First Entertainment GmbH (neu: Bavaria Entertainment GmbH). Intendant Peter Boudgoust: "Die Veröffentlichung des ersten Produzentenberichts des SWR unterstreicht die wichtige Rolle unseres Hauses als Auftraggeber für die regionale und nationale Kreativwirtschaft. Die Tatsache, dass der SWR weit überwiegend freie Produzenten beauftragt, beweist unsere absolute Integrität bei der Auswahl. Gleichzeitig ist dies auch ein Bekenntnis zu einer starken Produzentenlandschaft besonders im Südwesten und in Deutschland."

Ein weiteres Ergebnis des SWR-Produzentenberichts: Der SWR vergibt im Jahr 2014 Produktionsaufträge in Höhe von 18,11 Millionen Euro (oder 36,67 Prozent der gesamten Aufwendungen für Auftrags-, Ko- und Mischproduktionen) an Produzenten in Baden-Württemberg und 745.000 Euro (1,51 Prozent) an Produzenten in Rheinland-Pfalz. Auf das gesamte SWR-Sendegebiet entfallen somit 18,86 Millionen Euro (38,18 Prozent). An inländische Produzenten außerhalb des SWR-Sendegebiets gehen Produktionsaufwendungen in Höhe von 28,33 Millionen Euro (57,36 Prozent). An ausländische Produzenten geht ein kleiner Teil von 2,20 Millionen Euro (4,46 Prozent). Weit mehr als ein Drittel des Produktionsvolumens entfällt demnach auf Produzenten im Sendegebiet des SWR. Dies vor allem deshalb, weil in vielen Sendungen des SWR Fernsehens "Regionalität" von großer Bedeutung ist. Der SWR beauftragt im Jahr 2014 insgesamt 219 Produzenten mit der Herstellung von Auftrags-, Ko- und Mischproduktionen. Die Ressorts, für welche im Jahr 2014 die höchsten Auftrags-, Ko- und Mischproduktionsaufwendungen anfallen, sind "Familie", "Fernsehspiel", "Kultur und Wissenschaft", "Politik und Gesellschaft" sowie "Unterhaltung". Es wird deutlich, dass auch die im Auftrag des SWR entstehenden Auftrags-, Ko- und Mischproduktionen die Vielzahl unterschiedlicher Bereiche widerspiegeln zu denen der SWR gemäß Programmauftrag verpflichtet ist. Der auf den Onlineseiten des SWR vorliegende erste SWR-Produzentenbericht orientiert sich in Aufbau und Darstellung am ebenfalls heute veröffentlichten ersten ARD-Produzentenbericht. Mit Inkrafttreten des aktuellen Staatsvertrags über den Südwestrundfunk am 1. Januar 2014 verpflichtet sich der SWR in §32 den Umfang der Auftrags- und Koproduktionen darzustellen.

Den vollständigen SWR-Produzentenbericht finden Sie auf SWR.de/Unternehmen/Organisation im Bereich Publikationen.

Pressekontakt:

Wolfgang Utz, Tel.: 0711/929-11030, wolfgang.utz@swr.de

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