SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweise von Sonntag, 6. Januar 2002 (Woche 2) bis Mittwoch, 9. Januar 2002 (Woche 2)

    Baden-Baden (ots) -

    Sonntag, 6. Januar 2002  (Woche 2)
    
    12.30
                 Konzert zum neuen Jahr
        
                 SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
                 Leitung: Sylvain Cambreling
        
                 Solisten: Vesselina Kasarova, Mezzosopran
        
                 Olaf Bär, Bariton
        
                 Sharon Bezaly, Flöte
                 mit dem SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
                 unter seinem Chefdirigenten Sylvain Cambreling.
                 Moderation: Sylvain Cambreling
    
    Mit einem Konzert in prominenter Besetzung begrüßt der SWR
gemeinsam mit dem Festspielhaus Baden-Baden das Jahr 2002. Mit
Vesselina Kasarova und Olaf Bär stehen zwei international renommierte
Gesangssolisten auf der Bühne des Festspielhauses. Und die junge,
israelische Flötistin Sharon Bezaly brilliert mit einer höchst
virtuosen "Carmen-Suite". Das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und
Freiburg spielt unter der Leitung seines Chefdirigenten Sylvain
Cambreling unter anderem Werke von Mozart, Bizet und Ravel. Das
Finale des Konzerts bildet der "Bolero", eines der explosivsten
musikalischen Meisterwerke.
    
    
    Sonntag, 6. Januar 2002  (Woche 2)
    
    22.35    Wortwechsel
        
                 Gabriele von Arnim im Gespräch mit
        
                 Ministerpräsident Peter Müller (Ministerpräsident vom
Saarland)
    
    In der CDU spielt er die Rolle des enfant terrible, und das schon
seit Beginn seiner politischen Karriere: Peter Müller war gerade erst
als Abgeordneter in den Saarbrücker Landtag gewählt worden, da
forderte er schon eine inhaltliche und personelle Erneuerung seiner
Partei, die auch vor dem damaligen Bundesvorsitzenden Helmut Kohl
nicht halt machen dürfe. Auch in der Nach-Kohl-Ära ist Müller,
inzwischen Ministerpräsident an der Saar, einer der profiliertesten
Unionspolitiker. Als Chef der Zuwanderungskommission seiner Partei
macht er sich nicht nur Freunde, weil er nach Konzepten für eine
Zuwanderungspolitik sucht, die auch gemeinsam mit der rotgrünen
Bundesregierung umsetzbar sein sollen. Zuletzt machte er
Schlagzeilen, als er sich im Gespräch mit Journalisten für Edmund
Stoiber als Kanzlerkandidaten der Union aussprach. Das Gespräch mit
Peter Müller eröffnet eine Reihe von "Wortwechseln" mit den drei
Ministerpräsidenten im Sendegebiet des Südwestfernsehens.
    
    Peter Müller wurde 1955 im saarländischen Illigen geboren. Er
studierte Rechts- und Politikwissenschaften und arbeitete als Richter
am Landgericht Saarbrücken. Er engagierte sich in der Jungen Union.
1990 wurde er als Abgeordneter der CDU in den Saarbrücker Landtag
gewählt. Bereits in seiner ersten Legislaturperiode wurde er
Fraktionsgeschäftsführer und 1994 Fraktionsvorsitzender. 1995
übernahm er den Landesvorsitz der Saar-CDU. Nach dem Sieg seiner
Partei in der Landtagswahl 1999 wurde Müller Ministerpräsident.
    
    
    Montag, 7. Januar 2002  (Woche 2)
    
    Nachgeliefertes Thema beachten!
    
    21.00    Teleglobus extra
                 Kashmir - Pulverfass am Himalaya
    
    Seit dem Anschlag auf das indische Parlament am 13. Dezember 2001
stehen am Dach der Welt die Zeichen wieder auf Krieg. Neu-Delhi macht
den ungeliebten Nachbarn Pakistan für den Terrorakt
mitverantwortlich. Seit dem Anschlag finden an der Grenze
Feuergefechte zwischen indischen und pakistanischen Truppen statt.
Hintergrund der Auseinandersetzungen zwischen den zwei Atommächten
ist ihr Streit um Kaschmir. Drei Kriege haben sie in den vergangenen
50 Jahren schon darum geführt. Für Indien ist das mehrheitlich von
Moslems bewohnte Kaschmir unzertrennlicher Teil seines Staatsgebiets.
Pakistan, das sich als die Heimat aller Muslime auf dem Gebiet des
ehemaligen Britisch-Indien begreift, betreibt hingegen die Abspaltung
der Provinz. Dafür unterstützt es muslimische Rebellengruppen in
Kaschmir und bildet die Guerrillas auch aus. Der schwelende
Kriegszustand droht nun in einen offenen Krieg auszuarten. Und
niemand weiß, ob trotz der beiderseitigen Beteuerungen, dass man
keine Atomwaffen einsetzen wolle, eine solche Eskalation
ausgeschlossen werden kann. Im Bezug auf den Zankapfel Kaschmir ist
keine Seite bereit nachzugeben, denn beide Regierungen stehen unter
dem Druck radikaler Kräfte im eigenen Land. Der "Teleglobus"
berichtet über die aktuelle Krise und deckt die Hintergründe des
Konfliktes auf.
    
    
    Dienstag, 8. Januar 2002  (Woche 2)
    
    Geändertes Thema beachten!
    
    11.30    Fliege
                 Menschen, die man nie vergisst
    
    
    Dienstag, 8. Januar 2002  (Woche 2)
    
    Nachgeliefertes Thema beachten!
    
    05.30    Teleglobus extra (WH)
                 Kashmir - Pulverfass am Himalaya
    
    
    Mittwoch, 9. Januar 2002  (Woche 2)
    
    Geändertes Thema beachten!
    
    11.30    Fliege
                 Mein Kind ist süchtig
    
    
ots Originaltext: SWR
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