SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR)
Freitag, 21. Dezember 2001 (Woche 51)/20.12.2001

    Baden-Baden (ots) -
    
    23.15 Nachtkultur
              Moderation: Markus Brock
    
    Die Themen:
    
    Der ewige blaue Engel - Marlene Dietrich zum 100. Geburtstag:
Josef von Sternbergs Film "Der blaue Engel" und das Lied "Ich bin von
Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt" machten Marlene Dietrich über
Nacht berühmt und waren der Grundstein für ihre spätere
Hollywood-Karriere. Am 2. April 1930 - einen Tag, nachdem der Film im
Berliner Gloria Palast uraufgeführt wurde - folgte Marlene Dietrich
dem Regisseur Josef von Sternberg nach Amerika. Unter seiner Regie
entstanden weitere Welterfolge wie "Marocco", "Shanghai-Express",
"Blonde Venus" oder "Die Große Zarin". Innerhalb von nur fünf Jahren
avancierte sie zum Mythos und ist bis heute unvergessen. Die Sängerin
und Schauspielerin ist einer der wenigen Weltstars aus Deutschland.
Am 27. Dezember jährt sich ihr Geburtstag zum 100. Mal. Verena
Knümann erinnert an den Star.
    
    Fotos wie gemalt - mit dem Fotokünstler Elger Esser in Venedig:
Elger Essers Fotografien zeigen meist menschenleere Orte und
Landschaften, die durch eine blasse, kaum vorhandene Farbigkeit
bestechen. Mit seinem ersten Bildband "Veduten und Landschaften"
scheint Esser den Betrachter in die Welt des frühen 19. Jahrhunderts
zu entführen, obwohl die Aufnahmen zwischen 1996 und 2000 entstanden
sind. Der 1967 in Stuttgart geborene Künstler ist der jüngste
Absolvent der Becher-Klasse der Düsseldorfer Kunstakademie, der es
mit seinen Fotoarbeiten mittlerweile zu internationalen Erfolgen in
der Kunstwelt gebracht hat. Zur Zeit absolviert der 34-Jährige ein
Arbeitsstipendium am Deutschen Studienzentrum in Vendig. Nikolai
Vialkowitsch hat ihn dort besucht und bei der Arbeit beobachtet.
    
    Schrill, bunt, hoch gehandelt - die Schweizer Videokünstlerin
Pipilotti Rist: Pipilotti ist eine Ikone der Pop-Kunst. Sie will
Bilder und Geschichten schaffen, in denen sich die Fernseh- und
Videoclipgeneration wiederfindet. In ihren multimedialen Bildern
verbindet sie Malerei, Musik und Installationen miteinander. Die 1962
im Schweizer Buchs geborene Charlotte Rist erhielt vor kurzem den
Kunstpreis der Stadt Zürich. Bevor sie nun in die USA wechselt, wo
sie den Lehrstuhl für Medienkunst an der University of California
übernimmt, hat sie Horst Brandenburg porträtiert.
    
    
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