SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweise von Samstag, 5. Januar 2002 (Woche 2) bis Donnerstag, 31. Januar 2002 (Woche 5)

    Baden-Baden (ots) -

    Samstag, 5. Januar 2002  (Woche 2)
    
    Geänderten Beitrag beachten!
    
    18.30    (VPS 18.29)
                 Joja Wendt - Showtime
    
    
    Sonntag, 6. Januar 2002  (Woche 2)
    
    23.05    Dalai Lama
        
                 Geburt eines Gottes
        
                 Ein Film von Binky Mendez
    
    Der Dalai Lama, im Exil lebender geistlicher Führer der Tibeter,
eine auf der ganzen Welt bekannte und anerkannte Persönlichkeit des
Buddhismus, ist bereits der 14. Repräsentant in der Herrscherfolge
seines Landes. Die Dokumentation, eine internationale Produktion mit
aufwendigem Bildmaterial, zeichnet die Geschichte der Institution des
Dalai Lama nach, die seit rund 600 Jahren sowohl die geistlichen wie
weltlichen Herrscher Tibets stellt. Damals begann eine ungewöhnliche
und erfolgreiche Allianz zwischen den legendären mongolischen
Herrschern Dschingis beziehungsweise Kublai Khan und tibetischen
Mönchen, in deren Folge Tibet, das geheimnisvolle Land im Himalaja,
zum unabhängigen Staat wurde. In opulenten, poetischen Bildern, aber
mit direkten einfachen Worten erzählt der Film die wechselvollen und
dramatischen Beziehungen zwischen dem abgelegenen, tief religiösen
Tibet und seinem riesigen, übermächtigen Nachbarn China. In der
heutigen Zeit angekommen, lassen die Autoren westliche Experten und
Tibeter zu Worte kommen, die den Versuch Chinas anprangern, Tibet als
eigenständige Kulturnation zu vernichten, und das Land lediglich als
chinesische Region zu behandeln. Zum Schluss spricht der 14. Dalai
Lama selbst über die Situation und die Zukunft seines Landes, wobei
der Film mit der bangen Frage endet, ob er vielleicht der letzte
"lebende Buddha" Tibets sein wird.

    
    Samstag, 12. Januar 2002  (Woche 3)
    
    Geänderten Beitrag beachten!
    
    21.50    (VPS 21.49)
                 Die Samstags-Reportage:
                 Invasion der Kuscheltiere
                 Reportage von Wolfgang Huhn
                 (Erstsendung: 07.11.2001)
    
    
    Mittwoch, 16. Januar 2002  (Woche 3)
    
    Nachgelieferten Gast beachten!
    
    04.00    Wunschbox
                 Zu Gast: Marianne Mendt
                 Moderation: Ingo Dubinski
                 Folge 610
                 (Erstsendung: 31.01.2001, Das Erste)
    
    
    Donnerstag, 17. Januar 2002  (Woche 3)
    
    21.00    Fahr mal hin
              
                 Bäder zwischen Mosel und Saar
              
                 Luxus für Leib und Seele
              
                 Ein Film von Maria C. Schmitt
    
    Wasserreichtum, fruchtbare Böden und mildes Klima zogen schon in
frühen Zeiten Menschen in das Land zwischen Mosel und Saar, sie haben
im heutigen Saar-Lor-Lux-Dreiländereck ein reiches Kulturerbe
hinterlassen. Die grenzüberschreitende Vergangenheit verbindet auch
die Bäder in dieser Region, denn bereits  die Römer gönnten sich dort
den Luxus für Leib und Seele, frönten dem Körperkult und strebten
mit Muskeltraining, Massagen und Kuren nach ihren Schönheitsidealen.
    
    "Und prächtig schmücken Paläste bald hüben, bald drüben den
Uferrand", so beschrieb Ausonius,  Dichter und Erzieher am römischen
Kaiserhof in Trier,  die Moselregion.  Wie alle wohlhabenden Römer
betrieb auch der Hausherr der Villa bei  Borg,  auf der Höhe zwischen
Mosel und Saarschleife einen beträchtlichen Aufwand,  um  Leib und
Seele gleichermaßen zu verwöhnen.  'Fahr mal hin' lädt ein, in dem
wiederaufgebauten Badetrakt die luxuriösen Wasserwonnen der Römer
kennen zu lernen,  um gleich danach in der Badelandschaft des
Gesundheitszentrums  an der Saarschleife mit Wasser,  Wellen und
Wärme endgültig den Winter zu vergessen. Auch ein Abstecher in den
saarländischen Weinort Perl folgt dem Kult um das Wasser.
    
    Dass  die  Gattin  von Kaiser Nero in Eselsmilch badete,  ist
hinlänglich bekannt. Statt Eselsmilch benutzt man heute im Kurort Bad
Mondorf auf der luxemburgischen Moselseite Ziegenbuttermilch und ist
stolz auf die zahl-reichen Überreste  römischer Kultur. Die salz- und
eisenhaltigen Thermalquellen des Kurortes wurden jedoch erst lange
nach den Römern erschlossen.  Erst 1837 gelang  es dem berühmten
sächsischen Bohrmeister Karl-Gottfried Kind,  in den Wiesen bei
Mondorf das heilende Wasser in 730 Metern Tiefe anzuzapfen. Die
damals tiefste Bohrung der Welt erschloss ein unter-irdisches
Reservoir,  das auch Quellen in den Vogesen und in Lothringen speist.
Wenn das Heilwasser in Bad Mondorf das Tageslicht erreicht, ist es
ungefähr 20.000 Jahre alt.

    
    Donnerstag, 17. Januar 2002  (Woche 3)
    
    Nachgelieferten Gast beachten!
    
    04.00    Wunschbox
                 Zu Gast: Rosanna Rocci
                 Moderation: Ingo Dubinski
                 Folge 603
                 (Erstsendung: 25.01.2001, Das Erste)
    
    
    Freitag, 18. Januar 2002  (Woche 3)
    
    Nachgelieferten Gast beachten!
    
    04.00    Wunschbox
                 Zu Gast: Claudia Christina
                 Moderation: Ingo Dubinski
                 Folge 580
                 (Erstsendung: 12.01.2001, Das Erste)
    
    
    Dienstag, 22. Januar 2002  (Woche 4)
    
    22.15
                 (VPS 22.14)
                 Zeichen der Zeit
        
                 Wo die Liebe hinfällt
        
                 Paare mit großem Altersunterschied
        
                 Ein Film von Liz Wieskerstrauch
    
    Sie ist 30, er 66. Wenn er zum Beispiel Rudi Carell ist, sorgt das
zwar für Schlagzeilen, gehört aber sozusagen zur "Normalität" des
Showgeschäfts. Aber Menschen "wie du und ich"? Kann eine Beziehung
mit einem Altersunterschied von mehr als zehn bis 15 Jahren gut
gehen? Liz Wieskerstrauch hat drei Paare begleitet und befragt - und
ungewöhnliche Einblicke erhalten:
    
    Er, 83, erfolgreicher Maler mit großen Kunstausstellungen, in
sechster Ehe seit zwei Jahren verheiratet mit ihr, 22, bäuerlicher
Herkunft, seine Assistentin, Schülerin, Pflegerin, Muse,
Nachlassverwalterin in spe.
    
    Sie, 47, Fotografin und Filmcutterin mit drei Kindern aus der
früheren Ehe, seit sechs Jahren liiert mit ihm, 30, Physikstudent aus
Indien, getrennt wohnend, ein intellektuelles Paar ohne Scheu vor
Auseinandersetzungen.
    
    Er, 50, Finanzbeamter, für den das Leben immer seine Ordnung
hatte, frisch verheiratet mit ihr, 27, ein Kopf größer als er,
Krankenschwester in der Ausbildung, streitlustige Lebenschaotin mit
zwei Kindern, die fern von ihr beim Vater wohnen.
    
    
    Mittwoch, 23. Januar 2002  (Woche 4)
    
    Nachgelieferten Gast beachten!
    
    04.00    Wunschbox
                 Zu Gast: Frans Bauer
                 Moderation: Ingo Dubinski
                 Folge 548
                 (Erstsendung: 17.01.2001, Das Erste)
    
    
    Donnerstag, 24. Januar 2002  (Woche 4)
    
    Nachgelieferte Gäste beachten!
    
    04.00    Wunschbox
                 Zu Gast: Diego Tenore/Sabine Zimmermann
                 Moderation: Ingo Dubinski
                 Folge 615
                 (Erstsendung: 22.02.2001, Das Erste)
    
    
    Freitag, 25. Januar 2002  (Woche 4)
    
    Nachgelieferte Gäste beachten!
    
    04.00    Wunschbox
                 Zu Gast: Nik P. & Reflex
                 Moderation: Ingo Dubinski
                 Folge 605
                 (Erstsendung: 26.01.2001, Das Erste)
    
    
    Samstag, 26. Januar 2002  (Woche 5)
    
    Geänderten Beitrag beachten!
    
    21.50    (VPS 21.49)
                 Richling - Zwerch trifft Fell
                 Special
                 Folge 8/8  
    
    Mittwoch, 30. Januar 2002  (Woche 5)
    
    21.00    Schlaglicht
                 Der Dorf-Salon -
                 Bei den Star-Friseuren von Gau-Bickelheim
                 Eine Reportage von Ursula Höltermann
    
    "Friedrich-Friseure! Vancouver calling!" In kurzen Sätzen gibt
Gerald Friedrich seine Erfolge beim internationalen
Grand-Prix-Turnier im kanadischen Vancouver nach Hause durch.
Zuhause, das ist Gau-Bickelheim in Rheinhessen. Zentral gelegen im
alten Ortskern, steht ein verwinkeltes Fachwerkhaus: Salon Friedrich.
Der Dorffriseur? Richtig - und auch wieder ganz falsch. Da ist der
alte Franz Friedrich, Friseurmeister, genannt der "Außenminister",
weil hauptsächlich für die Außenansicht des Salons zuständig.
Liebevoll kümmert er sich um Haus und Hof und um die Winzer vor Ort.
Faconschnitt und Nassrasur sind seine Spezialität. Nach dem Schnitt
trinkt er mit seinen Stammkunden ganz gerne ein Weinchen im Hof.
Tinny Friedrich, die Chefin, ist die Seele des Betriebes. Seit 1958
führt sie den Salon. Ihre ersten Kundinnen von damals, mittlerweile
ergraut, halten ihr die Treue. Jeden Mittag stellt sie sich an den
Herd der kleinen Küche hinten dem Salon und kocht für die ganze
Belegschaft, während die Dauerwellen unter der Haube ganz von alleine
Form annehmen. Axel, ihr Ältester, schneidet und färbt aus
Leidenschaft seit seinem zwölften Lebensjahr die Haare anderer Leute.
1997 wurde er mit der deutschen Mannschaft der Europapokal-Sieger in
Neapel, 1998 Weltcup-Sieger in Brüssel. Und da ist Gerald Friedrich,
der jüngste Spross der Familie, Landesmeister, Europapokal-Sieger,
Weltcup-Sieger, Grand-Prix-Sieger von Bulgarien und gerade auf dem
Weg nach Vancouver, um an dem größten, internationalen
Friseurwettbewerb des amerikanischen Kontinents teilzunehmen. Wie das
Ganze endet? Im heimischen Salon in Gau-Bickelheim räumt Mutter die
Fensterbank schon mal frei für einen weiteren Pokal.
    
    
    Donnerstag, 31. Januar 2002  (Woche 5)
    
    21.45    Sonde - Wissen im Dritten
              
                 Der kleine Unterschied
              
                 Männer, Frauen und Gewalt
                 Moderation: Ingolf Baur
    
    Männer können nicht zuhören und Frauen schlecht einparken, Männer
haben Probleme, Gefühle zu zeigen, und Frauen eine schlechte
Orientierung. Solche Klischees tauchen immer wieder auf, wenn es um
den Unterschied der Geschlechter geht. Besonders tief sitzt die
Vorstellung, dass Männer eher zu Gewalt neigen, Frauen dagegen das
"sanfte Geschlecht" sind. Stecken solche Unterschiede in den Genen?
Oder sind Erziehung und Sozialisierung dafür verantwortlich? Und vor
allem: Stimmen die Klischees überhaupt?
    
    
ots Originaltext: SWR
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07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285.

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