SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Freitag, 7. Dezember 2001 (Woche 49)
(Woche 50)

Baden-Baden (ots) - 23.45 Nachtkultur Moderation: Markus Brock u. a. mit folgenden Themen: "Ein Mann für alle Fälle" - Der Schauspieler Robert de Niro Zuletzt war er in Deutschland in dem Actionthriller "The Score" zu sehen, und das obwohl Robert de Niro inzwischen stark auf die 60 zu geht. Ob romantischer Held, Psychopath oder Verbrecher - seit Mitte der 60er Jahre verkörpert der amerikanische Filmschauspieler nahezu alle Charaktere und bereitet sich immer akribisch auf seine Rollen vor, denn die totale Identifikation mit der darzustellenden Figur ist das Geheimnis seines Erfolges. In dem Buch "Robert de Niro" zeichnet Sabine Horst ein Porträt des vielseitigen Schauspielers, der außerdem als Produzent und seit 1993 auch als Regisseur arbeitet. Eros und Gewalt - Die sexuellen Fantasien des Marquis de Sade Marquis de Sade (1740 - 1814) ist eine der umstrittensten Gestalten der europäischen Geistesgeschichte: als Pornograph verbrachte er 31 Jahre seines Lebens in Kerkern, Asylen und Irrenanstalten. Grund dafür: seine Schriften wie "Die 120 Tage von Sodom" (1785) und "Die neue Justine" (1797), in denen er schonungslos alle als krankhaften geltenden Formen der Lust beschrieb, die durch die Herrschaft von Menschen über andere auftreten können. Heute gilt er in der Wissenschaft als ein früher Kritiker von Fehlentwicklungen der bürgerlichen Gesellschaft und totalitärer Systeme. Das Kunsthaus Zürich zeigt den historischen Zusammenhang zwischen den Werken de Sades und der Kunst- und Literaturbewegung. Zu sehen sind unter anderem Arbeiten von Bunuel, Ernst, Magritte und Man Ray, zu lesen Texte von Arp, Breton und Crevel. Ursula Böhm hat sich die Schau bereits vor der Eröffnung angesehen. Quadratisch, praktisch, kult - Eine Liebeserklärung an das Polaroid Das surrende Geräusch, das laute Klacken, das passepartoutgerahmte Quadrat aus dem Schlitz, ein kurzes Warten, und fertig ist das Foto. Fast ein Wunder, das nur eine vollbringt - die Polaroid-Kamera, erfunden 1943 in den USA vom Erfindergenie Dr. Edwin Land. Was dann kam, kennt jedes Kind: Generationen von Geburtstagskindern und Partygängern verdanken ihr ihre schönsten Schnappschüsse, zärtlich "Polas" genannt. Künstler wie Andy Warhol, David Hockney oder Ansel Adams haben mit dieser Wunder-Dunkelkammer Kunstwerke geschaffen. Und jetzt soll Schluss sein mit dem Spaß? Der Polaroid-Konzern steckt in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Für "Nachtkultur" ein Anlass, die Kulturgeschichte des Polaroids zu erzählen. Aus alt mach neu - Der Architekt H.G. Merz Die Berliner Museumsinsel kann ihr erstes fertig renoviertes Haus vorweisen: Am 2. Dezember wurde die Alte Nationalgalerie nach dreijähriger Sanierungspause wieder eröffnet. Nach Plänen von F.A. Schüler zwischen 1862 und 1876 in klassizistischen Stil erbaut, zählt es zu den bedeutendsten Museen Deutschlands, und vereint nach der Renovierung - erstmals seit 60 Jahren - hochwertige Bestände aus dem Ost- und Westteil der Stadt unter einem Dach. Der mit der Renovierung betraute Architekt H.G. Merz aus Stuttgart, bekannt für seine Museums- und Ausstellungsbauten, hatte hohe Auflagen zu erfüllen: Er musste den denkmalgeschützten Teil des Baus wahren, gleichzeitig modernen museumstechnischen Anforderungen gerecht werden und zusätzliche Ausstellungsflächen schaffen. Christine Kaufmann gibt einen Einblick in die neue "Alte Nationalgalerie". Samstag, 8. Dezember 2001 (Woche 50) 22.20 Frank Elstner: Menschen der Woche Die Gäste: Anita Kupsch: Sie ist quirrlig, eigentlich eine typische Berlinerin. Berühmt wurde sie unter anderem durch die Serie "Praxis Bülowbogen" mit Günter Pfitzmann, aber auch mit Harald Juhnke, Brigitte Mira und anderen Berliner Originalen hat sie viel zusammen gespielt. Nach außen hin immer fröhlich, hat sie in jüngster Zeit einige Schicksalsschläge einstecken müssen. Renate Holm: Von der Schlagersängerin zur Operdiva, das ist die Karriere von Renate Holm. Seit langem zählt die gebürtige Berlinerin, die heute in Wien lebt, zu den ganz großen Stars. In diesem Jahr begeht die Kammersängerin ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum. Sie ist zum zweiten Mal bei "Menschen der Woche". Marika Kilius: Am 11. Dezember versteigert die Ex-Eiskunstläuferin Marika Kilius beim Stuttgarter Auktionshaus Nagel diverse private Kostbarkeiten und Souvenirs. Spekulationen, es handle sich dabei um Notverkäufe, weist sie zurück. Sie trenne sich deswegen von ihren Schätzen, weil sie nicht mehr wisse, wohin damit. Prof. Eckhard Freise: Vor fast genau einem Jahr gewann der Geschichtsprofessor bei Günther Jauchs "Wer wird Millionär" (RTL) als erster eine Million. Nun heißt es, der schlaue Historiker hätte nichts mehr übrig von seinem Gewinn - und lediglich eine Doppelhaushälfte gekauft. Freise, von der Presse auch "Superhirn" genannt, nimmt auch Stellung zum katastrophalen Abschneiden der deutschen Schülerinnen und Schüler beim weltweit größten Schulleistungstest "Pisa". Horst Fascher: "Wir waren wie Brüder", sagt Horst Fascher über George Harrison. Der letzten Freitag nach langem Krebsleiden verstorbene Ex-Beatle und der Ex-Manager des legendären Star Clubs in Hamburg kannten sich über 40 Jahre. Fascher holte die "Fab Four" in die Hansestadt und löste damit auch in Deutschland eine Beatlemania aus. Montag, 10. Dezember 2001 (Woche 50) Geänderten Beitrag beachten! 21.00 (VPS 20.59) Teleglobus Ramadan: Fasten, Beten, Kämpfen Dienstag, 11. Dezember 2001 (Woche 50) Geänderten Beitrag beachten! 05.30 (VPS 05.29) Teleglobus (WH) Ramadan: Fasten, Beten, Kämpfen ots Originaltext: SWR Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stephan Reich, Tel.: 07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285. Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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