SWR - Südwestrundfunk

Rente mit 70?
"Pro & Contra" am 22. April, 22 Uhr, live im SWR Fernsehen
Lars P. Feld, Stefan Sell, Leni Breymaier und Wolfgang Gründinger diskutieren - Wer überzeugt das Publikum?

Mainz (ots) - Droht uns ein Kampf der Generationen? In Deutschland gibt es immer mehr alte und immer weniger junge Menschen. Laut Demografiebericht der Bundesregierung ist 2030 fast jeder dritte Deutsche älter als 65 Jahre. Zudem, so der Bericht, schrumpft der Anteil der 20- bis 64-Jährigen ab 2015 spürbar. Dieser Trend wird sich ab 2020 nochmals beschleunigen. Um die Frage "Rente mit 70?" geht es in der Sendung "Pro & Contra" am Mittwoch, 22. April, ab 22 Uhr live im SWR Fernsehen. Es moderiert Birgitta Weber.

Die demografische Entwicklung zwingt die Politik zum Handeln und die Deutschen zum Umdenken. Die kippende Alterspyramide kann ansonsten zu erheblichen sozialen Verwerfungen führen. Wie soll die schrumpfende Gruppe der Arbeitnehmer die zunehmende Zahl der Rentner finanzieren?

Die beschlossene Rente mit 67 ist für viele Arbeitsmarktexperten nur ein Anfang. Längst plädieren sie für die Erhöhung der Altersgrenze auf 70 Jahre, wie zuletzt Frank-Jürgen Weise, Chef der Bundesagentur für Arbeit. Die "Rente mit 70" gilt als Symboldebatte um die Zukunft einer generationengerechten Bundesrepublik. So warnt Leni Breymaier, Verdi-Vorsitzende in Baden-Württemberg und stellvertretende SPD-Vorsitzende, vor einer weiteren Anhebung des Renteneintrittsalters. Wolfgang Gründinger, Demokratieforscher und Sprecher der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen, fordert genau das. Gründinger und Breymaier fungieren in der Sendung als "Pro-" bzw. "Contra-Anwälte". Als "Sachverständiger pro", der die Rente mit 70 befürwortet, tritt Professor Dr. Lars P. Feld (Universität Freiburg) auf, einer der fünf so genannten Wirtschaftsweisen; "Sachverständiger contra" ist Professor Dr. Stefan Sell, er lehrt Sozialwissenschaften und Volkswirtschaft an der Hochschule Koblenz.

"Pro & Contra" bildet am 22. April ab 22 Uhr die Facetten der Debatte ab und stellt sie zur Abstimmung - live im SWR Fernsehen und im Internet. Die "Anwälte" und Sachverständigen versuchen, die 45-köpfige Jury im Studio sowie die Zuschauerinnen und Zuschauer am Fernseher und im Netz von ihrer Haltung zu überzeugen. Per TED-Geräten gibt die Jury zu Beginn und am Ende der Sendung ein Stimmungsbild. Wer hat es geschafft, Meinungsänderungen herbeizuführen?

Kommentieren, diskutieren und Fragen an die Akteure stellen kann man vor und während der Sendung auf swr.de/proundcontra, auf Facebook und Twitter (#proundcontra). Auch in den Hörfunkprogrammen SWR1 Rheinland-Pfalz und SWR1 Baden-Württemberg kann mitdiskutiert und abgestimmt werden. Die nächste Ausgabe von "Pro & Contra" folgt am Mittwoch, 20. Mai 2015, um 22 Uhr im SWR Fernsehen.

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Pressekontakt: Sibylle Schreckenberger, Tel.: 06131 929-32755, sibylle.schreckenberger@SWR.de

 
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