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Bundesverdienstkreuz für SWR-Redakteur Rudolf Werner

    Baden-Baden (ots) - Der langjährige SWR-Dokumentarfilmer und Filmemacher Rudolf Werner ist am Mittwoch, den 17. Oktober 2001, für sein künstlerisches Werk" mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden. Überreicht wurde das "Symbol des Dankes der Gesellschaft an verdiente Bundesbürgerinnen und Bürger" vom baden-württembergischen Staatsminister Christoph Palmer in Stuttgart. In der Begründung hieß es, dass sich Werners Werk "durch dokumentarische Treue, humanes Engagement und eine hohe künstlerische Sensibilität auszeichnet" und "mit seinen über 100 Dokumentarfilmen über bekannte und unbekannte Menschen dazu beitrug, die Kulturlandschaft Deutschland einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen." SWR-Fernsehkulturchef Christoph Hauser würdigte Rudolf Werner als "einen hervorragenden Dokumentaristen mit einem besonderen Blick für Land und Leute".          Rudolf Werner ist seit 1966 als Redakteur für den Südwestrundfunk (SWR) bzw. den damaligen Süddeutschen Rundfunk (SDR) tätig und hat viele Dokumentationen, Reportagen und Landschaftsporträts für das Erste Deutsche Fernsehen und das Südwestfernsehen produziert. Zuletzt hatte seine Dokumentation über zwei Schwestern auf der Schwäbischen Alb mit dem Titel "Der Herrgott weiß, was mit uns geschieht" ein großes Publikum begeistert.

    Hervorzuheben von seinen unzähligen Filmen sind die
dokumentarischen Porträts des Fotografen Robert Häusser "Das
Unsichtbare sichtbar machen" (1986), eines blinden Geschwisterpaares
"Als hätten wir das Glück gepachtet" (1993), des Musical-Managers
Friedrich Kurz "Wie man mit Katzen Mäuse fängt" (1993) oder das
Porträt des Flüter-Kinos in Berlin "Aber die Erinnerung bleibt"
(1997). Daneben ist der SWR-Filmemacher regelmäßig mit Beiträgen in
der ARD-Reihe Bilderbuch Deutschland vertreten. Am 18. November um
13.45 Uhr ist dort sein Film "Das Madonnen-Ländchen" zu sehen.
Schließlich gingen aus seiner langjährigen
Hintergrundberichterstattung bei Olympischen Spielen und
Weltmeisterschaften viele Sportlerporträts hervor: über Boris Becker,
Dieter Baumann, Rene Weller, Patriz Ilg, Emil Beck oder Klaus
Schlappner. Eine kritische Betrachtung des Deutschen Fußballbundes
schuf er mit der Dokumentation "Der Ball ist rund" (1975).
    
    Rudolf Werners Arbeiten wurden mit zahlreichen Preisen
ausgezeichnet. Er erhielt Auszeichnungen bei den Filmfestspielen in
Senegal, Lausanne und beim ARD-Wettbewerb in Bremen, gewann den Prix
ITB Berlin, den Filmpreise der Sportpresse, den "Tura d'Or"
(Tourismusfilmpreis) und den Stiftungspreis der Stadt Esslingen.
    
    Mit dem Bundesverdienstkreuz wurden am Mittwoch insgesamt 11
Menschen für ihr ehrenamtliches Engagament ausgezeichnet. Der
Verdienstorden wurde vor genau 50 Jahren gestiftet.
    
    
ots Originaltext: SWR
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