SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): SWR porträtiert "Vier Kriegsherren gegen Hitler" im Ersten
Der Stoff, aus dem die Helden sind?

    Baden-Baden (ots) - Vier Männer, die im Zweiten Weltkrieg die Front befehligt und die entscheidenden Schlachten mitgeplant und durchgeführt haben, porträtiert der Südwestrundfunk (SWR) am 25. und 31. Oktober und am 1. und 7. November um jeweils 21.45 Uhr und 23.30 Uhr im Ersten. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein: Der kriegsvernarrte George S. Patton jr. aus den USA, der eigensinnige Brite Bernard L. Montgomery, der steife französische General Charles de Gaulle und der unbeugsame Georgij K. Schukow aus der Sowjetunion. Aber ein Wille eint sie: Adolf Hitler militärisch zu besiegen. Ihr Weg beginnt an ganz verschiedenen Punkten und ihre Biografie ist einzigartig, aber die historische Situation katapultiert sie in eine Position der Bedeutung, die sie auch nach dem Krieg zu nationalen Vorbildern macht. Ihr Leben - ein Stoff, aus dem die Helden sind?          Die Filme von Wolfgang Schoen (Patton), Holger Hillesheim (de Gaulle), Susanne Stenner und Günter Moritz (Montgomery) und Ingeborg Jacobs (Schukow) zeichnen den Aufstieg der vier Männer nach, beleuchten ihre Herkunft und ihre ganz persönlichen Motive ebenso wie die Höhe- und Tiefpunkte ihrer militärischen Karriere sowie ihre Position im politischen Geflecht der Alliierten. Was bei dem ersten Beitrag der Dokumentations-Reihe über George S. Patton jr.  wie das Psychogramm  eines "Westernhelden" erscheint, ist die enggeführte Verbindung von National- und Personengeschichte. Aus einer mentalitätsgeschichtlichen Perspektive entsteht mit Hilfe von Augenzeugenberichten, den Interviews von Zeitgenossen, unveröffentlichtem Bild- und Filmmaterial und rekonstruierten Szenen das Porträt von vier Männer, die nicht im Generalhauptquartier ihrer Nation gesessen haben, sondern den Kampf auf den Schlachtfeldern geführt haben. Sie waren maßgeblich am Sieg über Hitler-Deutschland beteiligt und sind auf den Gruppenbildern der Sieger zu sehen.          Die vier "Annäherungen" an die Kriegsherren verdeutlichen zudem einen Wandel innerhalb der Theorie und Praxis der Kriegsführung, weg von den Stellungskriegen der Infanterie hin zu hochorganisierten, motorisierten Armeen. Wenngleich also psychologisch Kopf-Duelle zwischen z.B. Rommel und seinen Gegnern bestanden, so hat doch schon damals der Kampf von Angesicht zu Angesicht kaum noch Bedeutung. Die Zukunft gehört den schnellen Bewegungskriegen mit Hightech-Waffe, die diese Kriegsherren bereits praktizieren.          Fortsetzung: Der Stoff, aus dem die Helden sind?               Pattons, Montgomerys, de Gaulles und Schukows Präsenz in den Medien, die Berichte über ihre Siege, führen in den nationalen Zusammenhängen auch zu einer neuen Qualität in der Berichterstattung: Kriegs-Helden werden zunehmend medial inszeniert. Das Bild der Generäle setzt sich aus vielen Schichten zusammen, es in Teilen abzutragen, hat sich die SWR-Dokumentation "Vier Kriegsherren gegen Hitler" vorgenommen. Sie wird innerhalb des SWR von Dr. Thomas Fischer, Redaktionsleiter Fernsehen Bildung und Zeitgeschehen, verantwortet, der auch die ARD-Geschichtsreihe "100 Deutsche Jahre" entwickelte. "Wir wollen der Geschichte Spannung geben, indem wir hinter den Legenden und Heldenmythen den ganzen Menschen zeigen, mit seinen Erfolgen, inneren Widersprüchen und Misserfolgen."          Produziert wurde die vierteilige SWR-Dokumentation für das Erste von "Schoenfilm". Die in Frankfurt ansässige Firma hat sich mit zeitgeschichtlichen Dokumenationen, Reportagen und Features für ARTE, Das Erste, ZDF und 3sat sowie ausländische TV-Sender hervorgetan, z.B. mit "Auschwitz und kein Ende" (SWR) oder "Ein gewisser Peter Fechter." (ZDF).          Zu der SWR-Dokumentationsreihe im Ersten ist im Nicolai Verlag das gleichnamige Buch "Vier Kriegsherren gegen Hitler" erschienen, herausgegeben von Wolfgang Schoen und Holger Hillesheim. Bitte wenden Sie sich wegen eines Rezensionsexemplares direkt an Susanne Boger vom Nicolai Verlag -  Tel. 030-25373812.     Vier Kriegsherren gegen Hitler

    Donnerstag, 25.10., 21.45 Uhr: George S. Patton jr. - Verdammt zum
Krieg. Ein Film von Wolfgang Schoen
    
    Mittwoch, 31.10, 23.30 Uhr : Georgij K. Schukow  - Verurteilt zum
Sieg. Ein Film von Ingeborg Jacobs
    
    Donnerstag, 1.11., 21.45 Uhr: Bernard L. Montgomery - Verloren im
Triumph. Ein Film von Susanne Stenner und Günter Moritz
    
    Mittwoch, 7.11., 23.30 Uhr: Charles de Gaulle - Verpflichtet zum
Kampf. Ein Film von Holger Hillesheim
    

    Diesen Text zum Herunterladen finden Sie im Internet unter
http://www.swr.de/presse/news/index.html
    
    
ots Originaltext: SWR
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Gabi Schlattmann, Tel.:
07221/929-3273.
Fax  07221 929-2013
Internet: pressestelle@swr-online.de

Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: SWR - Südwestrundfunk

Das könnte Sie auch interessieren: