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Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik an SWR Vokalensemble Stuttgart und Neue Vocalsolisten Stuttgart

Stuttgart (ots) - Erfolgreicher Jahresabschluss für das SWR Vokalensemble Stuttgart: Bereits im Mai dieses Jahres hatten die Neuen Vocalsolisten Stuttgart zusammen mit dem SWR Vokalensemble Stuttgart für ihre Aufnahme der Wölfli-Kantata von Georges Aperghis den Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik erhalten. Jetzt wurden die beiden international führenden Stuttgarter Gesangsensembles für diese Produktion in der Kategorie "Zeitgenössische Musik" mit dem Jahrespreis 2014 der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Die Aufnahme entstand unter der Leitung von Marcus Creed und ist erschienen bei Cyprès Records.

SWR-Intendant Peter Boudgoust gratuliert dem SWR Vokalensemble: "Mit diesem Preis wird das SWR Vokalensemble für seine unermüdliche Arbeit und künstlerische Schaffenskraft belohnt. Es stellt immer wieder eindrucksvoll unter Beweis, welche unzähligen Klänge, Spielarten und Rhythmen der menschlichen Stimme möglich sind. Diese Auszeichnung schmückt aber gleichzeitig auch den gesamten SWR. Denn damit wird das nachhaltige Engagement des Senders für Musik, Kultur und künstlerische Exzellenz gewürdigt."

SWR Hörfunkdirektor Gerold Hug: "Ich gratuliere dem SWR Vokalensemble und den Neuen Vocalsolisten Stuttgart zu dieser hochrangigen Auszeichnung. Hier wird einmal mehr deutlich mit welcher Konzentration und Präzision das SWR Vokalensemble sich komplexeste Werke erarbeitet, aber auch, wie hervorragend die Sängerinnen und Sänger mit anderen Ensembles zusammenwirken."

Chefdirigent Marcus Creed erinnert sich an die Konzert- und Probenphase 2007: "Das vom SWR beauftragte Werk war ein ganz besonderer Meilenstein für uns alle. Die Realisierung dieser höchst komplexen Partitur mit vielen neuen Anforderungen hat uns alle gleichzeitig inspiriert und herausgefordert. Wir hatten aufregende Konzerte und eine sehr aufwendige Produktion. Das Werk bereichert und fordert die Interpreten und Hörer gleichermaßen und wir freuen uns, dass unser Streben nach höchster Qualität nun durch diese wichtige Auszeichnung belohnt wird."

Eleonore Büning begründet die Verleihung des Jahrespreises für die Jury: "Vom ersten Ton an, der wie ein Tropfen von der Decke fällt, erliegt man der Faszination dieser außergewöhnlichen Vokalmusik. Für Georges Aperghis verschränken sich Stimme und Sprache zu einer ganz neuen Art menschlicher Lautäußerung (...) Zwei der besten Chöre Deutschlands haben sich zusammengetan, um dieses virtuose Werk zum Klingen zu bringen, Marcus Creed führt sie zu beispielhafter Vollendung: non plus ultra."

Der Jahresausschuss des Preises der deutschen Schallplattenkritik e.V. gab Ende November die Jahrespreise 2014 bekannt. 138 Titel waren von der Gesamtjury vorgeschlagen worden, 67 davon schafften es auf die Longlist, 12 wählte der Jahresausschuss für einen Preis aus. Das Spektrum der Genres reicht von urgewaltigem Rock und bluesgefärbtem Kammerjazz über iranische Frauenstimmen bis hin zu einer Feldstudie über deutsche Volksmusik, von der Barockoper über romantische Virtuosenwerke bis hin zu zeitgenössischer Chormusik.

An den SWR ist der Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik erst einmal, 2009 für die Gesamteinspielung aller Orchesterwerke von Olivier Messiaen an das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg vergeben worden. Marcus Creed, das SWR Vokalensemble und Neue Vocalsolisten Stuttgart sind nun alle erstmals mit dieser besonderen Auszeichnung für ihre künstlerischen Leistungen geehrt worden.

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