SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR)
ACHTUNG ÄNDERUNGEN !!/ Freitag, 28. September 2001 bis Donnerstag, 11. Oktober 2001

    Baden-Baden (ots) -
    
    Freitag, 28. September 2001 (Woche 39)/3008.2001
    
    Geändertes Thema beachten!
    
    11.30 Fliege
              "Das war mein Lehrer"
              (Erstsendung: 09.04.2001, Das Erste)
    
    
    Dienstag, 2. Oktober 2001 (Woche 40)/30.08.2001
    
    22.15 Zeichen der Zeit
              Nur das Beste für mein Tier!
              Film von Peter Kropf
    
    Mensch und Tier werden heutzutage gleich behandelt. Ob Psychopille
oder Wellness-Kur, ob Verhaltens- oder Chemotherapie. Fürs Haustier
ist das Beste gerade gut genug. Der Preis spielt dabei keine Rolle.
Asta, die 10-jährige Schäferhündin, ist mit zwei Kindern aufgewachsen
- ein richtiges Familienmitglied also. Jetzt ist Asta an Hautkrebs
erkrankt. Ein faustgroßes Geschwür umschließt ihre Ferse. Früher
hätte man sie eingeschläfert, heute wird dem Tier das verkrebste
Gewebe vom Tumorspezialisten entfernt. 1.600 Mark hat der Besitzer
bisher in die Krebstherapie investiert. "Das ist mir die Hündin
wert", sagt er, "für meine Tochter hätte ich das gleiche getan".
    
    Molly, die Riesenschnauzer-Dame, ist psychisch gestört. Wenn
Frauchen länger als eine Viertelstunde das Haus verlässt, dann dreht
sie durch. Sie bellt sich die Lunge aus dem Leib bis die Nachbarn vor
der Tür stehen. Molly kann jetzt geholfen werden. Seit kurzem ist in
Deutschland ein Antidepressivum auf dem Markt, das die Beseitigung
von Trennungsängsten bei Hunden verspricht. Mit Psychopille und
Verhaltenstherapie wird das Problem gelöst, die Erziehungsfehler der
Vergangenheit ausgemerzt. Der letzte Schrei kommt aus Bad Wildungen.
Eine Wellness-Kur für Frau und Hund im luxuriösen Ambiente. Madame
lässt sich den Body stylen, der Tierarzt checkt den Hund auf Herz und
Nieren und hinterher gibt es dann die Ganz-Körper-Massage.
    Autor Peter Kropf und sein Team haben festgestellt, daß viel Geld
in diesem Bereich verdient wird. Einen Sommer lang haben sie die
Stätten der Verhätschelung mit der Kamera besucht.
    
    An die Programmredaktionen Fernsehen Südwest
    
    
    Donnerstag, 4. Oktober 2001 (Woche 40)/30.08.2001
    
    Nachgeliefertes Thema beachten!
    
    11.30 Fliege
              "Ich will meine Liebe zurück"
              (Erstsendung: 04.04.2001, Das Erste)
    
    
    Samstag, 6. Oktober 2001  (Woche 41)/30.08.2001
    
    Korrigierten Programmablauf beachten!
    
    20.00 Tagesschau
    
    20.15 Tierische Eroberer oder: Was macht der Piranha im Rhein?
              Film von Jan Haft und Christian Roth
              (Erstsendung: 08.11.2000, N3)
    
    Von fremden Kontinenten eingewanderte Tiere sind neben der
Regenwaldzerstörung Hauptgrund für das Verschwinden vieler Arten. Die
wirtschaftlichen Schäden, die sie weltweit verursachen, gehen in die
Milliarden. Die Chinesischen Wollhandkrabben zum Beispiel dezimieren
bei uns Fischbrut und -laich und plündern die Reusen der Fischer. Die
Einwanderer werden mit dem Ballastwasser im Bauch von Schiffen
eingeschleppt, kommen als blinde Passagiere per Luftfracht oder
werden mutwillig ausgesetzt. Manchmal kleben auch Samen exotischer
Gewächse unter den Schuhen von Touristen und keimen fern der Heimat
aus. Die braune Nachtbaumnatter gelangte mit Kisten voller
Militärmaterial gegen Ende des Zweiten Weltkrieges auf die
Südseeinsel Guam. Die Baumschlangen haben in nur knapp 50 Jahren
einen ökologischen Supergau ausgelöst. Sie vetilgten fast alle Vögel.
10.000 Schlangen pro Quadratkilometer findet man heute auf dem
kleinen Eiland die höchste Schlangendichte der Welt.
    
    Weltweit verschleppt wurde die tropische Pharaoameise. In einem
ägyptischen Sarkophag gelangten die Minimonster nach Europa und von
dort um die ganze Welt. Zwischen Buchrücken oder in Computeranlagen
legt diese Art heute überall auf dem Globus rasch Superkolonien mit
Abermillionen Arbeiterinnen an. In Krankenhäusern krabbeln die
winzigen Insekten auf der Suche nach Eiweiß sogar unter die Verbände
der Patienten. Junge Hängebauchschweine waren in den Niederlanden
eine Zeit lang der Renner auf Studentenpartys. So manches
Partymitbringsel wurde danach im nächsten Wald ausgesetzt. Erst
kürzlich beobachtete man in Holland eine wild lebende Rotte von
Hängebauchschweinen. In England setzte man die niedlichen aber
durchsetzungsfähigen nordamerikanischen Grauhörnchen aus. Sie haben
das dort heimische Eichhörnchen fast vollständig verdrängt. Die
Neubürger vermehren sich nun auch in Norditalien. Naturschützer
befürchten ihre Ausbreitung über ganz Europa.
    
    
    21.00 Rätsel der Vergangenheit
    
    weiter wie mitgeteilt
    
    An die Programmredaktionen Fernsehen Südwest
    
    
    Montag, 8. Oktober 2001 (Woche 41)/30.08.2001
    
    Nachgeliefertes Thema beachten!
    
    11.30 Fliege
              Sprechende Gesichter - Gesichtsdiagnostik
              (Erstsendung: 05.04.2001, Das Erste)
    
    
    Dienstag, 9. Oktober 2001 (Woche 41)/30.08.2001
    
    14.00 Yo!Yo!Kids
              Thema des Tages: Lovepearls - wie ist es, wenn Teenies
Popstars werden?
              Serien: Drei tolle Nullen, Oliver Twist
    
    
    Mittwoch, 10. Oktober 2001 (Woche 41)/30.08.2001
    
    14.00 Yo!Yo!Kids
              Thema des Tages: Wie kann jemand erzählen, wenn er gar
nichts hört?
              Wie reden Gehörlose miteinander?
              Serien: Drei tolle Nullen, Oliver Twist
    
    
    Donnerstag, 11. Oktober 2001 (Woche 41)/30.08.2001
    
    14.00 Yo!Yo!Kids
              
              Thema des Tages: Erste Hilfe für Kinder - schon Kids lernen
              für den Notfall
              Serien: Drei tollen Nullen, Oliver Twist
    
    
    Donnerstag, 11. Oktober 2001  (Woche 41)/30.08.2001
    
    21.45  Sonde - Wissen im Dritten
                Früchte aus dem Genlabor -
                Lösung des Hungerproblems oder ökologische Gefahr?
                Moderation: Franziska Rubin
    
    Geht es um gesunde Ernährung, verstehen die Bürger in den
Industriestaaten keinen Spaß. Nahrungsmittel aus genmanipulierten
Pflanzen werden abgelehnt. Wir können es uns leisten, Hunger ist bei
uns kein Problem. In der Dritten Welt sieht es da schon anders aus.
Schon heute könnenfünf Millionen Menschen nur mit Mühe ernährt
werden, 2025 wird sich die Zahl auf acht Millionen erhöhen. Die
"grüne Gentechnik" verspricht die Lösung für das Dilemma. High-Tech-
Pflanzen mit besonderen Eigenschaften sollen auf nährstoffarmen Böden
wachsen, robuster und kaum noch anfällig gegen Krankheiten sein und
darüberhinaus sogar noch wertvolle Vitamine, Ballaststoffe, Eiweiße
und Kohlenhydrate produzieren.

    Die Themen im Einzelnen: Körber-Preis für High-Tech-Pflanzen der Zukunft: Mit Gen-Manipulation zu robusteren und gehaltvolleren Kulturpflanzen; Chancen und Risiken der Grünen Gentechnik:

    Weniger Belastung für die Umwelt, größere Gefahren für die
Gesundheit?; Das Golden Rice-Projekt: Transgene Reispflanzen sollen
den Vitamin-A-Mangel in Asien beseitigen.
    
    
    
ots Originaltext: SWR
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