SWR - Südwestrundfunk

SWR Fernsehen Programmhinweise und -änderungen von Freitag, 04.07.14 (Woche 27) bis Montag, 11.08.14 (Woche 33)

Baden-Baden (ots) - Freitag, 04. Juli 2014 (Woche 27)/03.07.2014

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18.50 SR: Wir im Saarland

Oldtimer - Leidenschaft für klassische Automobile Erstsendung: 26.04.2013 in SR

Dienstag, 08. Juli 2014 (Woche 28)/03.07.2014

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01.45 (VPS 01.50) ALFONS und Gäste mit Chin Meyer und Christine Prayon Erstsendung: 15.03.2013 in SWR/SR

Freitag, 11. Juli 2014 (Woche 28)/03.07.2014

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01.00 ALFONS und Gäste (WH von DI) mit Chin Meyer und Christine Prayon Erstsendung: 15.03.2013 in SWR/SR

Sonntag, 27. Juli 2014 (Woche 31)/03.07.2014

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10.15 (VPS 11.45) Richard Wagner: Vorspiel zu 'Tristan und Isolde' Aufzeichnung aus dem Festspielhaus Baden-Baden, 2005 Erstsendung: 01.07.2007 in SWR/SR SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg Dirigent: Michael Gielen

10.30 Deutschland, deine Künstler

Christian Thielemann Erstsendung: 15.08.2012 in Das Erste

11.15 Die Wagners und Bayreuth

Eine deutsche Geschichte Erstsendung: 22.07.2013 in Das Erste

(bis 12.00 - weiter wie mitgeteilt)

Montag, 04. August 2014 (Woche 32)/03.07.2014

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15.30 (VPS 15.28) Sommerlandgasthöfe - Perlen in Baden-Württemberg Erstsendung: 09.06.2014 in SWR BW

Samstag, 09. August 2014 (Woche 33)/03.07.2014

12.45 Deutschlands älteste Bäume

Hundert Jahre und viel mehr Erstsendung: 13.10.2007 in BR

Unsere Beziehungen zum Baum sind weit verzweigt und tief verwurzelt. Besonders die ganz alten und großen Exemplare faszinieren seit jeher Menschen aller Epochen und Kulturen. Der Mensch hat schon immer Bäume gepflanzt und gefällt. So wie Kaiser Karl, der 772 die heilige Irminsul-Eiche niederhauen ließ, eines der wichtigsten Baumheiligtümer zu jener Zeit. Die Kirche übernahm später den scheinbar unausrottbaren Baumkult und so entstanden etwa die Marienlinden. Auch wenn die meisten Baum-Methusalems der Axt zum Opfer fielen, so stehen bedeutende und alte Bäume immer noch hier und da in der Kulturlandschaft. Man findet Kaiserbäume, als Tanzböden gezogene Bäume, Gerichts-, Hof- und Dorfbäume. Manche von ihnen sind viele Jahrhunderte alt und werden seit jeher von den Menschen ihrer Umgebung geschätzt und gepflegt. Alte Bäume sind aber auch immer besondere Lebensräume.

Auf manchen der meist solitär stehenden Veteranen horsten seltene Vögel, andere beherbergen in ihrem ausgehöhlten Leib Fledermaus-Wochenstuben und erhalten als Gegenleistung von ihren Untermietern Guano als lebensverlängernden Dünger. Mancher Baum ernährt die Tiere des Waldes im Herbst, ist Biotop für Pretiosen aus der Insektenwelt wie Hirschkäfer und Schillerfalter oder dient als Brutrevier für Eule und Eichhörnchen. Der Film lädt ein zu einer Reise zu den ältesten und größten Bäumen Deutschlands und zeigt, welche Artenvielfalt auf einem einzelnen, großen Baum existieren kann. Der Zuschauer erlebt Naturmonumente wie die Riesenlinde zu Heede, die Süntelbuche von Gremsheim, die Tanzlinde in Limmersdorf, die Schwarzwälder Großvatertanne, die Balderschwanger Eibe und viele andere mehr - allesamt Veteranen mit einem Alter von oft vielen Hundert Jahren. Aufnahmen im hochauflösenden HD-Format und aufwendige Kameratechniken wie Seilbahn-, Kran- und Horoskopfahrten lassen die starren Baumgebilde lebendig werden und zeigen sie bei besonderen Wetterstimmungen wie Raureif oder Neuschnee, aber auch im farbenprächtigen Oktober. Zudem versucht der Beitrag auch eine häufig gestellte Frage zu beantworten, nämlich die nach dem Alter des ältesten Baums in Deutschland und dessen Standort.

Sonntag, 10. August 2014 (Woche 33)/03.07.2014

15.15 Länder - Menschen - Abenteuer

Sheherazade auf Stöckelschuhen

Die Libanesinnen gelten als die schönsten Frauen des Orients. Beirut, die libanesische Hauptstadt, gilt als das mondänste Pflaster der arabischen Welt. Dabei ist es alles andere als eben; doch die Libanesinnen beherrschen die Kunst, über jedem Boden und durch jede Alltagssituation auf schwindelerregenden Absätzen zu balancieren. Perfektes Aussehen, perfektes Styling, keine Falten, keine großen Nasen, keine dünnen Lippen, das sind die Gesetze, an denen ab dem Mittelstand in der Beiruter Gesellschaft kaum eine Frau vorbeikommt. Filmemacher Pierre Combroux wollte wissen, was die Libanesinnen antreibt, sich scheinbar ohne Kritik, ohne Klage so sehr in einen kosten- und nervenaufwändigen Wettbewerb zu werfen.

Combroux und seine Team treffen Beiruter Frauen mit unterschiedlichstem Hintergrund: Freiberuflerinnen, Angestellte, Hausfrauen, Intellektuelle und vor allem junge Mädchen. Die Gespräche mit ihnen zeigen, trotz der vielen, unterschiedlichen Religionsgruppen, die Rollenmuster fast in der gesamten Gesellschaft gleich sind. Dass hinter einer strahlenden, scheinbar extrovertierten Fassade meist nichts anderes steckt als ein System strenger und vor allem für Frauen unverrückbarer Konventionen. "In der libanesischen Gesellschaft zählt der schöne Schein", konstatiert gleich zu beginnt des Films eine Architektin, "selbst während des Krieges waren die einzigen Läden, die durchgehend vollen Betrieb hatten, die Friseursalons." Noch immer sind der Bürgerkrieg und die Grüne Linie, an der sich 15 Jahre lang Christen und Moslems in Beirut bekämpften, das gemeinsame Trauma der libanesischen Gesellschaft. Wie sehr diese Erfahrung das Verhalten und selbst die subtilsten Muster noch immer beeinflusst, bringen die Gespräche über den "schönen Schein" und die "perfekte Inszenierung" auf überraschende Weise ans Licht.

Montag, 11. August 2014 (Woche 33)/03.07.2014

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15.30 (VPS 15.29) Erinnerungen tellerweise - Landgasthöfe mit Omas Küchenklassikern Erstsendung: 15.10.2012 in SWR BW

SWR Pressekontakt: Johanna Leinemann, Tel 07221/929-22285, johanna.leinemann@swr.de

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