SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweise von Donnerstag, 30. August 2001 (Woche 35)bis Donnerstag, 20. September 2001 (Woche 38)

    Baden-Baden (ots) -

    Donnerstag, 30. August 2001  (Woche 35)
    
    23.05    Drei Tage im April
        
                 Fernsehfilm von Oliver Storz
                 Rollen und Darsteller:
        
                 Stegmaier, Gastwirt    Dieter Eppler
        
                 Elli, seine Frau    Eva Michel
        
                 Anna, beider Tochter    Karoline Eichhorn
        
                 Marlies, Annas Schwester    Bärbel Strecker
        
                 Klenck, Bahnhofsvorstand    Walter Schultheiß
        
                 Amalie, seine Frau    Birke Bruck
        
                 Irene, Fronttheatersängerin    April Hailer
        
                 Hochmoser, Verwalter des Wehrmachtsdepots    Sepp Schauer
        
                 Kätter, Magd bei Stegmaiers    Heidy Forster
        
                 Helena, polnische Magd    Ewa Kukovska
        
                 Rolf, Landser    Felix Eitner
        
                 SS-Scharführer    Markus Knüfken
        
                 Pfarrer Sengle    Manfred Boehm
        
                 und andere
    
    Auch wenn der Film auf einer wahren Begebenheit beruht, sind
Personen und Handlung frei erfunden. Die Geschichte hätte so oder so
ähnlich überall in Deutschland stattfinden können und sie ist, obwohl
sie in der Vergangenheit spielt, nicht zu Ende. Nesselbühl, April
1945. Eine kleine schwäbische Ortschaft, kurz vor dem Ende des
Krieges. In nicht allzu weiter Ferne ist bereits der Geschützdonner
der heranrückenden amerikanischen Truppen zu hören. In Stegmaiers
Gasthof hat sich Schwemmgut des Krieges, versprengte Landser und
Überlebende eines zerbombten Fronttheaters, angesammelt. Auflösung
der Disziplin, Lebensgier, Angst vor der Zukunft machen sich breit.
Die junge Schauspielerin Irene gibt zum Unbehagen der Dorfbewohner
schon amerikanische Schlager zum besten. Nur Anna, Tochter des
Gastwirts und BDM-Führerin, glaubt noch daran, dass Hoffnung allein
im Vertrauen auf den Führer zu finden ist. Als aber Anna miterleben
muss, wie eine SS-Streife, die plötzlich im Gasthof auftaucht, einen
jungen Landser wegen Fahnenflucht festnimmt und Augenblicke später im
Hof erschießt, beginnt ihr Weltbild zu wanken.
    
    Ein Transportzug fährt durch die Nacht Richtung Süden. In den
angehängten Viehwaggons stehen, dicht gedrängt, Hunderte von
Häftlingen, die in ein vor den Alliierten sicheres
Konzentrationslager verlegt werden sollen. Weil die Lokomotive, die
nach einem Tieffliegrangriff beschädigt wurde, nicht mehr die volle
Leistung bringt, lässt der Transportführer den Zug am nächsten
Bahnhof halten. Der Ort heißt Nesselbühl. Der empörte
Bahnhofsvorstand Klenck kann nicht verhindern, dass drei der Waggons
abgekoppelt werden und unter Bewachung auf dem Gleis stehen bleiben,
während der so um Last erleichterte Transportzug in der Nacht
verschwindet.

    Im Morgengrauen des nächsten Tages wird Anna von entfernten Schreien geweckt. Als sie auf dem Bahnhofsgelände steht und in den Luken der Waggons die Gesichter der zu Tode erschöpften Häftlinge sieht, ist sie fassungslos. Auch die übrigen Dorfbewohner, die sich mittlerweile am Bahngleis eingefunden haben, starren wie gelähmt auf das Grauen. Hochmosers Versuche, von den Wachposten zu erfahren, wie lange die Waggons vor seinem Depot stehenbleiben sollen, scheitern ebenso wie Klencks Bemühungen, telefonisch eine für die Angelegenheit zuständige Stelle zu erreichen. Die Nesselbühler beginnen zu erkennen, dass niemand greifbar ist, an den sie die Verantwortung für das, was vor ihren Augen geschehen wird, abgeben können. Doch noch immer ist keiner von ihnen bereit, etwas zur Rettung der Häftlinge zu unternehmen, die zusehends an Hunger und Durst zugrunde gehen und deren Schreie nicht aufhören, sondern nur leiser werden.

    Schließlich hält Anna es nicht länger aus, dem Elend tatenlos zuzuschauen. Sie belädt einen Leiterwagen mit Lebensmitteln und zieht ihn gemeinsam mit Helena, einer polnischen Magd, zum Bahnhofsgelände. Auch einige der übrigen Dorfbewohner fassen sich nun ein Herz und folgen dem Beispiel. Unterdessen kann Irene die Wachposten dazu bewegen, die Waggons wenigstens für kurze Zeit zu öffnen. Aber niemand überwindet seine Hemmungen, zu den Wagen zu gehen. Die Furcht vor dem Entsetzlichen ist zu groß. Ungenutzt verstreicht die Zeit, bis endlich Helena anfängt, in wilder Hast die Brotlaibe an die Häftlinge zu verteilen. Doch schon werden die Türen wieder geschlossen.

    Am dritten Tag sind die Wachposten plötzlich verschwunden. Die
Menschen in den Waggons geben kaum noch Lebenszeichen von sich. In
Stegmaiers Gasthof wird beratschlagt, wie man mit der veränderten
Situation umgehen solle. Und Bahnhofsvorstand Klenck macht einen
Vorschlag, dem niemand widerspricht: Alle verfügbaren Männer sollen
mit vereinten Kräften die Waggons aus dem Bahnhofsgelände auf eine
abschüssige Gleisstrecke schieben, die aus der Gemeinde hinausführt.
Ein letztes Mal steht Anna allein vor den Waggons. Jetzt hätte sie
Gelegenheit, die Türen zu öffnen.
    

    Sonntag, 2. September 2001  (Woche 36)
    
    22.35    Wortwechsel
                 Oswalt Kolle im Gespräch mit Fritz Frey
    
    Der "Aufklärer der Nation", unter diesem Namen ist Oswalt Kolle
noch heute bekannt, ist gelegentlich belacht, von anderen bewundert
und beklatscht worden. Zur Kenntnis hat ihn jeder genommen. Er war
es, der in den frühen sechziger Jahren der Bundesrepublik zum
Wortführer der sexuellen Revolution wurde. Seine Aufklärungsbücher
und Filme wurden in aller Welt veröffentlicht. Kolle hat dem
staunenden und zaudernden Publikum erklärt, dass auch Frauen Lust
empfinden und er lehrte die Deutschen das kleine Abc der
Zärtlichkeit. Der "Sexpapst" und "Liebeslehrer" ist mit seinen 72
Jahren aktiver und kreativer denn je. Oswalt Kolle im Gespräch mit
Fritz Frey.

    Oswalt Kolle wurde 1928 in Kiel als Sohn des Psychiaters Prof. Kurt Kolle geboren. Nach einer landwirtschaftlichen Lehre, die er mit der Gehilfenprüfung abschließt, legt er 1948 als externer Schüler in Frankfurt das Abitur ab. Darauf folgt ein Volontariat und im Anschluss ein rascher Aufstieg auf der journalistischen Erfolgsleiter - bei der Frankfurter Neuen Presse, der Nachtausgabe, bei der Bild-Zeitung, der BZ in Berlin. Seit 1958 arbeitet Kolle als freier Journalist, Publizist und Drehbuchautor. Oswalt Kolle ist seit fast 50 Jahren mit Marlies Duisberg verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Mit seiner Familie lebt er seit 1969 in den Niederlanden.

    
    Montag, 3. September 2001 (Woche 36)
    
    14.00    Yo!Yo!Kids
                 Thema des Tages: Wie entsteht ein Plüschtier? Was macht
ein Kuscheltier kuschelig?
                 Serien: Wuff, Oliver Twist, Renaade
    
    
    Dienstag, 4. September 2001 (Woche 36)
    
    14.00    Yo!Yo!Kids
                 Thema des Tages: Immer auf dem Rücken der Pferde - Wie
wird man Jockey?
                 Serien: Wuff, Oliver Twist, Renaade
    
    
    Dienstag, 4. September 2001 (Woche 36)
    
    22.15    Zeichen der Zeit
              
                 Vergiftet, verleugnet, vergessen
              
                 Umweltkranke in Deutschland
              
                 Ein Film von Markus Zeidler
    
    Immer mehr Menschen werden durch Chemikalien und andere
Umwelteinflüsse krank. Doch in Deutschland wird dieser Zusammenhang
noch immer weitgehend geleugnet. Viele Ärzte, Versicherungen und
Gerichte ignorieren den Stand der internationalen Wissenschaft.
Stattdessen stempeln sie die Betroffenen häufig als geistig gestörte
"Ökochonder" ab, die sich ihre Krankheit nur einbilden. Der Film
zeigt die Konsequenzen für die Betroffenen: Viele sind zu einem Leben
in völliger Isolation gezwungen. Denn oft ist ihr Immunsystem so
stark geschwächt, dass sie selbst auf vermeintlich harmlose
Substanzen schockartig reagieren. Hinzu kommt, dass die Kosten für
umweltmedizinische Behandlungen meist von den Kranken selbst getragen
werden müssen. Die unweigerlichen Folgen: Jobverlust und sozialer
Abstieg. Anderen kommt die Stigmatisierung der Betroffenen als
Ökochonder sehr zupass. Denn für vermeintliche
Persönlichkeitsstörungen kann niemand haftbar gemacht werden: Kein
Arbeitgeber, kein Chemiekonzern, kein Politiker. Wie es anders gehen
kann, zeigen Behandlungsmethoden in den USA. In Dallas gibt es eine
Umweltklinik, zu der inzwischen Betroffene aus der ganzen Welt
pilgern. Mit oft sehr einfachen Mitteln wird ihnen dort die Rückkehr
in ein weitgehend normales Leben ermöglicht.
    
    
    Mittwoch, 5. September 2001  (Woche 36)
    
    14.00
                 Yo!Yo!Kids
                 Thema des Tages: Japan - Heimat von Pokeman, Digimon,
Dragonball, aber auch von Yoku,
                 einer neun Jahre alten Teemeisterin. Kinder aus Japan in
Deutschland
                 Serien: Wuff, Oliver Twist, Renaade
    
    
    Donnerstag, 6. September 2001  (Woche 36
  
    21.00    Fahr mal hin
        
                 Bad Rappenau - Das Seebad fern vom Meer
    
    Bad Rappenau verdankt seinen Aufstieg vom armen Bauerndorf zum
bekannten Bäder- und Kurort einem Mann mit dem schönen Namen Georg
Christian Heinrich Rosentritt. Er war es, der am 10. September 1822
in einer Tiefe von 175 Metern einen mächtigen, schier
unerschöpflichen Salzstock entdeckte. In den folgenden Jahren wurde
die Produktion von Sudesalz in großem Umfang aufgenommen und in einem
Sole-Bad - dem ersten im ehemaligen Großherzogtum Baden - beginnt der
Kurbetrieb. Bis heute sprudelt diese salzige Quelle der Gesundheit
aus der Tiefe und versorgt eine Vielzahl von Badeeinrichtungen und
Kursanatorien. In den 30ger Jahren des letzten Jahrhunderts baute man
ein erstes Solefreischwimmbad und Bad Rappenau nannte sich nun stolz
"Das Seebad fern vom Meer". In die Umgebung, in die sanften Hügel des
Kraichgaus, führen reizvolle Rad- und Wanderwege zu lohnenden Zielen,
z.B. zu einer der wenigen unzerstörten Burgen des Neckartals, der
Burg Guttenberg.

    Eine Attraktion ganz besonderer Art bietet die Deutsche
Greifenwarte mit Flugvorführungen ihrer herrlichen Seeadler und
Geier. In Heinsheim findet der Gast die Anlegestelle der
Ausflugsschiffe, die zu einer beschaulichen Fahrt auf dem Neckar
einladen.
    
    
    Sonntag, 9. September 2001  (Woche 37)
    
    20.15
                 (VPS 20.14)
                 Der Mustergatte
        
                 Schwank in drei Aufzügen
        
                 von Avery Hopwood
        
                 Eine Aufführung des Ulmer Theaters
                 Eine Aufzeichnung vom Juli 1997/ES: 14.10.1997
                 FS-Regie: Isolde Rinker
    
    Wie bringt man einen absolut mustergültigen Ehemann, der nicht
trinkt, nicht raucht, keine Frauengeschichten hat, weder misstrauisch
noch eifersüchtig ist, aus der Fassung? Diese Frage stellt sich der
jungen Ehefrau. Eine Scheidung scheint der einzige Weg. Der fade
Ehemann fällt aus allen Wolken und geht in seiner Verzweiflung auf
die machohaften Vorschläge seines Freundes zur Rettung der Ehe ein.
Dadurch kommt es zu einer Verkettung von Missverständnissen, und nach
einer außergewöhnlichen Nacht verändert sich alles.

    Avery Hopwood zählt zu den populärsten amerikanischen Dramatikern der 20er Jahre. Am Ulmer Theater wurde eine teilweise schwäbische Fassung erarbeitet.

    Unter der Regie von Oliver Keymis spielen: Willi Bartele (Ludger
Haninger), Margret, seine Frau (Bettina Hamel), Hans Wieler
(Christian Concilio), Bianca, seine Frau (Kathrin Busch, Alfred Ewanz
(Herbert Schäfer), Marie, Dienstmädchen (Silke Haupt).
    
    
    Montag, 10. September 2001  (Woche 37)
    
    14.00
                 Yo!Yo!Kids
                 Thema des Tages: Meine Freunde aus dem Ausland - wen Kids
in den Ferien alles kennen lernen
                 Tipp: Song "Joey aus Jamaika" Serien: Wuff, Oliver Twist,
Renaade
    
    
    Dienstag, 11. September 2001  (Woche 37)
    
    14.00
                 Yo!Yo!Kids
                 Thema des Tages: Donald, Daisy, ... - Sprechblasen und
Action. Was ist an Comics lesen so toll?
                 Tipp: Was hat man von einer Wüstenrennmaus?
                 Serien: Wuff, Oliver Twist, Renaade
    
    
    Mittwoch, 12. September 2001  (Woche 37)
    
    14.00
                 Yo!Yo!Kids
                 Thema des Tages: Nicht versetzt - wie klar kommen, wenn
man die Klasse zweimal macht.
                 Tipp: Internetseite Serien: Wuff, Oliver Twist, Renaade
    
    
    Donnerstag, 13. September 2001  (Woche 37)
    
    14.00
                 Yo!Yo!Kids
                 Thema des Tages: Stürmer, Torwart, Libero - alles nur für
Jungs? Mädchenfußball!
                 Tipp: Spiel Serien: Wuff, Oliver Twist, Renaade
    
    
    Sonntag, 16. September 2001  (Woche 38)
    
    11.30
                 Frontmann Thomas Reimer
        
                 Reporter aus Leidenschaft
    
    Dr. Thomas Reimer ist Frontmann im doppelten Wortsinn: Als
Kriegskind aus dem brennenden Berlin in die Kurstadt Baden-Baden
geflohen und von den Neuanfängen nach 1945 geprägt, war und ist er
Reporter aus Leidenschaft. Für die ARD war Reimer in 37 Dienstjahren
immer wieder an vorderster Front: ob im Vietnam-Krieg oder bei den
Berliner Studentenunruhen, mit Jean Ziegler in der Schweiz der
Nazi-Millionen oder mit Helmut Kohl im Wahlkampf unterwegs. Die
Stationen von Thomas Reimers Laufbahn als politischer Journalist
belegen auf exemplarische Weise, wozu freie und unabhängige
Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der Lage
ist. Mit dem Ausscheiden Thomas Reimers als Chefreporter, der im
September das Pensionsalter erreicht, geht eine Epoche politischer
Berichterstattung des Südwestrundfunks zu Ende. Aus diesem Anlass
öffnet der SWR seine Archivschätze, denn die Karriere Thomas Reimers
ist auch ein gutes Stück Sendergeschichte - von "Report", "Vis-à-vis"
und "Europamagazin" bis zum "Wortwechsel".

    Eine ganze Generation von Reportern und Redakteuren hat bei Reimer
das journalistische Handwerk gelernt. Wegbegleiter und Kollegen von
Günter Gaus über Rudi Michel bis Nikolaus Brender äußern sich in dem
Film von Manfred Hattendorf und Matthias Gerlach über den Mann, der
auch im Mitmenschlichen stets Vorbild war - offen für alles,
neugierig auf Unbekanntes.
    
    
    Sonntag, 16. September 2001  (Woche 38)
    
    12.00
                 Deutschland, dein Brandenburg
    
    Mit der Verleihung der Kurwürde auf dem Konzil 1417 an das Haus
Hohenzollern übernimmt Preußen die Herrschaft über das sumpfige,
sandige, arme und zerrissene Brandenburg. Dieses Kurfürstentum
zerbricht 1871 mit dem Deutschen Reich. Nach Ende des II. Weltkrieges
stationiert die sowjetische Besatzungsmacht vorzugsweise ihre
Armeeangehörigen in Brandenburg. 1952 wird die Provinz Brandenburg
von der DDR auf vier Bezirke aufgeteilt. 1990 gibt die Sowjetunion
der DDR-Bevölkerung die Freiheit zurück. So entsteht das Bundesland
Brandenburg.
    Thomas Reimer begibt sich in diesem Film auf die Suche nach der
vom Preußenturm geprägten Seele Brandenburgs.
    
    
    Montag, 17. September 2001  (Woche 38)
    
    14.00
                 Yo!Yo!Kids
                 Thema des Tages: Kopieren und abschicken oder nix wie in
den Papierkorb - was tun mit Kettenbriefen ?
                 Serien: Wuff, Oliver Twist, Renaade
    
    
    Montag, 17. September 2001  (Woche 38)
    
    21.45
                 Teleglobus
        
                 Tanz auf dem Pulverfass
        
                 Argentiniens Weg in den wirtschaftlichen Abgrund
    
    Das ehedem reichste Land Südamerikas hat abgewirtschaftet. Täglich
werden in Argentinien Firmen geschlossen, Tausende in die
Arbeitslosigkeit entlassen, Löhne und Gehälter gekürzt. Die Zunahme
von Straßenraub, Geiselnahmen und Überfällen ist atemberaubend: pro
Tag werden allein in der Innenstadt von Buenos Aires mehr als 130
Gewalttaten verübt. Die Bevölkerung lebt in stetiger Zukunftsangst:
Wenn die Landeswährung abgewertet wird, würden die privaten und die
staatlichen Schulden explodieren, und das Leben unbezahlbar werden.
Schon jetzt ist der Mittelstand weitgehend verschwunden. Davon kann
Ruben Neumark aus eigener Anschauung berichten. Seit das Unternehmen
des Betriebswirts Pleite machte, fährt er Taxi, sonst gibt es keinen
Job. Mit ihm fahren Thomas Aders und sein Fernseh-Team 24 Stunden
durch Buenos Aires und begleiten ihn und einige seiner Fahrgäste: In
eine illegale Diskothek, zu einem Psychologen-Gespräch mit
Überfallopfern, in die Slums von Buenos Aires, in die nächtlichen
Straßen, in denen "Cartoneros" den Müll der Metropole durchsuchen, zu
den Schlangen von Auswanderungswiligen, die vor den Konsulaten
europäischer Staaten stehen, um dem klassischen Einwanderungsland den
Rücken zu kehren. Momentaufnahmen von Thomas Aders aus einer
Metropole vor der sozialen Explosion.
    
    
    Dienstag, 18. September 2001  (Woche 38)
    
    14.00
                 Yo!Yo!Kids
                 Thema des Tages: Salsa - Tanzen wie in Südamerika
                 Serien: Wuff, Oliver Twist, Renaade
    
    
    Mittwoch, 19. September 2001  (Woche 38)
    
    14.00
                 Yo!Yo!Kids
                 Thema des Tages: Zappelphilipp - hyperaktiv... Wenn einer
die ganze Klasse nervt.
                 Serien: Wuff, Oliver Twist, Renaade
    
        
    Mittwoch, 19. September 2001  (Woche 38)
    
    Nachgeliefertes Thema für RP beachten!
    
    18.15    Treffpunkt (RP)
                 Reportage
                 Werdende Väter - Helfer im Kreißsaal
                 Reportage von Brigitta Hauke
        
    
    Mittwoch, 19. September 2001  (Woche 38)
    
    Nachgeliefertes Thema für RP beachten!
    
    01.45    Treffpunkt (WH) (RP)
                 Reportage
                 Werdende Väter - Helfer im Kreißsaal
                 Reportage von Brigitta Hauke
    
    
    Donnerstag, 20. September 2001  (Woche 38)
    
    14.00
                 Yo!Yo!Kids
                 Thema des Tages: Karate - lernt ihr zu kämpfen oder
verteidigt ihr euch nur gegen Angriffe?
                 Serien: Wuff, Oliver Twist, Renaade
    
    
ots Originaltext: SWR
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stephan Reich, Tel.:
07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285.
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