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Tebartz-van Elst soll Gerücht um Auflösung des Bistums Limburg selbst gestreut haben In "zur Sache Rheinland-Pfalz!" am 6. Februar 2014, 20.15 Uhr im SWR Fernsehen

Mainz (ots) - Gegenüber dem landespolitischen Magazin "zur Sache Rheinland-Pfalz!" im SWR Fernsehen sagte der Direktor des Instituts für Kanonisches Recht der Universität Münster, Prof. Thomas Schüller, als Reaktion auf das Gerücht um eine mögliche Auflösung des Bistums Limburg: "Das ist ein von Bischof Tebartz-van Elst selbst gestreutes Gerücht und das soll dafür sorgen, dass die Gläubigen verunsichert werden, dass sie die Nerven verlieren."

Prof. Schüller hat 16 Jahre lang im Bistum Limburg gearbeitet und war vier Jahre lang persönlicher Referent des ehemaligen Bischofs Kamphaus. "Das ist eine Drohkulisse, die einfach Angst ausüben soll, disziplinieren soll. Damit sollte man sehr gelassen umgehen. Das ist eine vollkommen unrealistische Perspektive. Das ist so eine Rachephantasie: Wenn ich mein Amt verliere, dann sollen die, die mich aus dem Amt verjagt haben auch noch einen Schaden haben, indem sie kein eigenes Bistum mehr sind. Reine Rache- und Machtphantasien."

Die Bischofskongregation in Rom soll nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Focus" erwägen, das Bistum Limburg nach dem Konflikt um Bischof Tebartz-van Elst aufzulösen. Es solle dann auf die Bistümer Trier und Mainz aufgeteilt werden. Ein Sprecher des Limburger Bistums wies diese Behauptung gegenüber "zur Sache Rheinland-Pfalz!" zurück. Sie sei "Unsinn und eine Zeitungsente".

Das ausführliche Interview strahlt das SWR Fernsehen im Politikmagazin "zur Sache Rheinland-Pfalz!" heute, Donnerstag, 6. Februar 2014, um 20.15 Uhr aus.

Zitate gegen Quellenangabe "SWR-Politikmagazin 'zur Sache Rheinland-Pfalz!'" frei.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Andrea Bähner, Tel. 0171 5305472

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