SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR)
Montag, 16. Juli 2001 - Donnerstag, 16. August 2001

Baden-Baden (ots) - Montag, 16. Juli 2001 (Woche 29)/03.07.2001 22.45 Happy Birthday, Ma'am! Die Königsmutter wird 100 Ein Film von Rolf Seelmann-Eggebert Sie ist das beliebteste Mitglied der Familie Windsor. Selbst überzeugte Republikaner, die den Clan lieber heute als morgen in Rente schicken würden, können sich ihrem Charme nicht entziehen. Die Rede ist natürlich von "Ihrer Majestät Königin Elisabeth, der Königinmutter", wie ihre offizielle Bezeichnung lautet. Besser bekannt ist sie unter dem liebevollen Kürzel, das britische Untertanen ihr verliehen haben: "Queen Mum". Ihr 100. Geburtstag war für Rolf Seelmann-Eggebert und István Bury Anlass, ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Sonntag, 22. Juli 2001 (Woche 30)/03.07.2001 18.15 Ich trage einen großen Namen (223) Ratespiel um berühmte Persönlichkeiten mit Wieland Backes Zwei große Persönlichkeiten stehen wieder im Mittelpunkt. Wieland Backes begrüßt zunächst einen Gast, der es zu einer weltpolitischen Führungsrolle gebracht hat und dem als erster Bürger seines Landes der Friedensnobelpreis verliehen wurde. Der Vorfahrin des zweiten Gastes gelang es trotz schwerer Krankheit ein großes Unternehmen aufzubauen. Wer die beiden zu erratenden Persönlichkeiten sind, soll von Wilhelm Wieben, Gabriele von Arnim und Bernd Schröder herausgefunden werden. Sonntag, 22. Juli 2001 (Woche 30)/03.07.2001 22.25 Wortwechsel Rüdiger Nehberg im Gespräch mit Thomas Reimer "Sir Vival" wird er genannt. Zuerst war Rüdiger Nehberg der Freak, ein "Überlebens-Tarzan" - dann wurde er zum Begründer des Survival- und Adventure-Booms in Deutschland. Inzwischen ist aus dem ehemaligen Konditormeister längst ein anerkannter Aktivist für bedrohte Völker geworden. Sonntag, 22. Juli 2001 (Woche 30)/03.07.2001 22.55 Showgeschichten (23) mit Gerhard Schmitt-Thiel und Rainhard Fendrich Rainhard Fendrich hat den "Wiener Schmäh" mit seinen meist satirischen Liedern auch in Deutschland populär gemacht. Mit Hits wie "Macho Macho", "Schickeria" oder "Es lebe der Sport", stürmte er die Musikparaden. Doch Fendrich wollte es nicht bei der Musik belassen. Er brillierte als TV-Moderator, Bühnen- und Filmschauspieler und schrieb Musicals. Unvergessen der angebliche Ausstieg des "Musikers aus Leidenschaft" aus dem Dauerbrenner "Herzblatt", der beliebten Kuppel-Show der ARD: Als ihn eine junge Reporterin mit Komplimenten nur so überschüttete, ihn aber dann fragte, warum er jetzt auch noch singen müsse, war Schluss mit Lustig und der Bayerische Rundfunk musste sich nach vier Jahren einen neuen Moderator suchen. Montag, 23. Juli 2001 (Woche 30)/03.07.2001 21.45 Maloche unter Palmen Reiseleiter im Stress Eine Reportage von Susanne Müller und Andreas Coerper Zur Einstimmung auf Entspannung und nahtlose Sonnenbräune zeigt Wieland Backes erst einmal die Kehrseite der Medaille: "Maloche unter Palmen" ist eine Reportage über den Stress von Reiseleitern, die mit nörgelnden Pauschal-Urlaubern, ihren Sonnenbränden, Extra-Würsten und Schlafstörungen in lärmigen All-inclusive-Hotels ihre liebe Not haben. Mallorca backstage. Sonntag, 29. Juli 2001 (Woche 31)/03.07.2001 14.00 Fahnen, Funken und Mariechen Aufzeichnung vom 24.06. in Ulmen Karneval mitten im Sommer? Wer jetzt nach Ulmen blickt, könnte zu Recht diesen Eindruck gewinnen. Der Regionalverband Karnevalistischer Korporationen Rhein-Mosel-Lahn - kurz RKK genannt - veranstaltet hier sein Freundschaftstreffen der Karnevalsvereine. Aus diesem Anlass schlängelt sich durch das kleine Eifelstädtchen ein Festzug. Über 40 Musikkapellen, rund 7.000 Karnevalisten und Musiker bilden einen närrischen Lindwurm, dem Tanz- und Showkostüme, Gardeuniformen, bunte Elferrat-Outfits und tolle Möhnen-Roben viel Farbe verleihen. Der SWR ist mit seinen Fernsehkameras dabei und holt das bunte Treiben unter dem Titel "Fahnen, Funken und Mariechen" in die Wohnzimmer. Sonntag, 29. Juli 2001 (Woche 31)/03.07.2001 22.35/22.50 Wortwechsel Giovanni di Lorenzo im Gespräch mit Gabriele von Arnim Sein Lebensweg überwindet Grenzen - auch in den Köpfen. Als Sohn einer Deutschen und eines Italieners kommt Giovanni di Lorenzo in Stockholm zur Welt. In der Boulevardzeitung Neue Presse erscheinen seine ersten Film- und Musikkritiken, es folgen Artikel in Twen und Stern; sein Dossier über die Lebensgeschichte eines rechtsextremen Terroristen wird in der altehrwürdigen ZEIT abgedruckt. Er arbeitet als politischer Redakteur der Süddeutschen Zeitung und lässt sich als einer der ersten Talkmaster bei der NDR-Talkshow "III nach neun" aufs Plaudern im Fernsehen ein. Einen Bambi erhält di Lorenzo für die Lichterkette, eine Aktion gegen Ausländerfeindlichkeit. Seit Januar 1999 ist der 41-Jährige Chefredakteur des Berliner Tagesspiegel. Giovanni di Lorenzo im Gespräch mit Gabriele von Arnim. Sonntag, 5. August 2001 (Woche 32)/03.07.2001 18.15 Ich trage einen großen Namen (220) Ratespiel um berühmte Persönlichkeiten mit Wieland Backes Der erste Gast von Moderator Wieland Backes ist diesmal eine Dame. Sie trägt den Namen eines Mannes, der in Ostpreußen geboren wurde und dessen Liebe zur Natur und zu seiner Heimat sich immer wieder in seinen Werken spiegelt. Während des Dritten Reiches wurde er ins KZ verschleppt. Der Vorfahr des zweiten Gastes hatte schon als Fünfjähriger sein Theater-Debüt gegeben. Ansonsten erhofften sich seine Eltern für ihn eine bankkaufmännische Laufbahn, die er aber mit 19 Jahren abbrach, um sich ganz der Schauspielerei zu widmen. Erraten werden sollen die beiden großen Persönlichkeiten von Martin Schulze Susanne Offenbach und Bernd Schröder. Durch die Raterunde führt Hans-Georg Soeffner. Sonntag, 5. August 2001 (Woche 32)/03.07.2001 22.25 Wortwechsel Alice Schwarzer im Gespräch mit Gabriele von Arnim "Die Zeit ist wieder reif" - 25 Jahre nach ihrem sensationellen Erfolg meldet sich Alice Schwarzer wieder zum "zentralen Thema" zu Wort. Ihr neues Buch trägt den Titel "Mann und Frau, Macht und Ohnmacht". Für die Feministin und Herausgeberin der Zeitschrift "Emma" ist die Frauenbewegung trotz großer Fortschritte noch lange nicht am Ziel. Sonntag, 5. August 2001 (Woche 32)/03.07.2001 22.55 Showgeschichten (25) mit Gerhard Schmitt-Thiel und Michael Degen Als unbeschwert kann man die Kindheit des Schauspielers Michael Degen nicht gerade bezeichnen. Im September 1939 klopften in Berlin zwei Gestapo-Schergen an die Wohnungstür seiner jüdischen Eltern, holten seinen Vater ab und brachten ihn ins KZ Sachsenhausen. Im November wurde er mit eingetretenem Brustkorb wieder entlassen und starb zwei Monate später. 1943 flüchtete Mutter Degen mit dem 11jährigen Michael in den Untergrund und überlebte mit viel Glück das "Tausendjährige Reich". In seinem Buch "Nicht alle waren Mörder" arbeitete Michael Degen die traumatischen Erinnerungen auf. Nach dem Krieg ging Degen zwei Jahre nach Israel, spielte an den Kammerspielen in Tel Aviv bis ihn Bert Brecht 1954 ans "Berliner Ensemble" nach Deutschland zurückholte. Bei Gerhard Schmitt-Thiel lässt der gebürtige Chemnitzer Michael Degen noch einmal sein Leben und seine Karriere Revue passieren. Donnerstag, 9. August 2001 (Woche 32)/03.07.2001 Geänderten Beitrag beachten! (keine geänderte VPS-Zeit) 08.15 Dschungel (Erstsendung: 07.08.2001, WDR) Donnerstag, 16. August 2001 (Woche 33)/03.07.2001 Geänderten Beitrag beachten! (keine geänderte VPS-Zeit) 08.15 Quarks & Co. (Erstsendung: 14.08.2001, WDR) ots Originaltext: Südwestrundfunk (SWR) Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Stephan Reich, Tel.: 07221/929-4233 oder Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285. Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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