SWR - Südwestrundfunk

SWR (Südwestrundfunk)
Sonntag, 8. Juli 2001 (Woche 28)

    Baden-Baden (ots) -
    19.20 Graf Yoster gibt sich die Ehre
              Du kommst in so fragwürdiger Gestalt
    
    Als Graf Yoster eines Tages der Presse entnehmen muss, dass seine
englische Großtante, Lady Clementine, in Nizza das Zeitliche gesegnet
hat, lässt er sich unverzüglich an den Ort des betrüblichen Vorfalls
chauffieren. Dort erregen absonderliche Ereignisse und Umstände seine
kriminalistische Aufmerksamkeit. Aus welchem Grund hatte sich die
alte Dame einen Mops gehalten, obwohl sie Hunde zutiefst
verabscheute? Und warum hatte das friedfertige Tier sie kurz vor
ihrem Hinscheiden unvermittelt gebissen? Solche Fragen führen Yoster
zum "Bund der Letzten Schwelle", einem exklusiven spiritistischen
Zirkel. Dort trifft Yoster auch auf die faszinierende Gestalt des
Fürsten Saburoff, der als kundiger Beschwörer jenseitiger Welten
seine Anhänger in einen verhängnisvollen Bann zu schlagen versteht.
    
    Mit Lukas Amman, Wolfgang Völz, Lucien Raimbourg, Christian Marin,
Heinz Beck und Helène Dieudonné.
    
    
    Sonntag, 8. Juli 2001 (Woche 28)
    22.30  Wortwechsel
                Gabriele von Arnim im Gespräch mit Margot Käßmann
                (Landesbischöfin von Hannover)
    
    Als Margot Käßmann vor zwei Jahren zur Beschöfin der Hannoverschen
Landes- kirche gewählt wurde, sprachen viele von einem Neuanfang in
der Kirche. Auch außerhalb der protestantischen Szene sorgte ihr
Amtsantritt für Aufsehen, weil nun an der Spitze der größten
evangelischen Landeskirche eine Mutter von vier Kindern stand und ihr
Mann zu-gunsten seiner Frau die eigene Karriere vorerst
zurückstellte. Sie selbst hofft auf Veränderungen in der
Männerdomäne, die auch die evangelische Kirche noch immer ist. Margot
Käßmann ist aber nicht nur Landesbischöfin, sondern eine weltweit
engagierte Theologin. Der Einsatz für Frieden, Ge-rechtigkeit und
Bewahrung der Schöpfung ist seit vielen Jahren der rote Faden ihrer
Arbeit.
    
    Margot Käßmann wurde 1958 in Marburg geboren. Sie studierte
evangelische Theologie und war ab 1983 als Vikarin, ab 1985 als
Pfarrerin tätig. Promovierte 1989 über "Armut und Reichtum als
Anfrage an die Einheit der Kirche". Sie übernahm Lehraufträge an
mehreren Hochschulen und wurde 1995 Generalsekretärin des Deutschen
Evanglischen Kirchentags. 1999 wurde sie zur Bischöfin der
Evangelisch-Lutherischen Landeskirche gewählt.
    
    
    Montag, 9. Juli 2001 (Woche 28)
    22.45  Die Louis Armstrong Story
                Satchmos wundervolle Welt
    
    Geboren in einem Elendsviertel von New Orleans machte Louis
Armstrong Musik mit allen, die in der Welt des Jazz einen Namen
haben, angefangen bei Kid Oliver über die großen Swing-Orchester der
30er bis hin zu Ella Fitzgerald und Dave Brubeck in den 50er Jahren.
Er spielte in verräucherten Clubs ebenso wie in den großen
Konzertsälen, zum Beispiel in der weltberühmten Carnegie Hall, dem
Olymp für Musiker aller Stilrichtungen. Doch Louis Armstrong konnte
noch viel mehr, er war ein Entertainer, der Millionen zum Lachen
brachte als Filmstar, Sänger und Bandleader. Ob in London oder auf
Moskaus Rotem Platz, in Afrika oder im Nachkriegsdeutschland, überall
flogen ihm die Herzen zu. Selbst Stars des Behop, die ihn anfänglich
befehdet hatten, weil ihnen seine Musik zu altmodisch war, erwiesen
ihm seine Referenz. So sein Trompeterkollege Dizzy Gillespie: "Er hat
die Trompete als Soloinstrument etabliert. Die hervorragende Qualität
in seinem Stil war Energie. Er war für seine hunderte von hohen c's
bekannt, eines nach dem anderen. Jedes auf gleicher Höhe und für den
Spitzenton auf einem f oder g. Das war vorher noch nie zu hören
gewesen. Sein melodisches Konzept war nahezu perfekt, sein Rhythmus
fehlerfrei, sein Humor brachte Freude in das Leben von buchstäblich
Millionen von Menschen, beide schwarz und weiß, arm und reich." Als
er am 07. Juli 1971 in New York starb, hatte die Welt nicht nur einen
strahlenden Ton, sondern auch ein fröhliches Lachen verloren. Der
große Duke Ellington rief ihm nach: "Wenn irgend jemand Mister Jazz
war, dann war es Louis Armstrong. Er ist das, was ich ein
amerikanisches Vorbild, ein amerikanisches Original nenne. Es ist ein
großer Verlust, denn er ist unersetzlich, und wir werden ihn
schrecklich vermissen. Ich liebe ihn. Gott segne ihn."
    
    Dieses Porträt zeigt ein aufregendes Leben und lässt zahlreiche
Musikerkollengen von Louis Armstrong zu Wort kommen.
    
    
    Montag, 9. Juli 2001 (Woche 28)/28.06.2001
    
    Korrigierten Programmablauf beachten!
    
    23.35  Nachbarn sind wir doch alle
    
    00.20  Grünzeug (WH) (BW und SR)
                Treffpunkt (WH) (RP)
                (bis 00.50)
    
    weiter wie mitgeteilt
    
    
    Freitag, 13. Juli 2001 (Woche 28)
    21.45  Nachtcafé
                Familiengeheimnisse...
                Worüber man nicht spricht!
    
    Alkoholismus, Inzest, Kriminalität oder Selbstmord im eigenen
Haus: wenn die heile Welt der Familie bedroht ist, wird mit der
Wahrheit gerne etwas sparsamer umgegangen. Da wird dann erfunden,
verheimlicht oder schlichtweg gelogen: der sorgende Familienvater,
der sein Doppelleben verbirgt, die Eltern, die ihrem Kind erst spät
gestehen, dass es adoptiert wurde oder der Spion, der mit seiner
wahren Identität hinter dem Berg hält. Obwohl es die Familie
eigentlich schützen sollte, macht das Geheimniss die Familie oft
langsam kaputt. Über den unterschiedlichen Umgang mit
Familiengeheimnissen diskutiert Wieland Backes mit seine Gästen:
    
    Mirjam Müntefering: Die Tochter des SPD-Generalsekretärs hat ihr
Geheimnis nicht lange für sich behalten. Als ihr bewusst wurde, dass
sie lesbisch ist, klärte sie sehr bald die Familie auf. Ein Brief an
ihre Eltern machte aus dem kleinen Familiengeheimnis eine bekannte,
aber nicht weiter erwähnenswerte Tatsache. Neun Jahre später ging die
32-jährige Journalistin in ihrem Roman "Ada sucht Eva" mit ihrer
Homosexualität an die Öffentlichkeit. Auch Vater Franz Müntefering
ist für Transparenz, nicht nur innerhalb der Familie. Der
SPD-Stratege forderte vor einigen Wochen: Schwule und lesbische
Politiker sollten aus ihrem Liebesleben kein Geheimnis machen.
    
    Rotraud A. Perner hat als Psychotherapeutin ein vielbeachtetes
Buch zum Thema Familiengeheimnisse geschrieben. "Darüber spricht man
nicht - Tabus in der Familie" (Kösel-Verlag 1999) beleuchtet die
hohen Ansprüche, die an das Projekt Familie gestellt werden und wie
das Scheitern an diesen hohen Ansprüchen dann tabuisiert und
verheimlicht wird. Krankheiten, so die 56-jährige Österreicherin,
sind in der Welt des Jugend- und Fitnesswahns das Familiengeheimnis
Nummer eins. Zur Lösung des familiären Knäuels aus Schweigen, Lügen
und Verdrängung rät sie: nachfragen, nachfragen nachfragen! Denn eine
funktionierende Kommunikation innerhalb der Familie ist für sie das A
und O.
    
    Ulrike M. Dierkes musste als Kind ganz ohne funktionierende
Familien-Kommunikation auskommen. Das Geheimnis ihrer Herkunft
begleitete sie die gesamte Jugend hindurch. Erst auf der Beerdigung
der Großmutter wird der Journalistin die ganze Tragik ihres
Familiengeheimnisses klar: Sie ist das Kind der eigenen Schwester,
die als 14-jährige vom Vater missbraucht wurde. Heute setzt sich
Ulrike Dierkes für die Menschen ein, die als Inzestkinder oder Kinder
einer Vergewaltigung ihr Schicksal teilen.
    
    Holde-Barbara Ulrich hat ihrer Tochter Adama über Jahre hinweg den
Vater verheimlicht. Um auf die bohrenden Fragen der Vierjährigen eine
plausible Antwort zu haben, erklärte die Schriftstellerin dem Kind
kurzerhand, der Vater sei bei einem Verkehrsunfall ums Leben
gekommen. Doch der Zufall wollte es, dass Adama ihren Vater kurz vor
dessen Tod doch noch kennenlernen konnte. Holde-Barbara Ulrich wollte
ihre Tochter mit dieser Lüge beschützen. Heute, so sagt sie, würde
sie es wieder machen.
    
    Renate Tibus ist immer noch auf der Suche nach Antworten auf ihre
Fragen: Wer war meine Mutter? Wo ist mein Vater? Wie sehen meine
Brüder aus? Sie hatte ihre Pflegeeltern schon als Kind immer wieder
gefragt. Aber die Antwort war immer wieder dieselbe: beharrliches
Schweigen. Vor dem Hintergrund ihrer eigenen Geschichte versteht die
52-jährige Kinderkrankenschwester deshalb nicht, warum Adoptivkindern
die leiblichen Eltern oft verheimlicht werden.
    
    Jochen Kalthaus hat zehn Jahre lang niemanden in seine Wohnung
gelassen. Der Grund für diese zurückhaltende Gastfreundschaft: Der
60-jährige Systemanalytiker kann in seiner Wohnung einfach keine
Ordnung halten. Der Berliner Messie entwickelte regelrechte
Abwimmelungs-Strategien, um seine zugemüllte Wohnung niemandem zeigen
zu müssen. Messies, so sagt er, schämen sich für ihre Unfähigkeit
Wesentliches von Unwesentlichem zu trennen. Ob Akademiker, Lehrer
oder Sozialarbeiter: Die permanente Angst von Kollegen oder
Verwandten enttarnt zu werden, lässt Messies, sobald sie das Haus
verlassen haben, besonders gepflegt auftreten.
    
    Andreas Eisenkolb kennt die ganze Bandbreite familiärer
Geheimniskrämerei. Als Privatdetektiv ist er den Menschen auf der
Spur, die ihren Angehörigen etwas zu verschweigen haben. Ehemänner,
die fremd gehen, verschwundene Kinder, die ihren Drogenkonsum mit
Prostitution finanzieren, oder die Ehefrau, die abends heimlich BWL
studiert: Der 43-jährige Detektiv hat einige Familiengeheimnisse
gelüftet.
    
    
    Samstag, 14. Juli 2001 (Woche 29)
    
    Geänderten Beitrag beachten!
    
    01.20 Du mich auch
              Stargast: Markus-Maria Proffitlich
              Streitpaar: Constanze Pätow & Martin Pätow
              Moderation: Thomas Koschwitz
              Folge 11/20
              Regie: Michael Maier
              (Erstsendung: 28.04.2001)
    
    
    Sonntag, 15. Juli 2001 (Woche 29)
    19.20  Graf Yoster gibt sich die Ehre
                Fair Play, Herr Marquis
    
    Graf Yoster möchte gerne einmal einen Einbruch in eine Bank
miterleben und fährt, weil er dort ein solches Ereignis vermutet,
nach Lyon. Tatsächlich erklärt sich der Chef der Einbrecherbande, der
sich "Marquis" nennen lässt, damit einverstanden, und so studiert
Yoster interessiert die originelle Methode dieses Einbruchs. Aber
dann hält sich der "Marquis" nicht an die Abmachung und schließt den
Grafen in den ausgeraubten Tresorraum ein, wo ihn die Polizei
entdeckt und verhaftet. Während Yoster sich im Gefängnis aufhält,
veranlasst Johann die Bande zu einem zweiten Bankraub, der jedoch
ganz anders endet, als der "Marquis" geplant hat.
    
    Mit Lukas Ammann, Wolfgang Völz, Klaus Schwarkopf, Siegurd Fitzek,
P.Walter Jacob und Leo Bardischewski.
    
    
    Sonntag, 15. Juli 2001 (Woche 29)
    22.40  Wortwechsel
                Thomas Reimer im Gespräch mit Frank Lehmann
                (Wirtschaftsjournalist)
    
    "Heinz Schenk der Börsenberichterstattung" lautet der Spitzname
von Wirtschaftsfachmann Frank Lehmann. Der fast 60-jährige
Lokalmatador des Hessischen Rundfunks ist ein bodenständiger
Fernsehmann mit dem Image eines Volksschauspielers. Nicht von
ungefähr war sein erster Berufswunsch Schauspieler. Das ist auch das
Geheimnis seines Erfolges. Er schafft es, die trockene
Wirtschaftsmaterie für jedermann verständlich zu verpacken.
Inzwischen kennt fast jeder Fernsehzuschauer sein Gesicht. An
Werktagen kurz vor der Tagesschau berichtet er 90 Sekunden lang über
die Turbulenzen des Börsenlebens.
    
    Frank Lehmann wurde 1942 in Berlin geboren und kam 1954 nach
Frankfurt. Nach der mittleren Reife absolvierte er eine kaufmännische
Lehre bei der Frankfurter Rundschau und holte dann das Abitur auf dem
zweiten Bildungsweg nach. Erste journalistische Erfahrungen machte
Frank Lehmann als Sportreporter bei der Frankfurter Rundschau. Es
folgte ein Volontariat bei der Nachrichtenagentur VWD, wo er bald
darauf leitender Redakteur wurde. Seit 1976 ist er beim Hessischen
Rundfunk fest angestellt und leitet seit 1989 die
Wirtschaftsredaktion.
    
    
    Samstag, 21. Juli 2001 (Woche 30)
    Geänderten Beitrag beachten!
    
    01.15 Du mich auch
              Stargast: Martin Schneider
              Streitpaar: Robert Hamberger & Petra Sereinig
              Moderation: Thomas Koschwitz
              Folge 9/20
              Regie: Michael Maier
              (Erstsendung: 17.03.2001)
    
    
    Sonntag, 22. Juli 2001 (Woche 30)
    Nachgelieferten Untertitel beachten!
    
    22.55 Showgeschichten
              mit Gerhard Schmitt-Thiel und Rainhard Fendrich
              Folge 23
    
    
    Montag, 23. Juli 2001 (Woche 30)
    21.00 Mein Urlaub
              Mit den Hüfings auf Fuerteventura
              Ein Film von Kai Henkel und den Hüfings
    
    Als Volker Hüfing nach Hause kam und seiner Frau Anke eröffnete,
er habe eine Reise gebucht, da ist "Muttern" erst einmal im Dreieck
gesprungen. Kein Wunder: Zehn Jahre haben die Hüfings aus Wesel keine
Ferien mehr gemacht. Volker fuhr mit seinem Müllaster 800 Überstunden
im Jahr, Anke hatte 2 Kinder, den Hausbau, die kleine Landwirtschaft
und ein paar Putzstellen am Bein. "Alles für die Kinder", sagen sie.
Doch jetzt hat Volker es geschafft: ein paar Tausender auf die Seite
gelegt und gebucht: "All inclusive - Fuerteventura". Sonne, Sand,
Wind und Meer, am Tresen alles umsonst, Flamenco, Pool und Essen
soviel man will, Kamelreiten und Strandsegeln. Für die Hüfings
bedeutet das zwei Wochen im Paradies. Gleich am ersten Urlaubstag -
die Kinder im "Solino-Club" bei den Animateuren gut versorgt - geht
Anke ins Piercing- Studio. Einen Nasenstecker, einen kleinen goldenen
Delphin, will sie sich stechen lassen. Zu Hause in Wesel hat sie sich
nicht getraut. Sohn Marco, sechs Jahre alt, hat auch ziemlich
aufregende Zeiten vor sich: Er darf im Musical "Cats", aufgeführt von
den Clubanimateuren, den Zauberkater spielen. Weiß geschminkt und mit
zu großem Zylinder steht er vor vollem Haus auf der Bühne, und Anke
ist so stolz.... Beim Schwimmkurs für die Kinder lernen die Hüfings
die Hanebrinks aus Gesecke kennen: Urlaubsfreunde. Volker bekommt
seine erste Tennisstunde. "Muttern" ist auch auf Ertüchtigung aus,
"Bauch, Beine, Po" mit Animateurin Tini und danach tagelang
Muskelkater. Das dreijährige Töchterchen Nina bläst am Strand der
Wind fast weg, und so sehr sie sich das Kamelreiten gewünscht hat,
einmal obendrauf will sie nur noch ganz schnell wieder runter.
    
    "Mein Urlaub" ist Reportage, Dokumentation und Diaabend in einem.
Ein Urlaubsfilm, der die Protagonisten weitestgehend integriert:
Selbstgedrehtes wird übernommen, den Text schreiben Autor und Familie
gemeinsam, und auch den Sprecherjob übernehmen die Urlauber selbst.
Der Film ist ein Experiment des Südwestrundfunks (SWR), ein
Pilotfilm, der unterhaltend aus den Lebenswelten der Zuschauer
berichtet.
    
    
    Dienstag, 24. Juli 2001 (Woche 30)
    
    23.50 Im Cyberrausch - Die Enkel Gutenbergs
              Ein Film von Harald Brenner
    
    4.000 Jahre alte Keilschriften kann man heute noch entziffern. Mit
zehn Jahre alten Disketten kann es dagegen gewaltige Probleme geben,
oft liefern diese nur noch Datensalat. Digitale Speicher sind an
Kurzlebigkeit nicht zu überbieten. Wie kann die Wirtschaft einer
Technik vertrauen, die ganz offensichtlich unkalkulierbare Risiken
birgt? Computer und Internet sind angreifbar, auch Hacker zeigen
immer wieder, auf welch dünnem Eis sich die Anwender bewegen. Und
Hacker zeigen, dass ein internatinales Rechtssystem für
Computer-Kriminalität dringend erforderlich ist. Davon unbeeindruckt
herrscht bei Medienagenturen und E-Commerce-Anbietern
Goldgräberstimmung. Sie rechnen mit einem
Multimilliarden-Zukunftsmarkt. Nach der Erfindung des Buchdrucks ist
die zweite große Revolution in vollem Gange. Moderne Medien krempeln
die Welt um. Noch vor zehn Jahren herrschte überwiegend Angst vor den
Informations- und Kommunikationstechnologien. Jetzt macht sich
Optimismus breit. Viele erhoffen sich durch Computer und Internet
eine rosige Zukunft. Behinderte sind eine besonders begünstigte
Gruppe. Sie halten durch die neuen Technologien Anschluss an die
"Welt". Leichter Zugriff auf Informationen und bessere Möglichkeiten,
Wissen auszutauschen empfinden die meisten als Gewinn. Dagegen
entwickelt sich die ständige Erreichbarkeit immer mehr zum Fluch.
    
    Der Film zeigt Menschen, Firmen und Institutionen, die Chancen
nutzen und Risiken eindämmen wollen, und stellt die Frage: Quo vadis,
Gutenberg?
    
    
    Sonntag, 29. Juli 2001 (Woche 31)
    
    18.15 Was die Großmutter noch wusste (259)
              Kochen wie in Mecklenburg-Vorpommern
              u.a. Lapskaus
    
    Bei ihrer Reise durch die Küchen der deutschen Länder sind Kathrin
und Werner im nordöstlichsten Bundesland angekommen,
Mecklenburg-Vorpommern. Die Schönheit des Landes, seine Wälder und
Seen mit dem Charakter eines Naturparks haben es ihnen angetan. In
der Küche haben sie Ursprüngliches gefunden, das merkwürdige
Miteinander von Fisch und Fleisch in den Gerichten, der kleine süße
Akzent, den man in Mecklenburg-Vorpommern manchen Fleischgerichten
gibt.
    
    
    Sonntag, 29. Juli 2001 (Woche 31)
    Nachgelieferten Untertitel beachten!
    
    23.05 (RP und SR) Showgeschichten (RP und SR)
    23.20 (BW) mit Gerhard Schmitt-Thiel und Mary Roos
              Folge 24
    
    
    Samstag, 4. August 2001 (Woche 32)/
    Genauen Untertitel beachten!
    
    22.05 Porsche im Aquarium
              Koi-Karpfen und ihre Liebhaber
              (Erstsendung: 30.03.2001, Das Erste)
    
    Sonntag, 5. August 2001 (Woche 32)
    
    Nachgelieferten Untertitel beachten!
    
    22.55  Showgeschichten
                mit Gerhard Schmitt-Thiel und Michael Degen
                Folge 25
    
    
    
ots Originaltext: SWR Südwestrundfunk
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an
Stephan Reich,
Tel.: 07221/929-4233 oder
Martin Ryan, Tel.: 07221/929-2285.

Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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