SWR - Südwestrundfunk

Südwestrundfunk (SWR): Programmhinweis für Mittwoch, 20. Juni 2001 (Woche 25)

    Baden-Baden (ots) -
    Mittwoch, 20. Juni 2001  (Woche 25)/18.06.2001
    
    Geänderten Programmablauf für BW beachten!
    (Programm RP und SR wie mitgeteilt)
    
    10.00    (VPS 09.59)
                 Baden-Württemberg extra (BW)
                 Live aus dem Landtag:
                 Regierungserklärung des Ministerpräsidenten
                 Regie: Matthias Weik
    
    12.00    (VPS 11.00)
                 Treffpunkt (WH von DI) (BW)
                 Im Grünen
                 Auf dem Bodanrück am Bodensee
                 (bis 12.30)
    
    weiter wie mitgeteilt
    
    
    Freitag, 22. Juni 2001  (Woche 25)/18.06.2001
    
    21.45    Nachtcafé
    Unerzogen, ungebildet, unfähig -
    Wer rettet unsere Kinder?
    
    Pro Woche fünf Mark Taschengeld, um sieben Uhr ins Bett - das riet
jüngst die Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf Eltern in Deutschland
für die Erziehung ihrer Kinder. Internationale Vergleiche stellen
deutschen Schülern und Studenten schlechte Noten aus. Der Kanzler
selbst fordert neue, modernere Bildungsinhalte in den Lehrplänen der
Schulen. Also wer ist schuld am angeblichen Bildungsdilemma in
Deutschland?
    
    Wieland Backes diskutiert unter dem Titel "Unerzogen, ungebildet,
unfähig - Wer rettet unsere Kinder?" im Nachtcafé am 22. Juni 2001 um
21.45 Uhr im Südwest-Fernsehen das Thema.    
        
    Die Gäste:
    
    Erwin Staudt
    Als Unternehmer denkt der Chef von IBM Deutschland pragmatisch. Er
erwartet vom Bildungssystem, dass es teamfähige Mitarbeiter schafft.
Hier sieht der dreifache Familienvater allerdings ebensolche Defizite
wie in der Erziehung im Elternhaus. Da Bildung für den Kanzlerberater
eine Standortfrage ist, rief er 1999 die Initiative D21 ins Leben,
die den Weg in die Informationsgesellschaft vorantreiben soll. Denn,
so Staudts Credo: "Wir müssen uns entscheiden, ob wir im letzten
Wagen sitzen oder auf der Lokomotive, ob wir Loser oder User sein
wollen."
    
    Titus Dittmann
    Heute ist er  ein erfolgreicher Unternehmer, der ganz auf den
Nachwuchs baut - schließlich ist die Jugend sein bester Kunde. Mit
seinem Unternehmen setzt der Manager Millionen um.
    
    Dr. Holger Wyrwa
    Der Therapeut hat sich auf Konflikte zwischen Jugendlichen und
Erwachsenen spezialisiert. "Was tun, wenn Kinder ihre Eltern
terrorisieren" lautet der Untertitel seines neuesten Buchs. Als
Kinder- und Jugendtherapeut bekommt er es verstärkt mit den so
genannten "Schlaraffenlandkindern" zu tun: verwöhnte Einzelkinder,
die an Egoismus kaum zu überbieten sind. Für Wyrwa eine Folge von
Erziehungsmythen, bei denen sich alles um die sensiblen Seelchen zu
drehen hat.
    
    Susanne Conrad
    "Wenn Sie zehn Erziehungsbücher gelesen haben, werden Sie doch nur
unsicher, was sie noch alles falsch machen können", so die
Moderatorin und Mutter von drei Kindern. Susanne Conrad weiß aus
eigener Erfahrung, welchen Hürdenlauf berufstätige Mütter absolvieren
müssen und wie sie von einem notorisch schlechten Gewissen geplagt
werden können. Neben Pflichtbewusstsein und Zuverlässigkeit ist für
sie auch die Vermittlung von christlichen Werten wichtig.
    
    Rebecca Siemoneit-Barum
    Rebecca Siemoneit-Barum alias "Iffi aus der Lindenstraße" hat ihre
Kindheit wohlbehütet im Zirkus Barum, ihre Schulzeit auf der
Zirkusschule verbracht. "Nirgendwo ist Lernen so konzentriert möglich
wie dort", so die Überzeugung der 24-jährigen Schauspielerin. Als sie
wegen der "Lindenstraße" nach Köln ging, hat der Besuch des
Mädchengymnasiums dazu geführt, dass sie mit 16 die Schule abbrach.
Inzwischen hat Rebecca Siemoneit-Barum selbst zwei Kinder, die sie
ebenfalls auf die Zirkusschule schicken will, wenn sie eines Tages
gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Bruder den elterlichen Zirkus
übernimmt.
    
    Jan von Krogh
    Seine schulische Laufbahn verlief alles andere als linear. Bis zu
seinem 14. Lebensjahr war der heutige Jungunternehmer auf einer
deutschen Pivatschule in Paris und genoss alle Vorzüge eines reichen
Elternhauses. Zurück in Deutschland begann für den Schüler das böse
Erwachen: Machtkämpfe mit den Lehrern ob rückständiger
Unterrichtsmethoden waren an der Tagesordnung. Insgesamt vier Mal hat
er deshalb die Schule gewechselt. Rückblickend ist für Jan von Krogh
eines klar: "Alles was ich gelernt habe, habe ich nicht wegen,
sondern trotz der Schule geschafft."
    
    An der Bar:
    Der Pysiklehrer Walter Stein ist von der Zeitschrift "Stern"  und
"Jugend forscht" zum "Lehrer des Jahres" gekührt worden. Steins
motivierende Unterrichtseinheiten haben bisher zu 73
"Jugend-forscht"-Teilnahmen geführt. Der Lehrer versteht sich aber
eigentlich mehr als Sozialarbeiter denn als Pauker.
    
    
ots Originaltext: SWR
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